Mittwoch, 12. Mai 2021

Von den Gender-Segnungen zu den feministischen Predigten

 

Quelle: Elisa Fahndrich, Unplash

Nachdem am 10. Mai 2021 Pseudo-Segnungen entsprechend der Gender-Ideologie stattgefunden haben, kommt der nächste Schritt der Agenda, aus der katholischen Kirche in Deutschland eine Gender-Nationalkirche zu machen: 

Der „Predigerinnentag“ am 17. Mai 2021.

Der Predigerinnentag wird von der „Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands“ (kfd) organisiert. Die Aktion ist ein Protest gegen die Bestimmung, dass bei einer Eucharistie, bei der Hl. Messe, nur der Priester oder der Diakon predigen dürfen. Im Kirchenrecht ist dies in Canon 767 festgelegt.

Diesen Text gibt es auch als Video unter: https://youtu.be/heSRQMaElck

Diese Bestimmung folgt unmittelbar aus dem Amtsverständnis der katholischen Kirche. Die Verkündigung des Evangeliums obliegt vornehmlich dem Papst und den Bischöfen aufgrund der Weihe. Die Priester helfen sozusagen den Bischöfen dabei aus. Vor allem die Homilie in der Eucharistiefeier (in der die Heilige Schrift ausgelegt wird), ist dem Priesteramt vorbehalten.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Frauen keine Vorträge halten, keine Katechese erteilen können. 

Dem innerkirchlichen Feminismus ist das ein Gräuel und sie protestieren mit Aktionen wie der „Predigerinnentag“.

Dieser Aktionstag ist aber nichts anderes, als ein Zwischenschritt hin zur Einführung des Frauenpriestertums. Der Organisator, die „Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands“ behauptet selber: 

„Am 21. Juni 2019 hat die kfd-Bundesversammlung das Positionspapier "gleich und berechtigt. Alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche" einstimmig verabschiedet. Die kfd fordert darin mit Nachdruck die volle Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche und den Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche.“

Dem kfd ist es völlig egal, dass die Kirche endgültig mit dem Apostolischen Schreiben Ordinatio Sacerdotalis festgelegt hat, dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen zu weihen. Die Priesterweihe ist nur Männern vorbehalten.

Hier verlinke ich zu einem Video zu diesem Thema und zum Apostolischen Schreiben: https://youtu.be/XrThGAWke3w bzw. http://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_letters/1994/documents/hf_jp-ii_apl_19940522_ordinatio-sacerdotalis.html 

Die Methode, die die „Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands“ zum Erreichen ihres Zieles verwenden wird, ist die Kritik an die kirchliche Hierarchie und die Zersetzung ihrer moralischen Autorität: 

„Nicht zuletzt muss die Bischofskonferenz vor dem Hintergrund der Missbrauchsfälle endlich Selbstkritik entwickeln und den konstruktiven Austausch zu Themen wie Aus- und Weiterbildung von Priestern, Ämter von Frauen in der Kirche und zeitgemäße Sexualethik verstärken.“

Das bedeutet: Die Missbrauchsfälle werden missbraucht – man kann es nicht anders bezeichnen – um eine neue Kirche zu gründen. Die Missbrauchsfälle nehmen sie zum Anlass, Kernelemente des Katholischen zu kritisieren und ihre Abschaffung zu fordern.

Um den Missbrauch zu bekämpfen könnten die kfd eine schärfere Auslese der Priesteramtskandidaten fordern, mehr Disziplin in den Seminaren, eine Verpflichtung der Seminaristen zur klassischen Askese, verpflichtende Gebets- und Anbetungsstunden, genaue Prüfung der psychologischen Eignung der Kandidaten usw. usf.

Nein: Sie greifen stattdessen das katholische Verständnis von Priestertum und die katholische Sexualmoral an. Ein neues Verständnis des Priesteramtes, eine neue Sexualmoral und ein neues Menschenbild führen aber zwangsläufig zu einer neuen Kirche, die nicht mehr die katholische Kirche ist.

Warum trauen sich diese radikalen Basisgruppen nicht, das auch so offen zu sagen?

Es ist offensichtlich: Der radikale katholische Feminismus will die katholische Kirche deformieren und von innen heraus entsprechend ihrer eigenen bizarren Vorstellungen eine neue Kirche kreieren.

Foto: Elisa Fahndrich, Unplash


Dienstag, 11. Mai 2021

Segnungen: Die Deutsche Gender-Kirche entsteht

 


Fasst man die wichtigsten Postulate der Pseudo-Segnungs-Aktion „Liebe gewinnt“ vom 10. Mai 2021 zusammen, so kommt folgendes heraus:

Erstes Postulat: Die katholische Sexualmoral, die auf dem Naturrecht begründet ist, gilt nicht mehr oder war schon immer falsch.

Diesen Text gibt es auch als Video unter: https://youtu.be/iVad9Wch9K0

Zweites Postulat: Wesentliches Element der Partnerschaften, die bei den Segnungen im Fokus standen, sind die rein subjektiven bzw. individuellen Empfindungen, die die Partner zueinander empfinden. Diese werden als „Liebe“ umschrieben. 

Das hat mit dem christlichen, bzw. katholischen Eheverständnis aber nichts zu tun. Die christliche Ehe ist aber eine Lebensgemeinschaft zwischen zwei ehefähigen Personen unterschiedlichen Geschlechts, die freiwillig ihre Einwilligung gegeben. Die Existenz von Zuneigung (Liebe im sinnlichen Sinne) ist für eine Ehe nicht notwendig (wenngleich sehr nützlich und empfehlenswert). Eine reine Zweckehe ist auch gültig, solange sie freiwillig eingegangen worden ist. 

Es ist wichtig festzuhalten: Bei den Partnerschaften, die bei den Segnungen im Fokus standen, geht es ausschließlich um die subjektive Wahrnehmung der Einzelnen. 

Drittes Postulat: Die Naturrechtslehre, wie sie im Responsum (die Entscheidung) der Glaubenskongregation gegen eine Segnung homosexueller Partnerschaften wiederholt wurde, wird von den „segnenden“ Priestern abgelehnt. Dieses Postulat ist implizit gewissermaßen schon im ersten enthalten.

Viertes Postulat: Die Ablehnung der Naturrechtslehre führt zu zwei Konsequenzen:

a. Es gibt keine vorherbestimmte Natur des Menschen (Mann oder Frau). Jeder selbst definiert seine Natur selbst, vor allem, was die sexuelle Orientierung und die sexuelle Identität betreffen.

b. In diesem Subjektivismus hinsichtlich der Natur gibt es keine universelle Moral, auch keine universelle Sexualmoral. Was man für gut oder schlecht ansieht, ist subjektiv, eine reine Ansichtssache.

Ich komme zum Fazit: 

Das sind aber genau die Postulate der Gender-Ideologie: Es gibt keine vorherbestimmte Natur. Mann und Frau sind kulturelle Konstrukte. In Wahrheit definiert jeder seine Identität selbst. 

Es ist klar, dass Priester, die so denken, das Nein der Glaubenskongregation zu den Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare scharf ablehnen müssen. Wenn die menschliche Natur gar nicht eindeutig definiert ist, wie das die Gender-Ideologie behauptet, können in diesem Gebiet auch keine universellen Wahrheiten postuliert werden, wie das die Glaubenskongregation tat.

Es ist sonnenklar, dass man in Deutschland dabei ist, eine völlig neue Kirche aufzubauen, die Kirche der Gender-Ideologie.


Montag, 10. Mai 2021

Segnungen: Priester und Theologen kündigen Radikalisierung an

 


Etliche Stimmen aus dem progressistischen Lager haben versucht, die Gemüter zu beruhigen und Stellungnahmen abgegeben im Sinne von „man wolle nicht gegen Rom revoltieren“ und dergleichen. Es ginge „nur“ darum, ein Zeichen der Zuneigung in der Öffentlichkeit zu setzen.

Diesen Text gibt es auch als Video unter:  https://youtu.be/O-9ZiMINv1g

Nun darf sich aber nicht täuschen lassen: In den Pseudo-Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare liegt genug Sprengstoff, um eine tiefgreifende Kirchenrevolution zu entfachen.

Um zu dieser Feststellung zu kommen reicht es, gewisse Aussagen eines der „segnenden“ Priester zu analysieren, die am meisten von den Medien beachtet wurden, Pfarrer Dr. Wolfgang F. Rothe aus München.

In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sagte er: 

„Letztlich wird es nicht genügen, an irgendwelchen Schrauben zu drehen. Wir brauchen insgesamt eine Sexualmoral, die Menschen nicht, wie es derzeit der Fall ist, verunsichert und verletzt, sondern, ganz im Gegenteil, dort, wo sie am verletzlichsten sind, nämlich in ihrer Sexualität, stärkt und schützt.“

„Die Glaubwürdigkeit aller Bemühungen um Aufklärung und Prävention sexuellen Missbrauchs in der Kirche bemisst sich meines Erachtens daran, ob und inwieweit man bereit ist, die kirchliche Sexualmoral einschließlich der Zölibatspflicht ernsthaft auf den Prüfstand zu stellen.“ (BR-Kulturbühne vom 6. Mai 2021: „Das Problem liegt in der Homophobie“)

Damit wird deutlich, dass es bei den Pseudo-Segnungen nicht um ein (falsches) Zeichen der Anerkennung bestimmten Personen gegenüber ging, sondern um die Forderung einer neuen Moral und eines neuen Menschenbildes.

