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Sonntag, 25. Juni 2017

Mathias von Gersdorff: Rede auf der Demo für Alle in Wiesbaden am 25. Juni 2017

Unsere „Demo für alle“ heute auf dem Wiesbadener Luisenplatz ist aus mehreren Gründen besonders aktuell und wichtig.

Der nagelneue „Hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ sieht sechs Maßnahmen vor, um die „Richtlinien zur Sexualerziehung“ des Kultusministeriums und damit die Gender-Ideologie fest im Alltag der Schulen Hessens zu verankern:

Von der „Überarbeitung der bestehenden Handreichungen zur Umsetzung des Lehrplans Sexualerziehung unter Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen“ bis hin zur „Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen in der Lehrkräftefortbildung“.

Der neue „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ der hessischen Landesregierung sieht Maßnahmen vor in Familie, Schule, Kultur, Arbeitswelt usw. zur Durchsetzung der Ideologie der „geschlechtlichen Vielfalt“ – ein Codewort für Gender.

Die schwarz-grüne Landesregierung zementiert hiermit den Weg zum Gender-Staat, inklusive der Schulen.

Diesen Weg zum Gender-Staat müssen wir versperren, meine sehr geehrte Damen und Herren!

Doch unser Protest heute in Wiesbaden hat auch eine bundesweite Bedeutung – vor allem im Hinblick auf die Bundestagswahl.

Hessen ist nämlich nur das erste Beispiel, welches zeigt, was in der Schulpolitik passiert, wenn sich die CDU mit den Grünen verbündet: Schwarz verfärbt sich zu Giftgrün.

Denn so ist das, meine sehr geehrten Damen und Herren: Die CDU macht sich zum Vollstrecker grüner und neomarxistischer Gesellschaftspolitik und die Schulen werden zu Gender-Laboratorien umfunktioniert!

Und Schleswig-Holstein zeigt uns gerade, dass Hessen kein Einzelfall bleibt: Vor wenigen Tagen hat die CDU einem Koalitionsvertrag mit dem Grünen (und der FDP) zugestimmt, der einen massiven Ausbau von Gender in den Schulen vorsieht.

In diesen beiden Bundesländern wird eine Schulpolitik gegen die Kinder und gegen das Erziehungsrecht der Eltern betrieben.

An diesen beiden Beispielen können Sie ermessen, was ein Bündnis der CDU mit den Grünen auf Bundesebene für Unheil für die Kinder und die Familien bewirken könnte.

Um diese Gefahren abzuwenden stehen wir heute auf dem Luisenplatz in Wiesbaden vor dem Kultusministerium und erheben unsere Stimme:

Nein zu Gender in den Schulen! Nein zur absurden „Pädagogik der Vielfalt“! Und: Ja zum Erziehungsrecht der Eltern!

Vielen Dank!


Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Die Rede als Video:

Dienstag, 16. Mai 2017

NRW zeigt, wohin die grüne Schulpolitik der CDU-Hessen führen kann


Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) Foto: Manjit Jari, Kultusministerium Hessen

In den Kommentaren des deutschen Blätterwaldes herrscht großer Konsens über die Gründe des schlechten Abschneidens der Grünen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Die katastrophale Schulpolitik.

Kultusminister in NRW war die grüne Sylvia Löhrmann, die gleichzeitig die bekannteste grüne Politikerin im Bundesland war. Sie war sozusagen das Gesicht der Grünen in NRW.

Ihre Schulpolitik lässt sich leicht zusammenfassen:

* Gender-Indoktrination
* Chaotische Zustände in den Schulen.
* Leistungsfeindlichkeit und die damit verbundene Entwertung des Gymnasiums.

Die Quittung für diese Politik bekam sie bekanntlich am vergangenen Sonntag: Ihre Partei verlor über 40 % der Wähler.

NRW sollte alle Politikern eine Warnung sein, die den grünen schulpolitischen Pfad gehen wollen.

Vor allem sollte die CDU in Hessen alarmiert sein: der hessische Kultusminister Ralph Alexander Lorz gehört zwar der CDU an, doch seine Schulpolitik ist zum Teil noch grüner, als jene von Löhrmann.

Vor allem seine „Richtlinien zur Sexualerziehung“ sind ein genuines Gender-Indoktrinationsprogramm, das seit dem Spätsommer 2017 die hessischen Eltern in Wut versetzt.

Viele in der CDU rätseln, wie es möglich war, dass ein CDU-Kultusminister einen dermaßen grün gefärbten Erlass in Kraft setzen konnte.

Doch es bleibt nicht nur beim Gender-Lehrplan: Die Situation in Hessens Schulen ist dermaßen chaotisch, dass sich inzwischen selbst Lehrer (anonym) in Zeitungen beklagen, ein normaler Unterricht sei gar nicht mehr möglich.

Der Landeselternbeirat Hessen nimmt kein Blatt vor dem Mund und beschreibt die Lage in den Schulen drastisch: „Es brennt an den hessischen Schulen – insbesondere an den Grundschulen, die der Grundpfeiler unseres Bildungssystems sind.“

Anfang Februar haben 57 Rektoren sowie 18 Konrektoren aus dem Bereich des Staatlichen Schulamtes einen offenen Brief an den hessischen Kultusminister Ralph Alexander Lorz veröffentlicht, der die chaotischen Zustände in den Schulen Frankfurts beschreibt: „Guter Unterricht im herkömmlichen Sinn ist unter solchen Bedingungen nur noch unter erheblichen Abstrichen umzusetzen!“, so das Fazit des Schreibens.

Man kann nur den Kopf schütteln, dass unter diesen Umständen die CDU noch einen Gender-Lehrplan erlässt. Es war klar, dass die Eltern dagegen revoltieren würden.

Die CDU sollte sich endlich von jeglichen grünen Einfluss befreien und die Schulpolitik betreiben, die die Bürger von ihr erwarten: christlich, solide, ideologiefrei.

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Freitag, 5. Mai 2017

Hessischer Landtag degradiert sich zum LSBTI-Lobbyisten

Erklärung der „Aktion „Kinder in Gefahr – DVCK e.V.“ zur „Aktuellen Stunde“ am 4. Mai 2017 im Hessischen Landtag "Hessen zeigt Gesicht für eine offene Gesellschaft, Respekt, Akzeptanz und Vielfalt", in welchem der Kongress „Sexualpädagogik der Vielfalt - Kritik einer herrschenden Lehre“ am 6. Mai 2017 in Wiesbaden in hetzerischer Weise erwähnt wurde.