Damit postuliert man implizit, dass die katholische Kirche seit ihrer Gründung eine falsche Moral gelehrt hat. 

Man könnte es noch konkreter formulieren: Die kirchliche Hierarchie, also Papst und Bischöfe, haben stets eine verkehrte Moral gelehrt.

Welche Autorität bzw. Glaubwürdigkeit hat die kirchliche Hierarchie dann überhaupt noch? Sind all die heiligen Päpste und Theologen, die diese Lehre verbreitet haben, überhaupt Heilige.

Wenn man die traditionelle Moral und die Hierarchie ablehnt, so ist man nicht mehr weit entfernt, von einer direkten Interpretation der Bibel durch jeden einzelnen. 

In Ansätzen findet man das schon heute im Zusammenhang mit den Pseudo-Segnungen, wenn etwa als Begründung den Satz „Liebet einander, wie ich Euch geliebt habe“ (Joh, 13) heranzieht.

Auch die Tatsache, dass sich Priester über die Erläuterung der Glaubenskongregation hinwegsetzen und einfach Fakten schaffen, zeigt die Bereitschaft, eine egalitäre Kirche ohne Lehramt und ohne Hierarchie aufbauen zu wollen.

Wohin das führt, kennt man aus der Geschichte. Eigentlich ist das, was die Pseudo-Segnungs-Priester unternehmen und fordern, nichts Neues. Es ist der alte Groll, Dinge anzunehmen, die nicht von einem selbst kommen. 


Samstag, 8. Mai 2021

Schisma-Vorwurf wegen Segnungen: Bätzing hat sich verrannt

Mathias von Gersdorff

Allein die Tatsache, dass der Vorsitzende der Bischofskonferenz die katholische Kirche in Deutschland vor dem Vorwurf des Schismas verteidigen muss, spricht Bände. So ruiniert ist das Ansehen im Ausland. Das Problem ist aber: Bischof Bätzing kann den Vorwurf nicht
glaubwürdig ausräumen.

Diesen Text gibt es auch als Video unter: https://youtu.be/OVqk7SAuxfM

Hier soll konkret ein Interview vom 6. Mai 2021 mit der italienischen ACI Stampa analysiert werden.

Auf die Frage, ob Deutschland ein Schisma zusteuert, antwortet Bischof Bätzing: 

„Ich möchte aber den Vorwurf zurückweisen, der uns wiederholt gemacht wird, wir seien schismatisch oder würden uns als deutsche Nationalkirche von Rom lösen wollen. Unsere Verbindung zu Rom und zum Heiligen Vater ist sehr eng. Alle, die offiziell an diesem Synodalen Weg teilnehmen, sind für den verbindlichen Charakter seiner Konklusionen verantwortlich. Die verbindliche Umsetzung liegt - je nach Argument - beim Heiligen Stuhl und/oder beim Ortsbischof. Ich wiederhole noch einmal: Die Kirche in Deutschland ist Teil der universalen Kirche.“

Bätzing tut so, als ob sich alle an diesen Regeln halten würden, was ja aber nicht der Fall ist! Am 10. Mai 2021 wollen etliche Priester gleichgeschlechtliche Paare segnen und es ist ihnen egal, was der Papst, die Weltkirche oder Bischof Bätzing denken. Sie werden es einfach tun und pfeifen auf die Autorität. Sie wollen nicht mehr warten, das ist doch offensichtlich.

Gerade aus diesem Grund sind die Warnungen aus der ganzen Welt vor einem deutschen Schisma so laut. Im Ausland spürt man, wie in Deutschland die Revolte gärt. Bischof Bätzing will auf das Problem, worum es hier wirklich geht, eigentlich keine Antwort geben.

Wenn Bätzing konkret auf die Segnungen eingeht, die ja in erster Linie zum Schisma-Vorwurf in den letzten Wochen geführt haben, sagt er: 

„In Deutschland und in anderen Teilen der Weltkirche diskutiert man seit langem, wie man das Lehramt [hinsichtlich gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und die Segnungen dieser] mit gültigen Argumenten weiterentwickeln kann … Aus diesem Grund bemüht sich der Synodale Weg, besonders im Hinblick auf das Thema der gelingenden Beziehungen, in einem weitreichenden Kontext zu diskutieren, der auch die Notwendigkeit, die Möglichkeit und die Grenzen der Entwicklung des kirchlichen Lehramts betrachtet. Die Perspektiven der Kongregation für die Glaubenslehre werden in diesen Debatten Platz finden.“

Auch in dieser Antwort tut Bischof Bätzing so, als ob man in Deutschland schön brav alles bloß besprechen wolle, ohne mit konkreten Handlungen vorzupreschen.

Das ist aber nicht der Fall: In Deutschland werden inzwischen Fakten geschaffen – siehe Segnungen! Den rebellischen Priestern und Basisgruppen ist es egal, was Bätzing behauptet.

Bischof Bätzing handelt zunehmend wie ein Getriebener. Er will es allen recht machen. Er versucht im Interview die Gemüter in Italien und anderswo zu beruhigen. Gleichzeitig will er nicht die Radikalen in Deutschland domestizieren und einhegen.

Das kann er auch nicht ohne Verlust von Ansehen machen, nachdem er sie selber angespornt hat, radikale Schritte zu unternehmen.

Einige Beispiele aus jüngster Zeit:

28. Mai 2020, Kirche und Welt: Bischof Bätzing für Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Januar 2021: Mehrfach hat er deutlich gemacht, dass er sich eine kirchliche Segnung für Paare vorstellen kann, die nicht kirchlich heiraten dürfen - auch für homosexuelle Paare. "Wir brauchen hierfür Lösungen, die nicht nur im Privaten greifen, sondern auch eine öffentliche Sichtbarkeit haben - aber deutlich machen, dass keine Ehe gestiftet wird", sagte Bätzing Ende Dezember im Interview der "Herder Korrespondenz".

25. März 2021, Hessischer Rundfunk: „Bätzing fordert "Weiterentwicklung der kirchlichen Sexualmoral". Segnungsverbot für Homosexuelle: Limburger Bischof stellt sich gegen Vatikan.

24.03.2021, Internetauftritt des Bistums Limburg (also seines eigenen Bistums): „Ich kann das Unverständnis verstehen und teile es ausdrücklich. Das Dokument aus Rom vom 15. März gibt den altbekannten Stand der Lehre wieder. Es wird aber in der Breite nicht mit einer Akzeptanz und einer entsprechenden Befolgung rechnen können. Ein Dokument, das sich in seiner Argumentation so eklatant einem Erkenntnisfortschritt theologischer und humanwissenschaftlicher Art verschließt, wird dazu führen, dass die pastorale Praxis darüber hinweggehen wird.

Fazit. Bischof Georg Bätzing hat möglicherweise die Sprengkraft seiner eigenen Worte nicht erkannt. Er hat wohl nicht einberechnet, dass er radikale Gruppen und Priester ermutigt hat, Fakten zu schaffen. Nun hat er hoffentlich erkannt, dass er selber zu weit ging.

Will Bischof Bätzing weiteren Schaden von der katholischen Kirche in Deutschland abwenden, muss er schnell und vor allem energischer gegen die Segnungen und sonstige rebellische Akte des radikalen Progressismus vorgehen.

Foto: Pressefoto Bistum Limburg


Freitag, 7. Mai 2021

Die Segnungen sind erst der Anfang einer langen Agenda (Text und Video)!

 


Manche könnten meinen, die Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren am 10. Mai 2021 seien ein isolierter Akt des Ungehorsams gegen Rom und gegen das Lehramt. Das ist aber ein Trugschluss. Die Segnungen sind erst der Anfang.

Nehmen wir etwas Abstand von gegenwärtigen Geschehen rund um die Pseudo-Segnungen am 10. Mai 2021 und versuchen wir sie in einem allgemeineren Kontext zu stellen.

Die Durchführung dieser Segnungen ist eine Forderung aus dem sog. „Synodalen Weg“. Der „Synodale Weg“ ist eine Pseudo-Synode, in welcher radikale Basisgruppen, die seit Jahren gegen die Lehre der katholischen Kirche agitieren, ihre – eigentlich – alten Forderungen wieder stellen.

Das Problem: Die deutschen Bischöfe haben die Bildung einer Plattform zugelassen, die nun als Resonanzkasten dieser ultra-progressistischen Basisgruppen dient.

Ihre Forderungen sind deckungsgleich mit den Themen der sog. Sexuellen Revolution, die im Zuge der 1968er-Revolte entstanden sind:

Feminismus, sexuelle Emanzipation, Gender-Ideologie, Verhütungsmentalität, Alternative Partnerschaftsformen zur Ehe etc.

Nun sind dieser radikalen Gruppen dabei, diese Agenda in die Kirche einzuführen.

Die Segnungen sind für sie deshalb so wichtig, weil sie implizit die Sexualmoral in der Praxis abschaffen bzw. die sexuelle Revolution salonfähig machen.