Mathias von Gersdorff

Am 4. Mai 2017 traf sich der hessische Landtag zu einer sog. „Aktuellen Stunde“, die wohl ohne Präzedenz ist. Die Aktuelle Stunde wurde von den Grünen einberufen, die zurzeit zusammen mit der CDU die Landesregierung bilden.

Es ging im Grunde um die Verurteilung des Kongresses „Sexualpädagogik der Vielfalt - Kritik einer herrschenden Lehre“, welcher zwei Tage danach, also am 6. Mai 2017, im Kurhaus zu Wiesbaden stattfinden soll. Ziel des Kongresses ist es, die sog. „Pädagogik der Vielfalt“ kritisch zu analysieren. Konkreter Anlass ist die Inkraftsetzung der neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ für die Schulen Hessens.

Was das Datum der Aktuellen Stunde anbelangt, haben Sie richtig gelesen: Die Fraktionen im Landtag haben die Veranstaltung im voraus verurteilt, also bevor sie wissen konnten, was dort überhaupt gesagt werden wird.

Im Landtag rief der Vorsitzende der Grünen Hessens, Kai Klose, die anderen Parteien auf, an der Gegendemo zum Kongress teilzunehmen. Er warf der „Demo für Alle“ vor, sie wolle "Hass nach Hessen tragen“. Zuvor hatte der Landesverband der Grünen den Anti-Gender-Kongress in einer hetzerischen und hasserfüllten Stellungnahme angegriffen und zur Teilnahme an der Gegendemo aufgerufen.

Auch die anderen Redner sparten nicht mit abwertenden Ausdrücken: Corrado di Benedetto (SPD) sagte, den Organisatoren des Kongresses ginge es um eine pseudowissenschaftliche Kampagne und Stimmungsmache. Jürgen Lenders (FDP) sprach von einer "hässlichen Fratze" von Rassismus, Antisemitismus und Homophobie. Der Linken-Politiker Ulrich Wilken fabulierte von "rechtem Quatsch"

Wohlgemerkt: Die akademischen Qualifikationen der Kongress-Redner sind beachtlich: Professor Dr. Christian Winterhoff, Professor Dr. Harald Seubert, Dr. Teresa Nentwig, Professor Dr. Jakob Pastötter. Einige von ihnen können eine beeindruckende Liste von Veröffentlichungen vorweisen.

Das war den anwesenden Landtagsabgeordneten im Landtag zu Wiesbaden egal. Ihr Ziel war, die Veranstalter und die Redner verbal zu lynchen.

Die skandalöse „Aktuelle Stunde“ im Hessischen Landtag war nichts anderes als ein Akt der Einschüchterung für alle, die sich trauen, Kritik an der irrsinnigen Gender-Ideologie zu üben. Indem Angst geschürt werden sollte, war das Treffen der Parlamentarier nicht nur ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern auch auf die Freiheit der Wissenschaft. Schließlich müssen die Genderisten akzeptieren, dass Wissenschaftler ihre absurden Thesen kritisch beleuchten.

Skandalös ist ebenfalls die Tatsache, dass man mit der Sitzung im Landtag den Anschein erwecken wollte, „alle“ würden den neuen Lehrplan zur Sexualerziehung gutheißen und alle würden den Anti-Gender-Kongress verurteilen. Dass diese Einstimmigkeit nur vorgetäuscht ist, wussten die teilnehmenden Landtagsabgeordneten nur zu gut. Es gibt viele kritische Stimmen zu Gender und zu den Richtlinien zur Sexualerziehung in der Politik, in Interessenverbänden sowie in der Zivilgesellschaft.

Die Kongress-Gegner wurden in ihren Bemühungen von den Medien sekundiert.

Der Hessische Rundfunk wählte die Überschrift „Landtag verurteilt ultrakonservativen Sexualkunde-Kongress“. Die „Frankfurter Neue Presse“ betitelte „Alle gegen „Demo für alle“ ihren Artikel.

[Dabei ging es strenggenommen gar nicht um den Kongress, denn die „Aktuelle Stunde“ wurde ohne Erwähnung des Kongresses einberufen. Der Redner der CDU, Stefan Grüttner, Sozialminister von Hessen, hat sich auf den Kongress gar nicht direkt bezogen.]

Fazit: Der Hessische Landtag hat sich auf Betreiben der Grünen auf einen massiven Akt der Einschüchterung gegen die Kritiker von Gender eingelassen und dabei jede Objektivität und Fairness weggelassen.


Wir werden uns diesen Einschüchterungen nicht beugen. Unterstützen Sie bitte deshalb die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!    

Samstag, 22. April 2017

Grüne verbreiten Hass und Hetze gegen Anti-Gender-Kongress

Der Autor auf der "Demo für alle" im Wiesbaden, Oktober 2017
Für den 6. Mai 2017 ist in Wiesbaden das Symposium „Sexualpädagogik der Vielfalt – Kritik einer herrschenden Lehre“ geplant. Organisiert wird die Tagung vom Aktionsbündnis „Demo für alle“, doch als Redner sind nicht Vertreter der Mitgliedsorganisationen vorgesehen, sondern Wissenschaftler: Professor Dr. Christian Winterhoff, Professor Dr. Harald Seubert, Dr. Teresa Nentwig, Professor Dr. Jakob Pastötter. Einige von ihnen können eine beeindruckende Liste von Veröffentlichungen vorweisen.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, die Absurdität der Gender-Ideologie bzw. der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ zu aufzuzeigen.

Dass die Grünen – wohl der Hauptlobbyist für Gender in Deutschland – über diese Veranstaltung nicht gerade erpicht sein würde, war zu erwarten. Doch der Hass und die Polemik, die sie gegen das Symposium in einer öffentlichen Stellungnahme zum Ausdruck bringen, ist selbst für grüne Verhältnisse atemberaubend.

Es ist bezeichnend, dass eine Partei, die sich in den letzten Monaten immer wieder massiv über den Hass in den sozialen Medien beschwert hat und sogar drakonische Maßnahmen dagegen gefordert hat, sich in dieser Art und Weise ausdrückt.

Besonders auffällig ist das Fehlen von inhaltlichen Argumenten. Die Grünen beschränken sich ausschließlich auf Stimmungsmache und Agitation.

So beschreiben die Grünen trotz der hochkarätigen Redner das Symposium als eine „pseudowissenschaftliche Veranstaltung“. Müsste man für ein solches Urteil nicht erstmal wissen, was dort überhaupt gesagt wird? Welche Gesinnung hat jemand, der einen anderen von vornherein diskreditiert? Ist ein solches Verhalten in einer Demokratie akzeptabel?

„Mit dieser Veranstaltung will sich [die „Demo für alle“] einen wissenschaftlichen Anstrich geben“, so die Grünen, denn „Die DfA arbeitet mit gezielter Desinformation und Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans* und Intersexuellen“.