Es soll aber nicht „bloß“ bei diesen Segnungen bleiben. Wenn ihnen es gelingt, mit den Segnungen einen Durchbruch zu erreichen, wird die gesamte Agenda der sexuellen Revolution folgen, bis hin zu den radikalsten Formen der Gender-Ideologie.

Es steht also sehr viel auf dem Spiel. Unser Bekenntnis ist gefragt. Stehen Sie auf und sprechend Sie sich gegen diese Segnungen aus. 

Durch Schweigen werden wir diese Revolution in der Kirche nicht besiegen und den Abfall der katholischen Kirche in Deutschland nicht abwenden.



Donnerstag, 6. Mai 2021

Segnungen: Weltweites Entsetzen über deutsches Schisma/Was folgt (Text und Video)?


Die Pseudo-Segnungen am 10. Mai 2021 schlagen hohe Wellen. Immer mehr Kardinäle und ranghohe Personen sind alarmiert über das Deutsche Schisma. Was könnte folgen?

Die hartnäckige Entschlossenheit vieler Priester und die Duldung der Bischöfe, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen, sorgt weltweit für entsetzen.

Kardinal Camilo Ruini, von 1991 bis 2007 Präsident der Italienischen Bischofskonferenz, sagte am 4. Mai 2021 in einem Interview mit der Zeitung Il Foglio: „Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es kein Schisma geben wird, und ich bete dafür.“

Kardinal Gerhard Müller, ehemaliger Präfekt der Glaubenskongregation zur Möglichkeit eines Schismas: „Ich fürchte: Ja! und hoffe: Nein!“

Kardinal George Pell erklärte in einem Interview hinsichtlich der Segnungen am 10. Mai 2021: „Die Pflicht der deutschen Bischöfe ist es, die Lehren der Heiligen Schrift zu vertreten, die Lehren der Kirche zu vertreten. Wir sind diesen Lehren verpflichtet. Sie haben keine Macht, diese zu ändern - keiner von uns hat diese Macht."

Kardinal Joseph Zen, emeritierter Bischof von Hong-Kong, unterschrieb zusammen mit weiteren Persönlichkeiten einen Appell an Papst Franziskus, in welchem seine Intervention gebeten wird. Der Appell wurde auch von den Bischöfen Athanasius Schneider (Kasachstan), Marian Eleganti (Schweiz) sowie vielen weiteren Priestern und Persönlichkeiten unterstützt.

Währenddessen blieb der Appell Bischof Bätzings, auf diese Pseudo-Segnungen zu verzichten, unbeachtet. Die Aktion soll bislang wie geplant am 10. Mai 2021 stattfinden.

Das Kalkül der beteiligten Priester ist wohl: „Der Vatikan wird einfach wegschauen und nichts unternehmen.“ Das könnte aber schiefgehen, denn die Segnungs-Aktion gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit im Ausland und der Papst bzw. der Vatikan könnten sich irgendwann gezwungen sein, zu intervenieren. Schließlich sind diese Pseudo-Segnungen als Akt der Revolte gegen die Veröffentlichung des Responsum (die Entscheidung) der Glaubenskongregation gegen eine Segnung homosexueller Partnerschaften.

Außerdem: Sie Segnungen ein schismatischer Akt und laut Kirchenrechtler, etwa P. Gero P. Weishaupt, führen sie zu einer de facto Exkommunikation. Viele Priester wären also in der Tat exkommuniziert, aber (zunächst) ohne eine förmliche Feststellung seitens der kirchlichen Autorität. Sollte sich dieser Schwebezustand ausbreiten, müsste die Kirche handeln. Möglicherweise käme es dann zu einer umfassenden Revolution und Kirchenspaltung, die mal wieder von Deutschland ausging.


Mittwoch, 5. Mai 2021

Segnungen: Ist es übertrieben, von Kirchenspaltung zu sprechen? (Text und Video)

 


Mancher könnte meinen, die für den 10. Mai geplanten Segnungen seien zwar nicht in Ordnung. Doch gleich von Kirchenspaltung zu sprechen, sei übertrieben. Das sei nicht die Absicht der segnenden Priester. Wir scheuen uns heute deshalb an, was sie selber schreiben, welche Ansichten sie haben, was sie anstreben. 

Die Pressestelle des Bistums Essen hat auf der Internetseite des Bistums am 3. Mai 2021 einen Bericht über eine Tagung veröffentlicht, in der es genau um das Thema „Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare“ ging. Dabei muss man wissen, dass der Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, einer der liberalsten Bischöfe Deutschlands ist. Gleich nach der Veröffentlichung des Responsum (die Entscheidung) der Glaubenskongregation gegen eine Segnung homosexueller Partnerschaften, gab er bekannt, nicht gegen die Segnungen unternehmen zu wollen.

"Allerdings fand sich unter den rund 100 Teilnehmenden der Tagung [organisiert vom Bistum Essen selbst] niemand, der die dringende Notwendigkeit dieser Segensfeiern in Frage gestellt hätte."

Das bedeutet: Für sie ist es ausgemachte Sache, dass sie gegen den Vatikan, gegen den Papst und inzwischen auch gegen den Vorsitzenden der (deutschen) Bischofskonferenz revoltieren werden. Sie zeigen überhaupt kein Zeichen, auch nur darüber nachzudenken, ob sie im Irrtum sind. Was die Weltkirche denkt, ist ihnen egal.

"Derzeit entwickeln einige Bistümer gemeinsam eine Handreichung zum Thema, die auch einen Vorschlag für den Ablauf einer Segensfeier enthalten wird."

Die Gestaltung von Segensfeiern obliegt ausschließlich dem Apostolischen Stuhl. Da dieser sowieso Segnungen von Homosexuellen verboten hat, müssen sie selber solche „Feiern“ entwerfen – ein weiterer Akt des Ungehorsams.

"Konkret erwartet Teuber, dass die Kirche ihr verklemmtes Sprechen über Sexualität überwindet und ein liebendes homosexuelles Paar offiziell statt heimlich segnet: „Vor Gott werden Segnende Rechenschaft ablegen – nicht vor der Glaubenskongregation in Rom.“"

Eindeutig werden die Autorität und die Hierarchie der Kirche abgelehnt. Dadurch werden nicht nur essentielle Elemente der katholischen Kirche abgelehnt, sie machen sich selber zu einer Autorität, die der Auffassung ist, sie können eben solche Segnungen erfinden.

"Unterstützung für seine Forderung erhielt Teuber von sämtlichen Theologinnen und Theologen der Tagung. Der Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann aus Erfurt plädierte dafür, eine vollständige, festliche Liturgie zu entwickeln mit Wortverkündigung, Segensgebet, Fürbitten und Ringtausch; denn der Ring habe im westlichen Kulturkreis einen hohen symbolischen Wert"

Man will man diese Pseudo-Segnungen so ähnlich wie möglich wie Trauengen gestalten. Dadurch wird noch klarer, dass man praktizierte Homosexualität und entsprechende Partnerschaften ausdrücklich gutheißt. Dass das im Widerspruch zur katholischen Moral steht, muss nicht näher erläutert werden.

„Segensfeiern sind Hochformen christlicher Liturgie, vergleichbar mit der Taufe“ – und ein „Lackmustest“ dafür, wie ernst es der Kirche mit ihrem neuen Blick auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften sei, sagte Kranemann.

Hier fordert man direkt zur Preisgabe der katholischen Sexualmoral. Die Weltkirche soll nun die Vorgaben dieser deutschen Theologen folgen. Eine Arroganz und Präpotenz zum fremd schämen. 

"Wir denken immer noch, es gebe eine Art katholischer Sexualwissenschaft“, so Stephan Goertz, Moraltheologe aus Mainz."

Damit steht er mit beiden Beinen außerhalb der katholischen Kirche. Zumal die Sexualmoral kein isoliertes Kapitel innerhalb der gesamten Moral der Kirche ist. Sie entspringt direkt dem Menschenbild. 

"Wie es jetzt weitergeht? Im Plenum der Tagung mangelte es nicht an Vorschlägen: Hartnäckig dran bleiben und mitreden, Texte schreiben, Tagungen veranstalten. Die Bischöfe darauf verpflichten, sich an der Diskussion zu beteiligen. An einem gemeinsam verabredeten Sonntag in allen Kirchen über Sex predigen. Sich am strategischen Vorgehen der „Fridays for Future“-Bewegung und ihren Formaten etwas abgucken. Und seine Solidarität öffentlich zeigen, damit die, die den Segen anbieten, keine Repressalien befürchten müssen."

Hier wird erneut deutlich, dass man sich in Kampfstimmung befindet und eine Agenda ausführt. Dafür sollen besonders provokante Aktionsformen verwendet werden. Auf diese Weise soll eine neue Moral durchgesetzt werden – vom Bistum Essen aus.

Fazit: Sind diese Positionen repräsentativ, so besteht kein Zweifel, dass die Gründung einer neuen nicht-katholischen Kirche angestrebt wird, die weder mit Rom noch mit der Weltkirche verbunden ist.


Dienstag, 4. Mai 2021

Homo-Segnungen sind Blanke Scharlatanerie: Man kann Gott nicht zum Segnen zwingen

 


Die für den 10. Mai 2021 geplanten Segnungen homosexueller Paare sind nicht nur eine Revolte gegen die Kirche. Sie sind auch blanke Scharlatanerie. Warum, erfahren Sie in diesem Video.

Die Priester, die am 10. Mai gleichgeschlechtliche Paare „segnen“ wollen tun so, als ob ihr Segen was bewirken könnte. Das ist aber gar nicht der Fall. Was sie betreiben wollen ist bloßes Theater und Schindluder.

Was ist eigentlich ein Segen bzw. eine Segnung?

Das „Lexikon für Theologie und Kirche von Herder erklärt: „Segnungen sind meist in Worte gefasste und oft von heiligen Gebärden begleitende betende Anwünschungen göttlicher Wohltaten.“

Die Segnungen gehören zu den Sakramentalien. Sakramentalien wiederum sind: „Gegenstände und Handlungen, deren sich die Kirche in einer gewissen Nachahmung der Sakramente zu bedienen pflegt, um kraft ihrer Fürbitte vor allem geistliche Wirkungen zu erlangen“.

Das bedeutet: Segnungen sind im Wesentlichen an Gott gerichtete BITTEN. Segnungen bewirken also von sich aus nichts (im Gegensatz zu den Sakramenten).

Im Zusammenhang mit den Pseudo-Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare ist wichtig festzuhalten: „Der Spender der Sakramentalie (also auch der Segnung) muss von der Kirche qualifiziert sein.“

Das ist aber im Falle der Segnungen am 10. Mai nicht der Fall. Es sind bestenfalls private Handlungen, die man als „kirchliche“ anbietet. Im Handelsrecht würden man eine solche Tat als Betrug, Täuschung oder Irreführung bezeichnen.

Die Pseudo-Segnungen vom 10. Mai sind eine Erfindung revoltierender Priester. Canon 1167, §1 besagt aber: „Neue Sakramentalien einführen oder anerkannte verbindlich auslegen, einzelne von ihnen abschaffen oder verändern, kann allein der Apostolische Stuhl.“

Nochmal: Die „segnenden“ Priester geben vor, im Namen der Kirche zu handeln. Das können sie aber gar nicht tun.

Zusammengefasst: 1. Bei den Pseudo-Segnungen am 10. Mai 2021 wird insinuiert, dass die etwas bewirken, was aber nicht der Fall ist, denn Gott kann man nicht zum Segnen zwingen. 2. Es wird suggeriert, dass die Segnungen von der Kirche vorgenommen werden. Doch das ist eine Täuschung. Es handelt sich um rein private Handlungen. 3. Vor allem sind sie schwere Akte des Ungehorsams und der Untreue gegenüber der Kirche. Sie sind schismatischer und häretischer Natur und damit ein Angriff gegen die Kirche.

Es ist ein Skandal, dass die deutschen Bischöfe diese „Pseudo-Segnungen“ nicht scharf verurteilen und nicht offen die Exkommunikation androhen.


Samstag, 1. Mai 2021

Segnungen #4: Bätzings Appell bleibt wirkungslos: Basis WILL die Revolte!

 


Appell des DBK-Vorsitzenden Bätzing, auf Segnungsfeiern für Homosexuelle zu verzichten, verhallt zunehmend. Radikale Basisgruppen probieren den Machtkampf: was ist da los?

Am 28. April 2021 veröffentlichte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, einen Aufruf, die Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zu unterlassen.

Im Vorfeld waren die Sorgen um eine deutsche Kirchenspaltung immer lauter geworden.

Erstaunlicherweise war die Resonanz auf Bätzings Stellungnahme minimal. Es gab kaum zustimmende oder ablehnende Kommentare.

Nun geht der Radikal-Progressismus aus der Deckung.

Etliche Theologen, darunter Theologe Benedikt Kranemann behaupten: Die Kirche MÜSSE Segnungsfeiern anbieten. Das gebiete die ACHTUNG, die man gegenüber homosexuellen Partnerschaften haben müssen. (Quelle: Katholisch.de)

Harter Tobak: Die Kirche befindet sich sozusagen in einer Art Schuld gegenüber diesen Partnerschaften.

Noch weiter geht Birgit Mock, Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB): „Die aktuelle Diskussion könnte in einen historischen Schritt münden: einer positiven Würdigung verantwortungsvoll gelebter Sexualität in der katholischen Kirche in Deutschland.“ (Quelle: Katholisch.de)

Die Arroganz, die hier gezeigt wird, ist verblüffend: Ohne Scham wird im Grunde behauptet, „Am deutschen Wesen soll die Kirche genese“.

Insgesamt zeigt sich der Progressismus gespalten:

Eine Gruppe will eine institutionalisierte Revolution hin zu einer amorphen Kirche ohne Hierarchie und ohne Lehramt. Dieser Prozess ist ein Prozess der langsamen Zersetzung des Katholischen.

Eine andere – radikalere - Gruppe ist des Wartens überdrüssig und will Fakten schaffen - und nimmt die Spaltung von der Weltkirche in Kauf (was innerlich möglicherweise schon längst passiert ist.

Unternimmt Bätzing nicht, zeigt er, dass seine letzte Stellungnahme gar nicht ernst war und er im Grunde den schnellen und radikalen Weg befürwortet.

Eines ist sicher: Die katholische Kirche in Deutschland durchlebt eine tragische und dramatische Zeit.


Freitag, 30. April 2021

Die institutionalisierte Revolution der deutschen Zeitgeist-Bischöfe


Zunächst haben etliche Bischöfe den „Synodalen Weg“ kräftig unterstützt, obwohl es von vornherein klar war, dass sich dort Radikale melden würden. Nun mahnen sie zur Mäßigung. Was ist da los?

Von Anfang an wurde der „Synodale Weg“ missbraucht, um Forderungen, die diametral dem Lehramt widersprechen, zu stellen: Frauenpriestertum, Änderung der Sexualmoral, Schleifung der Autorität der Bischöfe, „Demokratisierung“ der Kirche usw.

Kurz: Die Bildung einer Deutschen Nationalkirche.

Viele haben sich gefragt: Wollen manche Bischöfe tatsächlich die Kirchenspaltung? Oder halten Bischöfe die Gläubigen einfach zum Narren? Oder was wollen Sie eigentlich?

Die Radikalprogressisten haben sich seit Anfang des Synodalen Weges stets radikalisiert. Inzwischen revoltieren die Basisgruppen und radikalprogressistische Priester gegen den Vatikan und werfen ihren Kritikern Rassismus vor.

Als dann im Ausland, aber auch in Deutschland das Gespenst einer Kirchenspaltung, eines deutschen Schismas aufkam, reagierten Bischöfe und stellten Stopp-Schilder auf.

Der Jesuit Bernd Hagenkord, geistlicher Begleiter des sogenannten „synodalen Wegs“, fordert nun ein „verbales abrüsten" bei der innerkirchlichen Debatte.

Das zeigt: In ihrem Weg zu einer amorphen Kirche, ohne Hierarchie, ohne Lehramt, ohne klar definierte Glaubenswahrheiten, will der Radikal-Progressismus unbedingt das Etikett katholisch behalten.

Wir beobachten also einen langsamen Prozess der Deformation und der Dekonstruktion hin zu einer egalitären und relativistischen Anti-Kirche.


Mittwoch, 28. April 2021

Bischof Bätzing stoppt Segnungen Homosexueller: Was folgt nun?

 


Es wurde Bischof Bätzing offenbar zu heiß: Immer mehr war von Kirchenspaltung, Deutsches Schisma, Exkommunikation die Rede. 

Stark zusammengefasst: Bischof Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz, hat ein Ende der geplanten Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare angeordnet.

Zitat: „Es gehört zum pastoralen Dienst der Kirche, all diesen Menschen in den jeweils konkreten Situationen auf ihrem Lebensweg gerecht zu werden und sie seelsorglich zu begleiten. In diesem Zusammenhang halte ich aber öffentliche Aktionen, wie die für den 10. Mai geplanten, nicht für ein hilfreiches Zeichen und einen weiterführenden Weg. Segnungsgottesdienste haben ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung. Sie sind nicht als Instrument für kirchenpolitische Manifestationen oder Protestaktionen geeignet.“

In den letzten Tagen wuchs in Deutschland, aber vor allem im Ausland das Entsetzen über die grimmige und garstige Reaktion in Deutschland auf eine Stellungnahme der Glaubenskongregation, die diese „Segnungen“ ausdrücklich verboten hat.

Die Revolte drohte ein Ausmaß zu erreichen, dass den Vatikan zum Handeln gezwungen hätte. Ein solches Vorgehen entspricht nicht der Handlungsweise von Papst Franziskus.

Bischof Bätzing hat aber die „Segnungen“ an sich nicht verurteilt. Man soll darüber im sog. „Synodalen Weg“ diskutieren.

Das bedeutet: Auch Bätzing hält nicht viel von der Position der Glaubenskongregation.

Der Konflikt wurde also bestenfalls entschärft, die Revolte des deutschen Progressismus lodert weiter, denn man will diesen nicht in die Schranken des römischen Lehramtes weisen.