Diese Aussagen werden mit keinem einzigen Argument oder Zitat belegt. Die Tatsache, dass der Kreis von Organisationen, die zur „Demo für alle“ gehören, schon viele Publikationen veröffentlicht oder Fachtagungen organisiert hat, interessiert die Grünen nicht im geringsten.

Es geht den Grünen offensichtlich ausschließlich darum, die „Demo für alle“ und ihre Mitgliedsorganisationen zu dämonisieren, was genau auch das Ziel der Hasspostings in Facebook ist, die sie ansonsten heftig kritisieren.

Die Stellungnahme der Grünen behauptet: „Die DfA wünscht sich das Gesellschafts- und Familienbild 1950er Jahre zurück: Ehe und Familie als Fortpflanzungsgemeinschaft“.

Das „Gesellschafts- und Familienbild“ ist aber nicht Thema des Kongresses. Zudem gehören die Redner, wie anfangs gesagt, gar nicht zum Bündnis „Demo für alle“.

Abgesehen davon ist bemerkenswert, dass gerade einer Partei, die das postindustrielle Zeitalter anstrebt und sich vehement für eine altertümliche Landwirtschaft einsetzt, Sorge bereitet, man würde auf dieser Tagung ein veraltetes „Gesellschafts- und Familienbild“ vertreten. Ist den Grünen gar nicht bewusst, dass die Wirtschaftsweise, die sie als Ideal präsentieren, in der Vergangenheit im Rahmen der Großfamilie existiert hat? Historisch führte die Industrialisierung und die damit verbundene Urbanisierung zur Schwächung der traditionellen Familie, in der drei oder vier Generationen zusammen lebten und zusammen wirtschafteten. Die Industrialisierung begünstigte die sog. Nuklearfamilie, die aus Vater, Mutter und [oft wenigen] Kindern besteht.

Diese historischen Tatsachen sind den Grünen egal. Ihnen geht es lediglich darum, Hass zu schüren und sie behaupten, der „Demo für alle“ gehe es darum, „ihren menschenfeindlichen Hass in Hessen zu propagieren“.

Diese Unterstellung entspricht genau den Hasspostings, worüber sich Politiker wie Bundesjustizminister Heiko Maas aufregen und weshalb sie die Internet-Unternehmen in die Mangel nehmen wollen.

Die Grünen rufen auf, sich an den Demonstrationen gegen die Tagung zu beteiligen, wozu LSBTIQ-Aktivistengruppen aufrufen. „Wir GRÜNE beteiligen uns erneut – wie bereits im Oktober – am Bündnis der rund 100 Vereine, Gruppen und Initiativen, die Widerstand gegen das krude Weltbild dieser Demo für Ausgrenzung leisten. . . . In Wiesbaden und Hessen findet der von der Demo für alle propagierte Hass keinen Nährboden!“

Ob eine solche Diffamierung und das Schüren von Hass strafrechtlich relevant ist, müsste geprüft werden. Jedenfalls erfüllt dieser Verbalradikalismus die Tatbestände von Hass-Postings und von Fake-News: Nach der Kriterien von Bundesjustizminister Maas müsste diese Stellungnahme von Facebook gelöscht werden, sollte sie dort gepostet werden.

Das neue Pamphlet der Grünen zeigt einmal mehr, zu welcher Gesellschaft uns die Gender-Ideologie führt: Die GenderDoktrin ist unvernünftig und kann deshalb nur auf despotische Weise durchgesetzt werden. Dazu gehört die totale Zerstörung aller, die sich irgendwie widersetzen. Und dazu scheinen alle Mittel erlaubt zu sein. Man muss die Gegner von Gender mit einer so gewaltigen Ladung Hass überhäufen, dass sie in Angststarre verfallen. Man muss die Genderkritiker zu Unpersonen erklären, damit sie völlig isoliert werden. Einen anderen Weg gibt es für die Gender-Lobby offenbar nicht. Nur so lässt sich die Vernunft ausschalten.


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Mittwoch, 15. März 2017

"Sexuelle Vielfalt“ ist eine Mogelpackung für Gender

Der Kampf gegen die Gender-Ideologie muss weiter gehen: "Demo für Alle" in Wiesbaden gegen die "Richtlinien zur Sexualerziehung" von CDU-Kultusminister Lorz. Foto: J Saidl.
Seitdem linksgerichtete Politiker versuchen, die Gender-Ideologie in die Schulen einzuführen, laufen Eltern und Familienorganisationen gegen diesen Angriff auf die Kinder, auf die Familie und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes Sturm.

Eines der Indizien, dass diese Proteste gewirkt haben, ist die Tatsache, dass sie ihre linksideologischen Absichten mit anderen Wörtern beschreiben. „Gender“ klingt in zu vielen Ohren nach Indoktrination, Irrsinn und linksgrüner Ideologie.

Der Ausdruck Gender wird von den Politikern – vor allem von den Schulpolitikern – gemieden. Das Zauberwort heißt nun „sexuelle Vielfalt“.

Der Vorteil des Begriffes „sexuelle Vielfalt“ für die Politiker besteht auch darin, dass er schwammig ist und sich somit bestens für politische Texte eignet. Dass es „sexuelle Vielfalt“ gibt, bestreitet nämlich niemand, denn auch die Christen behaupten, es existiere eine Vielfalt, die eben aus Männern und Frauen besteht.

In den neueren Lehrplänen für Hessen, Sachsen, Thüringen oder das Saarland kommt tatsächlich das Wort Gender kaum vor. Umso mehr ist die Rede von „sexueller Vielfalt“, die man sogar im Falle Hessens "akzeptieren" müsse.

Man darf sich aber nicht für dumm verkaufen lassen: Wer „sexuelle Vielfalt“ sagt, meint Gender.

„Sexuelle Vielfalt“ suggeriert, dass es nicht nur Männer und Frauen gibt, sondern eine nicht definierbare Vielzahl von geschlechtlichen Identitäten oder Orientierungen.

Die Biologie könne man deshalb getrost beiseitelassen, denn das wichtige sei, als was man sich selber einschätzt: Ich bin das, wofür ich mich halte. Und das müssen die anderen akzeptieren, notfalls per Gesetz.

Die Gender-Ideologie besagt nichts anders: Das Geschlecht ist eine soziale und kulturelle Konstruktion, also ein willkürliches Fabrikat.