Ein wichtiger Teil des deutschen Episkopats spielt weiterhin mit dem Feuer: Es ist nicht garantiert, dass sich die radikal-progressistische Basis immer wieder disziplinieren lassen. Eines Tages, möglicherweise schon bald, könnte ein Brand entstehen, der den deutschen Katholizismus weitgehend verzehrt. 

Dienstag, 27. April 2021

Segnung homosexueller Paare #3: Selbst-Putsch der Bischöfe?

 

Am 10. Mai 2021 planen über 2000 Seelsorger, darunter auch Priester, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu segnen. 

Trotzdem schauen etliche Bischöfe einfach zu, lassen gewähren und manchmal ermutigen sie noch zu dieser Revolte. Dadurch akzeptieren diese Bischöfe, dass radikale Basisgruppen die Kirche umgestalten und im Grunde eine neue Kirche gründen.

Sie verzichten auf die Ausübung ihrer eigenen Autorität und sie verzichten auf die Verteidigung des Glaubens und der Moral. Dadurch kann die progressistische Zerstörungsagenda durchgeführt werden. Das kommt einem Selbst-Putsch bzw. einer Selbst-Entmachtung gleich und ermöglicht die Übergabe der Gestaltungsmacht an radikale Gruppierungen.

Sonntag, 25. April 2021

Was ist die INDEFEKTIBILITÄT der Kirche und warum ist sie so WICHTIG?

 


Viele Zeitgeist-Katholiken wollen alles ändern: Moral, Struktur, Glaubenslehre. De facto glauben sie nicht (oder zumindest zweifeln sie) an der "Indefektibilität" der Kirche.

Die Indefektibilität der Kirche besagt sowohl ihre UNVERGÄNGLICHKEIT, als auch die WESENTLICHE UNVERÄNDERLICHKEIT ihrer Lehre, ihrer Verfassung und ihres Kultes. Videos mit damit verbundenen Themen:

Warum die Kirche HIERARCHISCH IST und sein MUSS: https://youtu.be/MAwirnqP-Ik

Bischöfe MÜSSEN Glaubenseinheit mit Gesamtheit der Kirche schützen und fördern: https://youtu.be/HgwyXh74q6E

Samstag, 24. April 2021

Bischöfe MÜSSEN Glaubenseinheit mit Gesamtheit der Kirche schützen und fördern

 


Manche Zeitgeist-Katholiken sind der Auffassung, die Bischöfe könnten in ihren Diözesen tun und sagen was sie wollen. Auch den Glauben, die Moral, die Liturgie dürften sie ändern. Nein, so weit geht ihre Autorität nicht. Denn sie MÜSSEN die Glaubenseinheit mit der Weltkirche schützen und fördern.

Dazu Kommentare zu einem Auszug aus Lumen Gentium 23:

"Die Bischöfe, die den Teilkirchen vorstehen, üben als einzelne ihr Hirtenamt über den ihnen anvertrauten Anteil des Gottesvolkes, nicht über andere Kirchen und nicht über die Gesamtkirche aus. Aber als Glieder des Bischofskollegiums und rechtmäßige Nachfolger der Apostel sind sie aufgrund von Christi Stiftung und Vorschrift zur Sorge für die Gesamtkirche gehalten (69). Diese wird zwar nicht durch einen hoheitlichen Akt wahrgenommen, trägt aber doch im höchsten Maße zum Wohl der Gesamtkirche bei. Alle Bischöfe müssen nämlich die Glaubenseinheit und die der ganzen Kirche gemeinsame Disziplin fördern und schützen sowie die Gläubigen anleiten zur Liebe zum ganzen mystischen Leibe Christi, besonders zu den armen und leidenden Gliedern und zu jenen, die Verfolgung erdulden um der Gerechtigkeit willen (vgl. Mt 5,10). Endlich müssen sie alle Bestrebungen fördern, die der ganzen Kirche gemeinsam sind, vor allem dazu, daß der Glaube wachse und das Licht der vollen Wahrheit allen Menschen aufgehe. Im übrigen aber gilt unverbrüchlich: Indem sie ihre eigene Kirche als Teil der Gesamtkirche recht leiten, tragen sie wirksam bei zum Wohl des ganzen mystischen Leibes, der ja auch der Leib der Kirchen ist."

Damit verbunden ist das Video "Warum die Kirche HIERARCHISCH IST und sein MUSS": https://youtu.be/MAwirnqP-Ik

Freitag, 23. April 2021

Warum die Kirche HIERARCHISCH IST und sein MUSS

 


Viele Zeitgeist-Katholiken akzeptieren nicht die Tatsache, dass die Katholische Kirche eine Hierarchie hat. Deshalb neigen sie ständig zur Revolte gegen Papst, Rom oder Vatikan. Insbesondere die Kurie ist ihnen verhasst.

Doch Christus hat seiner Kirche eine hierarchische Verfassung gegeben. Die hierarchischen Gewalten umfassen die Lehrgewalt, die Hirtengewalt und die priesterliche Gewalt.

Der fortbestand der hierarchischen Gewalten folgt notwendig aus der von Christus gewollten Indefektibilität der Kirche (Video dazu folgt).

Gerade in Deutschland haben viele damit Probleme, weshalb immer öfter über die Möglichkeit einer Kirchenspaltung gesprochen wird: https://youtu.be/7oxDZlfCCKU

Donnerstag, 22. April 2021

Segnung homosexueller Paare #2: Kommt es zur KIRCHENSPALTUNG?

 


Wer Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften hartnäckig fordert und bereit ist, diese auch ohne Zulassung des Vatikans durchzuführt, riskiert eine Kirchenspaltung. Denn implizit geht es um viel mehr, und zwar:

Ablehnung der Sexualmoral und zwar komplett

Da facto die Einführung einer neuen Moral

De facto die Einführung eines neuen Menschenbildes, einer neuen Anthropologie

Die Ablehnung der Naturrechtslehre

Die Ablehnung der Autorität der Kirche

Die Eigenmächtige Einführung liturgischer Handlungen

Fazit: Gewisse Kreise (Reformkatholiken, Progressisten etc.) sind dabei, in Deutschland eine Nationalkirche zu errichten.

Zum Video "Segnung homosexueller Paare #1: Warum geht das NICHT?": https://youtu.be/c9Hj01l0U4Y

Segnung homosexueller Paare #1: Warum sie UNMÖGLICH sind

 


Auszüge aus dem "Responsum ad dubium der Kongregation für die Glaubenslehre über die Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts" vom 15. März 2021:

Zur den Sakramentalien gehören Segnungen, mit denen die Kirche „die Menschen aufruft, Gott zu preisen, sie auffordert, seinen Schutz zu erbitten und sie ermahnt, sich seiner Barmherzigkeit mit der Heiligkeit des Lebens würdig zu erweisen“. ...

Um der Natur der Sakramentalien zu entsprechen, ist es deshalb erforderlich, dass, wenn über einige menschliche Beziehungen ein Segen herabgerufen wird, abgesehen von der rechten Absicht derjenigen, die daran teilnehmen, die zu segnende Wirklichkeit objektiv und positiv darauf hingeordnet ist, die Gnade zu empfangen und auszudrücken, und zwar im Dienst der Pläne Gottes, die in die Schöpfung eingeschrieben und von Christus dem Herrn vollständig offenbart sind. Mit dem Wesen der von der Kirche erteilten Segnung ist daher nur vereinbar, was an sich darauf hingeordnet ist, diesen Plänen zu dienen.

Aus diesem Grund ist es nicht erlaubt, Beziehungen oder selbst stabilen Partnerschaften einen Segen zu erteilen, die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe (das heißt außerhalb einer unauflöslichen Verbindung eines Mannes und einer Frau, die an sich für die Lebensweitergabe offen ist) einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist.[ ... ist trotzdem nicht in der Lage, diese zu rechtfertigen und sie daher rechtmäßig zum Gegenstand einer kirchlichen Segnung zu machen, weil diese Elemente im Dienst einer Verbindung stehen, die nicht auf den Plan des Schöpfers hingeordnet ist....

Die Antwort auf das vorgelegte Dubium schließt nicht aus, dass Segnungen einzelnen Personen mit homosexueller Neigung gespendet werden,[10] die den Willen bekunden, in Treue zu den geoffenbarten Plänen Gottes zu leben, wie sie in der kirchlichen Lehre vorgelegt werden; sie erklärt jedoch jede Segnungsform für unzulässig, die dazu neigt, ihre Verbindungen anzuerkennen. In diesem Fall würde die Segnung nämlich die Absicht zum Ausdruck bringen, nicht bestimmte Einzelpersonen dem Schutz und der Hilfe Gottes im oben genannten Sinne anzuvertrauen, sondern einen Entschluss und eine Lebenspraxis zu billigen und zu fördern, die nicht als objektiv auf die geoffenbarten Pläne Gottes hingeordnet anerkannt werden können. ...

Aus diesen Gründen verfügt die Kirche weder über die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts im oben gemeinten Sinne zu segnen, noch kann sie über diese Vollmacht verfügen.

Vollständiger Text: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20210222_responsum-dubium-unioni_ge.html

Mittwoch, 21. April 2021

Hl. Alfons von Liguori: Warum Beten NOTWENDIG ist!

 



Das Büchlein "Ist Beten notwendig" vom Hl. Alfons von Liguori ist äußerst empfehlenswert. 

Der Heilige erläutert mit große Logik und präziser Sprache: "Das Gebet ist zur Seligkeit nicht bloß nützlich, sondern notwendig; daher legt es uns Gott, der uns alle selig haben will, als Gebot auf: Petite et dabitur vobis: “Bittet, so wird euch gegeben werden” (Mt 7, 7)."

Die Notwendigkeit des Gebets wird deutlich, wenn wir unsere Unfähigkeit vor Augen haben: "Der Grund dieser Notwendigkeit, sich oft Gott zu empfehlen, liegt in unserer Unfähigkeit, aus eigener Kraft ein gutes Werk zu verrichten und einen guten Gedanken zu fassen: “Ohne mich könnt ihr nichts tun” (Joh 15, 5); “Nicht als wären wir vermögend, von uns selbst etwas zu denken, als aus uns selbst” (2 Kor 3, 5)."

Papst Benedikt XVI. zum Hl Alfons von Liguori: http://www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/audiences/2012/documents/hf_ben-xvi_aud_20120801.html



Dienstag, 20. April 2021

Warum die Kirche KEINE Frauen weihen KANN

 


Auszüge aus dem Apostolischen Schreibens "Ordinatio Sacerdotalis" vom 22. Mai 1994:

Zu solchen fundamentalen Gründen fügt jenes Dokument noch theologische Gründe hinzu, die die Angemessenheit jener göttlichen Verfügung für die Kirche erläutern, und es zeigt deutlich, daß die Handlungsweise Christi nicht auf soziologischen oder kulturellen Motiven der damaligen Zeit beruhten. So führte Papst Paul VI. dann erläuternd aus, "der wahre Grund liegt darin, daß Christus es so festgelegt hat, als er die Kirche mit ihrer grundlegenden Verfassung und ihrer theologischen Anthropologie ausstattete, der dann in der Folge die Tradition der Kirche stets gefolgt ist". In dem Apostolischen Schreiben Mulieris Dignitatem habe ich selbst diesbezüglich geschrieben: "Wenn Christus nur Männer zu seinen Aposteln berief, tat er das völlig frei und unabhängig. Er tat es mit derselben Freiheit, mit der er in seinem Gesamtverhalten die Würde und Berufung der Frau betonte, ohne sich nach den herrschenden Sitten und nach der auch von der Gesetzgebung der Zeit gebilligten Tradition zu richten".

In der Tat bekunden die Evangelien und die Apostelgeschichte, daß diese Berufung gemäß dem ewigen Plan Gottes erfolgte: Christus erwählte die, die er wollte (vgl. Mk 3,13-14; Joh 6,70), und er tat das zusammen mit dem Vater "durch den Heiligen Geist" (Apg 1,2), nachdem er die Nacht im Gebet verbracht hatte (vgl. Lk 6,12). Darum hat die Kirche bei der Zulassung zum Amtspriestertum [6] stets als feststehende Norm die Vorgehensweise ihres Herrn bei der Erwählung der zwölf Männer anerkannt, die er als Grundsteine seiner Kirche gelegt hatte (vgl. Offb 21,14). Sie übernahmen in der Tat nicht nur eine Funktion, die dann von jedem beliebigen Mitglied der Kirche hätte ausgeübt werden können, sondern sie wurden in besonderer Weise und zutiefst mit der Sendung des fleischgewordenen Wortes selbst verbunden (vgl. Mt 10,1.7-8; 28,16-20; Mk 3,13-15; 16,14-15). Die Apostel taten das gleiche, als sie Mitarbeiter wählten, die ihnen in ihrem Amt nachfolgen sollten. In diese Wahl waren auch jene eingeschlossen, die durch die Zeiten der Geschichte der Kirche hindurch die Sendung der Apostel fortführen sollten, Christus, den Herrn und Erlöser, zu vergegenwärtigen.

Quelle: http://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_letters/1994/documents/hf_jp-ii_apl_19940522_ordinatio-sacerdotalis.html


Montag, 19. April 2021

Kein Egalitarismus! Petrus im ersten Brief zum Verhältnis Mann/Frau

 


Viele feministische Theologen sind stark vom Marxismus beeinflusst. Für sie führt Ungleichheit stets zu Despotie, Willkür und Missbrauch.

Eine katholische Gesellschaftsordnung bejaht aber die harmonischen Ungleichheiten und ist stets auf Hierarchien aufgebaut, die vom christlichen Geist beseelt sein sollen: Barmherzigkeit, Liebe, Güte. 

Der marxistische Egalitarismus kann niemals Ziel einer katholischen Gesellschaftsordnung sein.

Sonntag, 18. April 2021

Jesus Christus kam als Mann zur Welt. Und das ist nicht egal!


Feministische Theologen versuchen zu relativieren, dass der Heiland, Unser Herr Jesus Christus, als Mann auf die Welt kam. Das ist aber keine Nebensächlichkeit, sondern gehört essentiell zum katholischen Glauben. Diese Tatsache hat wichtige Implikationen, wie etwa, dass nur Männer Priester sein können.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Amazonas-Dokument: Versucht man die Deutschen in die Irre zu führen?

Das neueste Papstdokument „Querida Amazonas“ öffnete bekanntlich nicht den geringsten Spalt für die reformkatholischen Vorstellungen bezüglich Zölibats, Viri Probati oder Frauenämter.

Aus diesem Grund wurde schon in der Pressekonferenz im Vatikan die Frage gestellt, welche Autorität das Schlussdokument der Amazonas-Synode besitzt. Dieses Dokument war sehr weitreichend, was die oben genannten Themen betrifft.

Kardinal Baldisseri erklärte unmissverständlich, das Schlussdokument besitze hätte KEINE lehramtliche Autorität (Minute 1:09:00. Pressekonferenz: https://youtu.be/OoHdNVITDL8)

Hierzu bräuchte es die ausdrückliche Zustimmung des Papstes. 

In seinem Mitteilungsblatt vom 12. Februar 2020 verschickte VaticanNews auch eine Stellungnahme von Kardinal Marx.

In der E-Mail heißt es: „Kardinal Marx sieht den Synodalen Weg durch das Papstschreiben nicht beeinträchtigt. Er weist darauf hin, dass Franziskus das Schlussdokument der Synode, in dem sich Reformvorschläge finden, ausdrücklich bestätigt. 

Offensichtlich steht diese Aussage im direkten Widerspruch zur Aussage Kardinal Baldisseris in der Pressekonferenz.

Im Artikel selbst ist man (wohl bewusst) ungenauer und lässt die Frage der Autorität des Schlussdokumentes (einigermaßen) offen: „Zugleich verwies Marx darauf, dass das Schlussdokument der Amazonas-Synode und das jetzt veröffentlichte Papstschreiben eine Einheit darstellten und zusammen betrachtet werden müssten: „Der Papst stellt klar: Das Gesamte ist die Frucht der Synode.“ Es sei bemerkenswert, dass Franziskus die Relevanz beider Schreiben betone und ausdrücklich nicht das eine durch das andere aufhebe.“

Kardinal Baldisseri gehört mitnichten zum konservativen Flügel. Dass er sich auf diese Weise ausdrückt deutet darauf hin, dass man keine weiteren Diskussionen zu diesen Themen haben will. 

Dienstag, 10. Dezember 2019

Besitzt der „Synodale Weg“ Legitimität oder bildet er eine Pseudosynode?

In der offiziellen Informationsseite des „Synodalen Wegs“ ist in den viele Texten die Aussage gestreut, dass die Letztentscheidung bei den Ortsbischöfen liegt. Im Falle von Beschlüssen, die die Weltkirche betreffen, liegt die endgültige Entscheidung beim Heiligen Stuhl.

Diese Stellen bilden so etwas wie eine Rückversicherung und sollen zeigen, dass sich der „Synodale Weg“ an die Regeln des Kirchenrechts und der hierarchisch verfassten Kirchenstruktur hält.

Jedoch gewinnt man den Eindruck, dass diese Aussagen nichts anderes sind als ein Feigenblatt.

Der Duktus der Dokumente und der vielen Erläuterungen zeigt nämlich eine ganz andere Stoßrichtung: Es soll eine parlamentarische Form fabriziert werden, deren Beschlüssen man den Anschein der Legitimität geben will.

Es fängt schon bei der Zusammensetzung der sog. Synodalversammlung an. Das ist das oberste Gremium des „Synodalen Weges“.

In § 3, Abs. Artikel 3 heißt es: „Die Synodalversammlung ist das oberste Organ und fasst die Beschlüsse. Die Mitglieder der Synodalversammlung haben gleiches Stimmrecht.“

Wichtig: Diese Versammlung soll Beschlüsse fassen. In den Erläuterungen heißt es sogar: „Verbindliche Beschlüsse werden von den Gremien des Synodalen Weges durch deren geregelte Abstimmungsverfahren zu solchen gemacht.“

Kardinal Marx hat selbst erklärt: „Es ist ein offener Weg, der zu Beschlüssen und Voten an die jeweils zuständigen kirchlichen Verantwortlichen führen soll.“

Aber in wessen Namen? Beispielsweise werden dort 69 Vertreter des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK) sitzen. Diese Personen vertreten maximal ihre eigenen Verbände, können aber nicht im Namen der Katholiken in Deutschland sprechen. Dafür haben sie schlicht und ergreifend kein Mandat.