Diese angebliche „Konstruktion“ würden die Kinder in erster Linie im Elternhaus erhalten. Die Befürworter von Gender in der Schule - Grüne, Lsbtiq-Aktivisten, Die "Linke" etc. -  sind deshalb der Auffassung, Eltern würden ihren Sprößlingen überkommene Geschlechterrollen vom Kleinkindalter an aufzwingen. Aus diesem Grund müsse der Staat sich über das Erziehungsrecht der Eltern hinwegsetzen und sie mit Gender indoktrinieren. Der Staat muss sozusagen die Erziehung der Eltern entsprechend der Gender-Ideologie „korrigieren“.

Im Kampf gegen die Gender-Lehrpläne ist es wichtig, zu verstehen, dass „sexuelle Vielfalt“ und „Gender“ dasselbe meinen.

Beispielsweise wäre es für einige Kritiker des neuen hessischen Lehrplanes zur Sexualerziehung nämlich praktisch ausreichend, wenn man das Wort „Akzeptanz  sexueller Vielfalt“ durch „Toleranz sexueller Vielfalt“ ersetzen würde.

Es wäre aber ein Trugschluss zu behaupten, dass damit das Problem aus der Welt geschafft sei. Durch das Ersetzen von Akzeptanz durch Toleranz wäre der Lehrplan nach wie vor ein Marsch in die Gender-Indoktrination und deshalb inakzeptabel.

Man darf sich aber nicht hinters Licht führen lassen: Man muss solange gegen „Gender“ in all seinen Bezeichnungen eintreten, bis die Lehrpläne aufhören, eine Gefahr für unsere Kinder darzustellen.


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Freitag, 3. März 2017

Trotz anhaltender Kritik klammert sich die CDU-Hessen an Gender-Lehrplan

Die Bürger müssen selber die Verteidigung ihrer Rechte in die Hand nehmen. Foto: Demo in Stuttgart gegen den Bildungsplan 2015
Die Liste der Kritiker der Gender-Lehrpläne für die Schulen wird immer länger. Nun ist  auch Prof. Reinhard Slenczka hinzugekommen.

Laut einem Bericht von IDEA wird die Ablehnung des Professors für ev. Theologie an der Universität Erlangen seine Ablehnung folgendermaßen begründet: „Slenczka wirft den Vertretern der Gender-Ideologie ferner vor, die ‚Befriedigung des Sexualtriebs in beliebiger Form nicht nur orientierend zur Wahl zu stellen, sondern ihn aufzuwecken und sogar auszuprobieren‘. Wenn das in Lehrpläne von Schulen aufgenommen und durchgesetzt werde, dann sei das Kindesmissbrauch, denn auf diese Weise werde die schützende Scham beseitigt und nicht mehr respektiert.“

Prof. Slenczka kann recht deutlich werden: „Es gebe keinerlei theologische, rechtliche und politische Berechtigung, die Forderungen der Gender-Ideologie durchzusetzen ‚und auf diese Weise die bestehende Gesellschafts- und Rechtsordnung tiefgreifend zu verändern, ja zu zerstören‘.“

Der CDU in den Bundesländern Hessen, Sachsen-Anhalt, Thüringen etc. müsste allmählich dämmern, dass sie nicht nur irrsinnige und überflüssige Gender-Lehrpläne in die Welt gesetzt hat, sondern auch einen fatalen politischen Fehler unternahm: Um sich bei den Grünen anzubiedern, ist diese Partei Eltern und konservativen Christen – also die klassische Basis der Christdemokraten – in den Rücken gefallen.

Besonders krass ist der Fall Hessens. Dort fordern die neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ von den Schülern ab sechs Jahren die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Dieser Unfug soll fächerübergreifend in die Praxis gesetzt werden!

Kein Wunder, dass sich die Eltern von der CDU verraten fühlen.

Seit Monaten hagelt es Kritik. Einige Beispiele:

Prof. Karla Etschenberg in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 23. September 2016: „Akzeptanz bedeutet Billigung und Einverstandensein. Das kann bezüglich nicht heterosexueller Orientierungen von gläubigen Katholiken nicht erwartet werden. Sie sind nur zur Toleranz bereit.“

Philologenverband: „Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie ‚Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten‘ gegeben wird.“

Philologenverband: „Der Lehrplan verlangt hier eine Erziehung zur ‚Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).‘ Ganz abgesehen davon, dass hier psychologische und biologische Kategorien miteinander vermischt werden, lässt der Lehrplan weder Eltern und Schülern noch Lehrkräften die Freiheit, zumindest in Teilen zu anderen Bewertungen der verschiedenen Aspekte von Sexualität zu kommen. Die als Bildungsziel ausgewiesene ‚Akzeptanz‘ (im Sinne von Anerkennen, Hinnehmen, Gutheißen) geht über die ‚Toleranz‘ (das Gelten- und Gewährenlassen) hinaus.“

Dieser Lehrplan muss eingestampft werden. Wann wird die CDU ihren fatalen Fehler einsehen?

Der Gender-Lehrplan von Kultusminister Lorz für Hessen ist lediglich die Spitze des Eisbergs. Ähnliche Erlasse gab es auch in Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Gegenwärtig stellt sich die CDU taub und versucht, die Debatte auszusetzen.

Deshalb ist der Protest der Eltern so wichtig! Nur durch den Druck der Basis wird sich Politik zum Besseren werden.

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Mittwoch, 7. Dezember 2016

Ist „Gender“ das einzige Problem der neuen Lehrpläne zur Sexualerziehung?

Seit Jahrzehnten wird in Deutschland heftig über die Behandlung von Sexualität im schulischen Unterricht gestritten. Diese Debatte verlief in großen Auf- und Ab-Bewegungen. Doch seit dem Bekanntwerden des baden-württembergischen „Bildungsplanes 2015“ im Jahr 2013 – also schon seit fast vier Jahren -  ist das Thema regelmäßig in den Schlagzeilen.

Aufgrund der Tatsache, dass in Deutschland Schulpolitik landespolitische Exklusivität besitzt, wandert das Epizentrum von Bundesland zu Bundesland. Zurzeit ist die Kontroverse am größten in Hessen, nachdem im Spätsommer 2016 ein radikaler Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz erlassen worden ist Diese Woche wurde ein Gender-Lehrplan für Sachsens Schulen bekannt. Es ist davon auszugehen, dass die Debatte dort ähnlich scharf geführt wird.

In all diesen Auseinandersetzungen der letzten vier Jahren lag der Fokus beim Thema „Gender“.

Eltern, Elternorganisationen, christliche Organisationen und manchmal auch die Katholische Kirche, wie etwa im Bistum Fulda, gehen auf die Barrikaden, weil sie in den neuen Lehrplänen die Gefahr einer Gender-Indoktrination sehen.