In den Erläuterungen wird das ZdK folgendermaßen beschrieben: „Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ist der Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Verbände sowie von Institutionen des Laienapostolats und von weiteren Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Organe des Zentralkomitees sind die Vollversammlung, der Hauptausschuss, das Präsidium sowie die Präsidentin bzw. der Präsident.“

Man kann vom ZdK halten, was man will. Jedenfalls repräsentieren sie keineswegs Personen im Sinne ihrer Angehörigkeit zur Kirche als Mystischer Leib Christi.

Beschlüsse, die unter solchen Bedingungen getroffen werden, sind – rein juristisch gesehen - null und nichtig.

Das sog. Synodalpräsidium wird gebildet durch den „Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz sowie die Präsidentin/der Präsident und eine Vize-Präsidentin/ein Vize-Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken“.

Keine dieser Personen vertritt die Katholiken in Deutschland, auch nicht der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. In seiner Eigenschaft als Erzbischof von München-Freising kann er zwar für seine Diözesanen sprechen, nicht aber für die anderer Bistümer.

Das bedeutet: Weder aus einer „demokratischen“ Sichtweise noch aus einer Betrachtung der Kirche als mystischer Leib Christ besitzt dieser „Synodale Weg“ irgendeine Legitimität.

Man könnte die gesamte Satzung und alle Erörterungen der Informationsseite „synodaler.weg“ durchgehen und nach diesen Kriterien analysieren.

Stets würde klar werden, dass der „Synodale Weg“ ein massives Legitimitätsproblem besitzt und sowieso niemand repräsentiert.

Der „Synodale Weg“ ist bestenfalls ein Treffen von Verbänden und Ad-Hoc-Gruppen, wie etwa die „15 junge Menschen, davon mind. 10 weibliche, die am 1. Dezember 2019 nicht älter als 30 Jahre sind und nicht dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken angehören“ (Quelle: Satzung Artikel 3). Diese können nicht für sich den Anspruch erheben, im Namen der Kirche oder für die Katholiken in Deutschland zu sprechen.

Aber es liegt ein weiteres Problem vor, das viel gravierender ist:

Der „Synodale Weg“ suggeriert, dass er die katholische Kirche in Deutschland versammelt.

Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt: Jedenfalls liegt der Verdacht der Irreführung bzw. der Täuschung vor. Diese Versammlung suggeriert eine Autorität und ein Mandat, die sie nicht besitzt.

Aus diesem Grund gerät der „Synodale Weg“ in den Verdacht, eine illegale und illegitime Pseudosynode schismatischen Charakters zu sein.

Aus folgenden Gründen:

1. Sie fabriziert eine Leitungsstruktur, die weder Repräsentanz noch Mandat besitzt.
2. Sie will Beschlüsse fassen, wozu sie aus offensichtlichen Gründen nicht berechtigt ist.
3. Sie fabriziert eine Pseudo-Kirchenhierarchie mit Beschlussfähigkeit, was die Vermutung des schismatischen Handelns zulässt.

Kurz: Der „Synodale Weg“ suggeriert, ein Entscheidungsgremium zu sein, was den Tatbestand der Täuschung und Irreführung erfüllen könnte.

Wäre das tatsächlich der Fall, so würden die Bischöfe, die sich an dieser Pseudosynode beteiligen, dafür verantwortlich sein, eine schismatische Versammlung zu unterstützen.

Sonntag, 8. Dezember 2019

Synodaler Weg: Schisma oder Aufweichung von unten?

Foto: Nicolas Raymond, Freestock.ca, (CC BY 3.0)
Vor dem Auftakt des sog. „Synodalen Wegs“ hat der deutsche Verbandskatholizismus, angeführt vom „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ (ZdK), seine Forderungen bekräftigt: Revision der Sexualmoral, Segen und liturgische Feiern für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Öffnung aller Ämter für Frauen, Demokratisierung der kirchlichen Leitung etc.

Diese Forderungen sind alles andere als neu. Neu ist lediglich, dass sie noch hartnäckiger und lauter vorgetragen werden. Die blasphemische Gruppe „Maria 2.“ hat sogar Straßendemonstrationen durchgeführt, um sich Gehör zu verschaffen.

Dass sich die Wünsche von ZdK & Co. nicht mit dem kirchlichen Lehramt vereinbaren lassen, ist offensichtlich. Unter diesen Umständen müsste die gesamte Veranstaltung abgesagt werden. Trotzdem haben lediglich Kardinal Wölki von Köln und Bischof Voderholzer das Statut des „Synodalen Prozesses“ abgelehnt. Weitere Kirchenmänner haben lediglich vor „zu großen Erwartungen“ gewarnt.

Was kann unter diesen Umständen aus diesem Treffen zwischen Bischöfen und Verbandskatholiken herauskommen? Was wird da überhaupt angestrebt?

Möglichkeit 1: Die Gründung einer schismatischen und häretischen deutschen Nationalkirche

Wenn auch nur ein kleiner Teil der Forderungen angenommen und in der Praxis umgesetzt werden, so würden sich die Bischöfe, die sich darauf einlassen, von Rom trennen und eine neue Kirche gründen.

Ihr Credo wären die Maximen der 1968er-Bewegung: Sexuelle Revolution, Feminismus, Gender-Ideologie, Basisdemokratie. Universitätstheologen würden dafür sorgen, dem Ganzen einen christlichen Anstrich zu geben.

Ganz unwahrscheinlich ist ein solcher Ausgang nicht, zumindest in einigen Bistümern. Unter dem Motto „nachgeben, um nicht zu verlieren“ haben manche Bischöfe dermaßen hohe Erwartungen geweckt, dass sie irgendwann nicht mehr zurückrudern oder den Schwarzen Petern Rom zuschieben können. Einige Bischöfe hätten sowieso schon heute keine Probleme, Frauen zu weihen. Es könnte eine Revolte entstehen, die sich nicht mehr kontrollieren lässt, etwa wie bei der Kirchenspaltung im 16-ten Jahrhundert.

Allein aufgrund dieses Risikos ist es unverantwortlich, dass die Deutsche Bischofskonferenz den „Synodalen Weg“ einberuft.

Möglichkeit 2: Eine dezentrale Zersetzung des Glaubens, des Lehramtes und der Hierarchie durch Pseudo-Beschlüsse

Der deutsche Progressismus könnte eine andere Strategie wählen: Im Laufe des „Synodalen Wegs“ werden Tagungsberichte und Positionspapiere mit unklarer Verbindlichkeit redigiert und veröffentlicht. Beispielsweise wird die Forderung nach liturgischen Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Partnerschaften „begrüßt“, doch auf missverständlicher Art und Weise ausgedrückt, ob solche denn stattfinden dürfen oder nicht.

Resultat: Jeder interpretiert die Texte, wie er will, etwa nach dem Muster des Apostolischen Schreibens „Amoris laetitia“ hinsichtlich der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene. Die Einheit der Kirche würde zerbrechen, aber auf unterster Ebene, in den sog. „Pastoralen Räumen“ und nicht unbedingt auf Bistumsebene.

Auf diesem Wege würde mit der Zeit eine „Synodalität“ auf lokaler Ebene entstehen bzw. zementiert werden. In Großstädten wie Frankfurt am Main existieren schon heute völlig widersprüchliche Glaubenspraktiken. So gibt es dort sog. „Queer-Gottesdienste“ und Pseudo-Segnungen queerer Paare.

Der „Synodale Weg“ würde diese Situation verstärken und ihr eine Art „Legimitation“ durch die entstehenden Texte geben. Weil diese gar keinen verbindlichen Charakter hätten, müsste man sie auch nicht von „Rom“ anerkennen lassen.

Diese Vorgehensweise würde de facto auch eine neue Kirche entstehen lassen, aber nicht auf eine krachende Art und Weise wie oben beschrieben. Die Hierarchie würde ihre Funktion verlieren. Das kirchliche Lehramt wäre bestenfalls noch eine Richtlinie, die man eventuell zur Kenntnis nimmt. Diese Kirche könnte nicht mehr als „katholisch“ bezeichnet werden.

Was können rechtgläubige Katholiken unternehmen?

Es ist noch schwer zu prognostizieren, welchen Widerstand rechtgläubige Katholiken in einer solchen Situation leisten könnten. Früher hätten sie sich an Rom gewendet und in der Tat wurde so manche Fehlentwicklungen verhindert, man erinnere sich bloß an die Debatte um dem unsäglichen „Beratungsschein“, der straffreie Abtreibungen ermöglichte. Ob man heute auf eine solche Rettungsaktion hoffen darf, ist fraglich.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Die Amazonas-Synode: Was steht auf dem Spiel?


Mathias von Gersdorff

Die seit dem 6. Oktober tagende „Amazonas-Synode“ im Vatikan sorgt für nicht geringe Irritationen und Perplexitäten unter den Katholiken. Grund dafür war zuerst der Duktus des Arbeitsdokumentes (Instrumentum laboris), das sich fast wie ein Pamphlet der Grünen liest und deutliche Sympathien für die (heidnischen) Lebensgewohnheiten der indigenen Völker in der Amazonasregion zeigt.