Das war auch der Ansatz der Aktion „Kinder in Gefahr“, die ich leite: Von Anfang an haben wir uns energisch dafür eingesetzt, dass Gender nicht in die Schulen eingeführt wird. Dieser Kampf wird voraussichtlich noch viele Jahre andauern.

Deshalb scheint es uns angebracht, darauf hinzuweisen, dass „Gender“ nicht das einzige Problem der neuen Lehrpläne und im Allgemeinen der Sexualerziehung ist. Bevor „Gender“ überhaupt im Gespräch war, galten bereits Lehrpläne zur Sexualerziehung, die alles andere als akzeptabel waren.

Hier sollen die wichtigsten Kritikpunkte (notwendigerweise knapp) angeführt werden.

1. Die Sexualerziehung ist eigentlich Sache der Eltern und nicht des Staates. Das ist vor allem die Position, die die katholische Kirche vertritt – seit den 1920er Jahren! Wichtigstes kirchliches Dokument zu diesem Thema ist die Enzyklika „Divini illius Magistri“ (Über die christliche Erziehung der Jugend) von Papst Pius XI. Die Sexualerziehung soll zum einen im Elternhaus stattfinden, sie soll zum anderen auch ethische Werte vermitteln. Sie darf sich also nicht auf die biologischen Zusammenhänge beschränken.

Nach katholischer Auffassung verletzt der Staat das Erziehungsrecht der Eltern, wenn er die Sexualerziehung an sich reißt. Vor allem wenn der Staat von laizistischen, sozialistischen und inzwischen neomarxistischen (Gender beispielsweise) Ideen beeinflusst ist, besteht die Gefahr, dass die Schulsexualerziehung in Konkurrenz zur ethisch-religiösen Gesinnung der Eltern (und der Kirche) tritt.

2. Wie oben schon angedeutet, besteht die akute Gefahr, dass die Schulsexualerziehung stark ideologisch und sogar antichristlich gestaltet wird.

Das ist im Falle Deutschlands definitiv der Fall. Hierzulande wurden die Richtlinien für die Sexualerziehung Anfang der 1970er Jahre eingeführt, also im Zuge der sog. „sexuellen Revolution“. Diese Richtlinien wurden ganz im Geiste der „Emanzipatorischen Sexualerziehung“ redigiert. Die Sexualerziehung sollte entsprechend dieser Auffassung bewusst und dezidiert an die Lehre vom Klassenkampf angewandt werden: Ehe und Familie wurden als Horte der Unterdrückung angesehen. Die christliche Sexualmoral war eine Erfindung der „bürgerlich-kapitalistischen“ Klasse, um die Jugend in die Ehe zu treiben und so Arbeitskräfte für den Produktionsprozess zu zeugen.

Erklärtes Ziel der „Emanzipatorischen Sexualerziehung“ war die Befreiung der Jugend von diesem "Joch". Sie sollte sich sexuell frei entfalten. Federführend in der Implementierung dieser Sichtweise von Sexualität in den Schulen war der pädophile Professor Helmut Kentler, wie Hedwig von Beverfoerde kürzlich in einer Mitteilung erklärt hat. Beverfoerde erläutert, dass Kentler auch nach seinem Tod noch großen Einfluss ausübt: "Der Kentler-Schüler Prof. Uwe Sielert, der Kentler als „väterlichen Freund“ bezeichnete, und seine Schülerin Prof. Elisabeth Tuider betreiben heute mit Hochdruck die flächendeckende Einführung dieser Sexualpädagogik."

Die Konzepte zur Sexualerziehung von Anfang der 1970er-Jahre waren dermaßen radikal, dass sie auf starken Widerstand stießen. Im Laufe der Zeit wurde in der Regel (also nicht immer!) der Sexualkundeunterricht moderater gestaltet, als ursprünglich vorgesehen. Dennoch sorgt dieser Unterricht seitdem für Skandale, Proteste, massive Übertretungen des Erziehungsrechts der Eltern und Verletzungen der kindlichen Unschuld. Im Kern sind die Thesen der "Emanzipatorischen Sexualerziehung" in den heutigen Richtlinien enthalten.

Abschließend muss man sich die Frage stellen, ob es möglich ist, den Sexualkundeunterricht zu reformieren.

Falls man die katholische Position vertritt (die auch meine ist), muss man eigentlich auf die Abschaffung der Sexualerziehung als Pflichtfach in der Schule hin arbeiten.

Der Einwand zu dieser Position ist stets, dass viele Eltern gar nicht in der Lage sind, diese Aufgabe zu übernehmen. Sie wollen, dass die Schule ihre Kinder erzieht. Doch dafür ist es nicht notwendig, dass die Sexualkunde in der Schule zur Pflicht gemacht wird.

Doch Sexualkunde als Wahlfach anzubieten, ist auch eine suboptimale Lösung: Zu groß ist die Gefahr, dass dieser Unterricht zur Indoktrination der Kinder missbraucht wird. Das ist genau, was man in den letzten Jahren wieder verstärkt zu tun versucht.


© Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung

Montag, 28. November 2016

Entlarvende Zitate aus dem hessischen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ / Argumentationshilfe II

Gegen Hessens Gender-Lehrplan protestieren seit Monaten Eltern und Familienorganisationen. Wann wird die CDU endlich einsehen, dass sie den Lehrplan von Kultusminister Lorz einstampfen muss?
In seiner Stellungnahme zum neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ hat der Philologenverband Hessen festgestellt: „Im neuen Lehrplan Sexualkunde für allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen ist die Schwerpunktsetzung auffallend ethisch und gesellschaftswissenschaftlich ausgerichtet. . . .  Gesellschaftliche Problemfelder und Widersprüche sollen mit Hilfe des Sexualkunde-Unterrichts thematisiert, Konflikte womöglich gelöst werden.“

In diesem Satz ist gewissermaßen das Problematischste des Lehrplans zusammengefasst: Der Lehrplan verfolgt klar gesellschaftspolitische – und damit ideologische – Ziele. (Im alten Lehrplan hieß es in Kurzform, dass Sexualerziehung das Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre und für ein respektvolles, gewaltfreies Verhalten entwickeln und fördern sowie die grundlegende Bedeutung von Ehe und Familie vermitteln solle).

Dieser gesellschaftspolitischen Zielvorstellung liegt die Gender-Ideologie zugrunde. Gender ist im Begriff „sexuelle Vielfalt“ enthalten.

Dieser Begriff ist nicht nur umstritten, sondern auch in der Fachliteratur keineswegs eindeutig festgelegt: Manche sind der Auffassung, es gäbe die „sexuellen Orientierungen“ Hetero-, Homo,- Bi-, und Transsexuell. Doch die meisten Autoren sprechen von einer großen Zahl von Orientierungen, die bis zu Tausenden gehen kann. Einige behaupten sogar, die sexuelle Orientierung sei niemals eindeutig festgelegt. Der Mensch lebe entsprechend dieser Vorstellung vielmehr in einem Fluidum sexueller Orientierung. Das heißt, seine Geschlechtlichkeit sei in konstantem Wandel, ohne dass sie sich auf eine eindeutige Ausprägung festlegen lässt.

In den beiden unten zitierten Abschnitten aus der Einführung des Lehrplans sind diese Gedanken zusammengefasst. In diesen Sätzen wird klar, dass die Schulbildung entsprechend dem neuen Lehrplan primär gesellschaftspolitische Ziele verfolgen soll. Leitmotiv ist hierbei die Vermittlung und die Forderung nach einer wertschätzenden Akzeptanz der Vorstellung, es gäbe viele sexuelle Orientierungen, also „Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

In anderen Passagen aus dem Lehrplan wird die Verlagerung auf nicht-eheliche Partnerschaften deutlich. Es ist bezeichnend, dass die eigentliche „Ehe“ nur in der Einleitung im Zusammenhang mit dem Grundgesetz erläutert wird. Wenn es konkret wird, verschwindet das Wort Ehe, außer an einer Stelle. Im Vordergrund stehen dort Begriffe wie „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, außereheliche Partnerschaften etc.

Die anfangs zitierte Stellungnahme des Philologenverbandes erklärt dazu: „Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie „Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ gegeben wird.“

Zitate aus dem neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“:

Aus der Einleitung

Ziel der Sexualerziehung ist, Schülerinnen und Schülern ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehungen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten in unserer Gesellschaft zu vermitteln.

Die Sexualerziehung soll überdies die gesellschaftlichen Realitäten berücksichtigen und wertegebunden sein. Gegenstand der Sexualerziehung in Schulen soll die Vermittlung von Wissen über die Existenz unterschiedlicher Partnerschaftsformen und Verständnisse von Familie, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten und deren Akzeptanz sein.


Aus den Zielen der Sexualerziehung

[Es gibt] eine Reihe sozialer Entwicklungen, die die gesellschaftliche Lebensrealität beeinflussen und Akzente im Themenfeld Sexualität setzen, darunter:

Familie und familiäre Lebensweisen
Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).


Aufgaben und Informationen über

Aufklärung und Information über die Vielfalt sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten


Konkrete Themen und Inhalte

Altersgruppe der 6- bis 10-Jährigen

kindliches Sexualverhalten – ich mag mich, ich mag dich.
Unterschiedliche Familiensituationen (z.B. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften)

10- bis 12-Jährigen

Unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-Homo- und Transsexualität)

13- bis 16-Jährigen

Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung für Schülerinnen und Schülern beim Coming Out.

Altersgruppe der 16- bis 19-Jährigen

Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten - Wandel der Rollenverständnisse in Abhängigkeit von Kultur und Alter
Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung für Schülerinnen und Schülern beim Coming Out


Schulpflicht/Teilnahme am Unterricht

Sexualerziehung ist für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich und nicht an die Zustimmung der Eltern gebunden. Die verpflichtende Teilnahme am Unterricht gilt ebenfalls für ältere Schülerinnen und Schüler und ist nicht an deren Zustimmung gebunden.


Durchführung der Sexualerziehung


Zum Schuljahresbeginn sind im Rahmen einer Klassenkonferenz die zu behandelnden Themen festzulegen und die möglichen Beiträge der verschiedenen Unterrichtsfächer zu benennen, um dann zu fächerübergreifenden Unterrichtsinhalten zu gelangen.

Freitag, 25. November 2016

Gender-Lehrplan mit den Argumenten der Genderisten bekämpfen/Argumentationshilfe

Man muss sich auf einen langen Kampf gegen den Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz einstellen. 
In diversen Briefen an die Aktion „Kinder in Gefahr“ wurde um eine Liste knapper Sätze mit Argumenten GEGEN den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ für Hessens Schulen gebeten.

Hintergrund ist folgender: Werden CDU-Politiker mit diesem Sachverhalt konfrontiert, gehen sie in der Regel gar nicht auf die Argumente ein, sondern versuchen lediglich, die Gemüter zu beruhigen nach dem Motto: „Man soll sich keine Sorgen machen, alles ist schon in Ordnung.“

Vor allem relativieren CDU-Politiker die besonders umstrittene Forderung nach „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ und die Tatsache, dass die Kinder schon ab sechs Jahren in diesem Sinne indoktriniert werden sollen.

Wenn auf die Argumente der Gegner des Bildungsplanes verwiesen wird, so erwidern CDU-Politiker: „Das ist alles übertrieben, der Lehrplan ist ausgewogen. Die Entwicklung des Kindes wird berücksichtigt“.

In diesem Blog wurde der Lehrplan schon mehrmals umfassend kommentiert. Ebenso diverse Briefe (Brief Eins und Brief Zwei) von Generalssekretär Manfred Pentz oder Kultusminister Ralph Alexander Lorz. Allerdings sind diese Texte zu lang, um sie in öffentlichen Diskussionen zu verwenden.

Deshalb sollen in den nächsten Tagen einige Argumentationshilfen mit knappen Sätzen hier veröffentlicht werden. Ziel dieser Argumentationshilfe ist es, die Beschwichtigungsversuche von CDU-Politikern abzuwehren.

Zunächst sollen hier Zitate von BEFÜRWORTERN des Lehrplanes veröffentlicht werden, die beschwichtigende Argumente der CDU widersprechen sollen:


Ungeeignete Inhalte für Kinder ab sechs (!) Jahren:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: In Hessen, wo B‘90/ Grüne als kleiner Koalitionspartner der CDU regieren, gilt nun ein Lehrplan zur Sexualerziehung, wonach schon Sechs- bis Zehnjährige verpflichtend über gleichgeschlechtliche Partnerschaften informiert werden.

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Schüler in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen werden in Hessen beispielsweise nun verbindlich mit dem Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften konfrontiert.


Forderung von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Sinne von Wertschätzung:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Erklärtes Unterrichtsziel: die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“. Für den Begriff Akzeptanz habe man sich bewusst entschieden, nicht bloß für Toleranz oder Respekt.

Prof. Karla Etschenberg in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 23. September 2016: Akzeptanz bedeutet Billigung und Einverstandensein. Das kann bezüglich nicht heterosexueller Orientierungen von gläubigen Katholiken nicht erwartet werden. Sie sind nur zur Toleranz bereit.