Weiterer Unmut entstand nach der Bekanntgabe der Teilnehmer an der Synode. Es finden sich die Namen der radikalsten Vertreter der Befreiungs-, der ökologischen und der indigenen Theologie. Diese theologischen Richtungen plädieren für einen völlig neuen Weg der katholischen Kirche und einen drastischen Abschied von der katholischen Tradition und dem Lehramt. Und nun kommen immer wieder Berichte über heidnische Praktiken rund um die tagende Synode und von heterodoxen Stellungnahmen in der Synodenaula.

Wie konnte es zu dieser Situation kommen? Was ist los in Teilen der katholischen Kirche?

Als Ausgangspunkt Hans Küng

Der Theologe Hans Küng beschreibt in seinem Buch „Sieben Päpste“ vom Jahr 2015 das, was er als Grundübel der katholischen Kirche ansieht: Die Bildung eines effizienten und schlagfertigen Apparates im Vatikan unter dem Pontifikat von Innozenz III. (Papst von 1198 bis 1216), also der Vatikanischen Kurie.

Alle Progressisten sind mehr oder weniger der Auffassung, dass damals die katholische Kirche mehr oder weniger (es gibt nämlich erhebliche Schattierungen) zu einem Apparat geworden ist, der den Geist erstickt. In der Kirche stehe angeblich seitdem nicht mehr der direkte und uneingeschränkte Glaube im Mittelpunkt, sondern das Kirchenrecht, die lehramtlichen Dokumente, der Machtanspruch des Papstes, die Kirchenverwaltung.

Diese Karikatur kann nur bei Personen entstehen, die die Kirche nicht als eine übernatürliche Institution, deren Leben von der göttlichen Gnade geleitet wird, ansehen. Dann kann man leicht zur Auffassung kommen, das real existierende Leben der Kirche hätte genauso gut einen völlig anderen Weg nehmen können, als ob Gott nicht letztlich die Geschichte leiten würde.

Der heutige Progressismus will im Grunde die Kirchengeschichte korrigieren. Dies geschieht auf zwei Wegen, dem europäischen und dem südamerikanischen Weg.

Die europäische (progressistische) Vision von Kardinal Marx & Co.:

Was der europäische Reformkatholizismus will, ist bekannt: Die Anpassung der Kirche an den Zeitgeist. Dem Zeitgeist messen die Progressisten Autorität zu. Er besitzt sogar Deutungshoheit darüber, wie das Leben und der Glaube in der Kirche sein sollen. Aus diesem Grund werden die Thesen des Zeitgeistes bereitwillig übernommen: Die Kirche hat demokratisch zu sein, die Sexualmoral soll sich an die Ansichten der Welt anpassen, der Feminismus hat die Strukturen der Kirche zu bestimmen etc. Heute soll der Ökologismus die prägende Idee in der Kirche sein.

Die Tradition, die Kirchengeschichte, das Lehramt, die Dogmen, die Volksfrömmigkeit werden als unnötigen Ballast angesehen, der den Glauben erstickt. Vielmehr soll sich die Kirche ständig neu erfinden: Liturgisch, glaubensmäßig, moraltheologisch.

Die lateinamerikanische (befreiungstheologische) Vision von Kardinal Humes & Co.:

In Südamerika hat der Progressismus einen anderen Weg genommen, weil er stark vom Marxismus beeinflusst wurde. Die sog. „Befreiungstheologie“ ist die Übernahme der Methode des Klassenkampfes in die katholische Kirche. Die Befreiungstheologie verteidigte die Notwendigkeit eines Klassenkampfes der Armen gegen die Reichen, genauso wie der klassische Marxismus.

Weil der katholische Glaube keine „Klassen“ kennt, wurde die Befreiungstheologie vom Vatikan verurteilt (u.a. durch die Instruktion der Glaubenskongregation Libertatis nuntius im Jahr 1984).

Sie lebte aber in den Köpfen vieler Theologen fort und durchlief eine erstaunliche Metamorphose. Auf der Basis der Befreiungstheologie entstanden eine „Feministische Theologie“, eine „Ökologische Theologie“, eine „Indigene Theologie“ etc.

Allen liegt die Grundthese zugrunde, dass eine herrschende Schicht die große Mehrheit der Menschen unterdrückt.

Die „Indigene Theologie“ ist aus kulturrevolutionärer Perspektive die radikalste: Sie besagt, dass die ganze Kolonisierung und Evangelisierung Lateinamerikas ein einziger Akt der Unterdrückung war. Wohlgemerkt: Auch die Evangelisierung. Denn diese habe legitime religiöse Gewohnheiten zerstört. Ebenso habe man den Eingeborenen eine europäische Weltanschauung aufgedrückt.

Auf diese Weise leben die Urvölker seit 500 Jahren kulturell und religiös unterdrückt.

Eine europäische Version dieser These würde behaupten (und der NS-Ideologe Rosenberg tat dies auch), den Germanen hätte man ihre Naturverbundenheit samt ihrem Kult zur „Mutter Erde“ und zu den anderen Gottheiten genommen.

Was verbindet den europäischen und den lateinamerikanischen Progressismus?

Obwohl rein äußerlich sich europäischer und lateinamerikanischer Progressismus sehr unterscheiden, sind sie eng verwandt: Beide lehnen Tradition und Lehramt ab. Beide sind der Auffassung, der Glaube müsse sich völlig ungebunden entfalten und brauche keine Kurie, kein Kirchenrecht, keine Dikasterien, keine Hierarchie.

Was denkt die „Mitte“?

Die oben beschriebenen Strömungen sind radikal, bilden aber keine Mehrheit. Die Mehrheit der Bischöfe versuchen in einer Äquidistanz (gleicher Abstand) zu Tradition und zur Anpassung an die Welt zu leben. Doch wegen der allgemeinen Krise der Kirche (Missbrauchsfälle, Krise der Berufungen, schwindende Zahl von Gläubigen etc.) ist diese Mehrheit sehr schwach und blass. Deshalb ist heute der Einfluss der Progressisten, auch der Radikal-Progressisten, sehr stark. Sie treten mit großer Autorität auf und kaum einer wagt es, ihnen zu widersprechen.

Was ist neu an der heutigen Situation: Die Umgürtelung ist gesprengt.

Nun könnte man sagen, dass diese Bildung von Strömungen oder Parteien seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sehr ausgeprägt ist: Die einen wollen alles umkrempeln. Die anderen wollen, dass sich nichts ändert (Eine dritte Gruppe will, dass man zu Zeiten von Pius XII. zurückkehrt. Sie sind aber in der Synode gar nicht vertreten).

Heute ist aber neu, dass die unterschiedlichen Sektoren in der Kirche wie isolierte Inseln leben. Die Umgürtelung, die es noch unter Figuren wie Kardinal Lehmann gab, gibt es nicht mehr. Jeder Gruppe lebt sozusagen für sich allein.

Das führt dazu, dass die radikalen Wortführer, die von Lehramt und Tradition nichts halten, immer offener agieren und sich noch mehr radikalisieren.

Der Konsens, was katholisch ist und was nicht, zerbricht zunehmend. Nichts ist mehr verbindlich. Die zentrifugalen Kräfte wachsen. Inzwischen wird offen über mögliche Schismen gesprochen, was noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre.

Die Perspektiven:

Allein die Tatsache, dass manche Bischöfe laut über das Frauenpriestertum nachdenken, wie etwa Bischof Peter Kohlgraf von Mainz, zeigt, dass die Lage äußerst kritisch ist.

Aus dem lateinamerikanischen Progressismus hört man Forderungen, wie etwa eine Entschuldigung der Kirche für die Evangelisierung der Indianer. Sie seien von Gott direkt „getauft“ worden und hätten in einem paradiesischen Zustand gelebt. Der Westen hätte all das zerstört und Jesus Christus wäre demnach kein notwendiger Retter mehr.

Hier geht es nicht "nur" um Häresien, sondern um offene Apostasie, also komplette Abkehr vom Christentum.

Was ist das Ergebnis: Die Amazonas-Synode ist ein „Va-Banque-Spiel“

Was kann daraus folgen? Der Progressismus scheint aus der Amazonas-Synode ein Va-Banque-Spiel gemacht zu haben. Also „Alles oder nichts“. Vieles deutet darauf hin, dass sie endgültig Fakten schaffen wollen, koste es, was es wolle.

Das gilt für Lateinamerikaner wie auch für Europäer.

Was sollten die lehramtstreuen Katholiken tun?

Mit hoher Geschwindigkeit bewegt sich die Kirche in die Anarchie.

Erstens: In einer solchen Situation muss der Einzelne zusehen, dass er seinen Glauben sturmfest macht: Durch das Gebet, durch die Sakramente, durch die Vertiefung der katholischen Wahrheiten.

Durch das andächtige Beten des Glaubensbekenntnisses!

Zweitens: Er muss sich auch entschlossen und kraftvoll zur katholischen Kirche bekennen und fest halten an seinem Glauben von der Unzerstörbarkeit der Kirche, die Christus ihr verheißen hat (vgl. Mt 16,18 ff).