Mathias Wagner, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen: Die Koalitionspartner CDU und GRÜNE setzen auch im Lebensumfeld Schule das um, was sie im Koalitionsvertrag vereinbart haben: Jeder Mensch, ungeachtet seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität, soll gesellschaftliche Akzeptanz erfahren und sein Leben ohne Benachteiligungen und Diskriminierungen gestalten können. . . . Kinder und Jugendliche sollen in ihrer ganzen Persönlichkeit Wertschätzung und Anerkennung erfahren und in unseren Schulen diskriminierungsfrei aufwachsen können.

Christoph Degen, (homosexueller) Hessischer Landtagsabgeordneter und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag: Ich sage Ihnen selbst persönlich: Ich möchte nicht geduldet werden, ich möchte akzeptiert werden.

Kultusminister Ralph Alexander Lorz in einem Brief vom 26. Oktober 2016: Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, dass Vielfalt nicht nur erduldet oder ertragen wird, wie es der Begriff „Toleranz“ meint, sondern dass Vielfalt akzeptiert wird in dem Sinne „Du bist okay, so wie du bist“.

CDU-Generalsekretär Manfred Pentz am 30 September 2016: Und daher ist es von Bedeutung, dass die Vielfalt eben nicht nur „erduldet“ oder „ertragen“ wird, wie es der Begriff „Toleranz“ meint, sondern dass Vielfalt „akzeptiert“ wird in dem Sinne „Du bist okay, so wie du bist“.

Philologenverband am 1. November 2016: Der Lehrplan verlangt hier eine Erziehung zur „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).“ Ganz abgesehen davon, dass hier psychologische und biologische Kategorien miteinander vermischt werden, lässt der Lehrplan weder Eltern und Schülern noch Lehrkräften die Freiheit, zumindest in Teilen zu anderen Bewertungen der verschiedenen Aspekte von Sexualität zu kommen. Die als Bildungsziel ausgewiesene „Akzeptanz“ (im Sinne von Anerkennen, Hinnehmen, Gutheißen) geht über die „Toleranz“ (das Gelten- und Gewährenlassen) hinaus.

Philologenverband am 1. November 2016: Im neuen Lehrplan Sexualkunde für allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen ist aber die Schwerpunktsetzung auffallend ethisch und gesellschaftswissenschaftlich ausgerichtet. Persönlichkeitsaspekte, die zutiefst privat sind und primär in den elterlichen Erziehungsbereich gehören, werden in das unterrichtliche Geschehen einbezogen.

Bündnis „Warmes Wiesbaden“, Organisator der Gegendemonstration gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden am 30. Oktober 2016: Das Land Hessen hat im September endlich einen Lehrplan beschlossen, der die Verschiedenheit und Vielfalt sexueller Orientierungen anerkennt und diesen Unterschieden mit Wertschätzung zu begegnen versucht.

Grüne Jugend Hessen: Wir begrüßen besonders, dass der Lehrplan nicht nur Toleranz oder Respekt, sondern die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“ (LSBTI) festschreibt. Denn Toleranz und Respekt sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch LSBTI müssen nicht nur ertragen und hingenommen, sondern anerkannt werden und dazugehören. Schätzungsweise ein*e Schüler*in pro Klasse ist nicht heterosexuell. LSBTI sind Mitschüler*innen, Lehrer*innen und ganz normale Menschen. Das macht das Lernziel der Akzeptanz für LSBTI umso wichtiger und die Entscheidung des Landeselternbeirats, den Lehrplan deshalb zu abzulehnen, umso unverständlicher.


Fächerübergreifend und verbindlich:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Zudem ist vorgesehen, dass das Thema menschliche Vielfalt (gemeint ist sexuelle Vielfalt) nicht nur in Biologie behandelt wird, sondern fächerübergreifend – beispielsweise auch in Mathematik.

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Schüler in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen werden in Hessen beispielsweise nun verbindlich mit dem Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften konfrontiert.


Einfluss von „Bündnis 90/Die Grünen“ bei der Redaktion des Lehrplanes:

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Der neue Lehrplan wurde maßgeblich von den Grünen vorangetrieben.

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Der neue Lehrplan sei behutsam und gemeinsam unter Beteiligung von GRÜNEN und CDU diskutiert und erarbeitet worden.

Philologenverband am 1. November 2016: Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie „Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ gegeben wird.


CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz muss gestoppt werden! 

Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion "Kinder in Gefahr" teil.  Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

PS. Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion "Kinder in Gefahr" geworden.
Für ein "Gefällt mir" wären wir sehr dankbar: https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts


Donnerstag, 10. November 2016

Wachsendes Entsetzen über Gender-Lehrplan der CDU-Hessen/Wie in der DDR

Klassische CDU-Wählerschichten sind immer noch fassungslos über den Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminster Lorz. Foto: Demo gegen den Lehrplan am 30. Oktober in Wiesbaden
Die Beschwichtigungsversuche der CDU-Führung in Hessen bleiben wirkungslos: Immer mehr Menschen zeigen sich über den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz entsetzt und fassungslos.

Die Briefe, die täglich im Büro der Aktion „Kinder in Gefahr“ ankommen, dokumentieren eindrucksvoll, wie sich die Menschen verraten und übergangen fühlen.

Die Reaktionen der Menschen auf den Gender-Lehrplan für die Schulen Hessens lassen sich in drei Grundfragen einteilen:

1. Wie ist es möglich, dass ausgerechnet ein CDU-Kultusminister einen Lehrplan erlässt, der sich maßgeblich an den ideologischen Vorstellungen der Grünen orientiert? Vor allem die Forderung nach „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ ist reinste grüne Sexual-Ideologie und Gender-Indoktrination.
2. Wie ist es möglich, dass ausgerechnet ein CDU-Kultusminister auf diese brutale Art und Weise den Eltern in den Rücken fällt?
3. Wie ist es möglich, dass ausgerechnet ein CDU-Kultusminister die Indoktrinierung von Schulkindern entsprechend der Gender-Ideologie vorantreibt?

Hier sollen zunächst zwei besonders durchdachte Briefe wiedergegeben werden. Sie dokumentieren eindrucksvoll die Entfremdung der C-Partei von ihren klassischen Wählern.

Der erste Brief, von Dr. Gerhard Wiemer, ist an den Kultusminister gerichtet:

Sehr geehrter Herr Minister, Herr Professor Lorz,

discriminare  = unterscheiden
diskriminieren: einen Menschen aus bestimmten Gründen zu benachteiligen und herabsetzen, in dem man ihn schlechter als andere Menschen behandelt.

Wertschätzung ist ein nur im Deutsch gebrauchtes Wort unterschiedlichen Inhaltes.

esteem oder estime sind im Englischen, Französischen, gleich.
 

Meinen Sie eine bedinglose Wertschätzung eines anderen oder die zweckorientierte Wertschätzung zu  a.) diese lässt keine Kritik zu, ist emotionell,  selten auch irrational. b.) gilt nur solange, wie der Mitarbeiter gut arbeitet oder die gleiche Meinung vertritt

Sie aber wollen etwas ganz anderes, mein Sohn (Tochter) soll seinem Gegenüber, auch dann wertschätzen, wenn er mit dessen und nur darum geht es Ihnen, sexuellen Lebensinterpretation, nicht einverstanden ist. Damit dieser Widerspruch  nicht eintritt, sollen mit der Sexualerziehung, die folgerichtig früh beginnt, alle Formen der Sexualität, wie Homosexualität, bis  zur Transsexualität u.a. als gleichwertig und akzeptierbar beschrieben werden. Du bist okay, so wie du bist. Das gilt aber nur für die sexuelle, nicht aber für die religiöse oder politische Orientierung.

Abgesehen, dass ein Volk nur dann weiter existiert, wenn es sich reproduziert, was für Deutschland nicht zutrifft, vermeiden Sie auch die Diskussion zur Schwangerschaftsunterbrechung.

Völlig außen vor bleibt die Frage der religiösen Erziehung durch das Elternhaus. Nicht nur Juden und Moslems stehen der Homosexualität anders wertend gegenüber. Auch katholische Christen, haben eine ablehnende Meinung.

Seitens der SED, was viele schmerzhaft erfahren mussten, sondern auch vom „mainstream“, ist die Gesellschaft heute kirchenfeindlich eingestellt.

Ein Kruzifix in einer hessischen Schule ist nicht zu dulden. Das Tragen des Kopftuches wird trotz BVG Urteil unterschiedlich beurteilt.

Zitat: „Ich akzeptiere als Schulleiter, aber auch als Privatmann, dass muslimische Frauen damit ihre Religiosität bzw. einfach ihre Lebenseinstellung auch ausdrücken wollen.“ (hess. Lehrer)

Nun wird es für Sie eng, was nun, wenn den moslemischen, jüdischen oder katholischen Lehrer (innen) Ihr Lehrplan nicht gefällt. Da der Islam zu Deutschland gehört, wird man eine Regelung finden. Eine Katholik hat sicherlich nichts zu sagen oder?

Der anders denkende Lehrer (in) wird also (s.o.) benachteiligt oder anders behandelt.

Was wollen Sie, die Akzeptanz, das kommt von accipere = einwilligen annehmen.

Sie fordern die Akzeptanz der sexuellen Vielfalt. Ich möchte aber nicht, dass meine Kinder dazu erzogen werden dazu einzuwilligen, diese als normal anzusehen. Reproduktionswille und eine heterosexuelle Lebensform ist für viele Menschen normal. Ausnahmen soll und muss man respektieren, aber wertschätzen?

Einer love parade oder einem  Christopher Street Day muss ich nicht folgen, das ist eine „Vielfalt“ die ich abstoßend finde. Nach der Internationalen Klassifizierung von Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt Transsexualismus als Geschlechtsidentitätsstörung zu den Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F64.0).

Warum Sie das als „normal“ beschreiben, kann nur ein Jurist erklären.

In meinem Berufsleben habe ich nur mit wenigen Homosexuellen zusammen gearbeitet. Die habe ich wahrgenommen, nicht kritisiert, obwohl ich  dieses Verhalten innerlich ablehnte. Das heißt, ich habe sie beruflich und menschlich geschätzt, sehr gut mit ihnen zusammengearbeitet, ihrer sexuellen Orientierung war mir fremd. Sonst hätte ich nicht 4 Kinder.

Die von Ihnen gewollte und im Lehrplan festgeschriebene, einseitige Indoktrination lehne ich ab.


Dr.-Ing.
Thilo Gunter Bechstein schreibt: Wie in der DDR

Sehr geehrter Herr Mathias von Gersdorff,

ich danke Ihnen herzlich für Ihr Engagement, für Ihre mutige Stimme als Rufer in der Wüste. Wenn ich Ihre Zeilen lese, erinnere ich mich sehr deutlich und sehr schmerzvoll an meine Schulzeit in der Deutschen Demokratischen Republik. Da gab es auch die Religionsfreiheit, aber sie wertzuschätzen bedeutete, auf eine höhere Schulbildung (Abitur) und auf einen Studienplatz zu verzichten. Wertschätzen, diesen Begriff hat man damals gar nicht erst bemüht, es ging um den Klassengeist, die politisch saubere innere Einstellung, das eindeutige Bekenntnis zu "unserem" Staat und seiner Partei. Es ließ sich auf den kurzen Nenner bringen ließ: wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns, also unser Feind. Wir waren damals genötigt, kontinuierliche Bekenntnisse dieser unserer positiven Einstellung abzuliefern. Ich habe in den Jahren meiner DDR-Schulzeit nicht ein einziges Mal meine Meinung wahrheitsgemäß äußern dürfen, ohne sogleich der Diskriminierung ausgesetzt zu werden. Und ich erschrecke, wenn ich die gleiche Tendenz in dieser Bundesrepublik erkenne, die auf dem besten Weg dazu ist, jene freiheitlich-demokratische Ordnung zu kippen, deretwegen wir die friedliche Revolution im Herbst 1989 durchgeführt haben.

Insofern schätze ich Ihr Eintreten und das Ihrer Mitstreiter für christliche Werte in unserer auseinander triftenden Gesellschaft sehr hoch ein. Ich stimme Ihnen zu, dass ich beanspruchen darf, zu Fragen der Homosexualität und des Genderwahnsinns eine andere Meinung zu haben, als die von "oben" verordnete und ich fordere die vielbeschworene Toleranz auch für diese meine Meinung ein, zu der ich mich zudem in diesem Staat laut Grundgesetz frei äußern darf. Das perfide Vorgehen der Meinungsmacher jedoch besteht genau darin, dass sie diese Toleranz nicht aufbringen und uns ihre engstirnige Sichtweise als die allgemein gültige Wahrheit verkaufen wollen und alle diejenigen diskriminieren, die sich diesem Meinungsdiktat nicht unterordnen wollen. Ich wünsche Ihnen auf Ihrem Weg Kraft und Segen.

Ich grüße Sie in herzlicher Verbundenheit

Dr.-Ing.
Thilo Gunter Bechstein

                                                                    * * *

CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz muss gestopp werden! 

Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion "Kinder in Gefahr" teilBitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

Informationen zum Thema und zur Aktion selbst bieten wir laufend auch bei Facebook an. Bitte „liken“ Sie unsere Seite in diesem sozialen Netzwerk, damit sie größere Beachtung findet und mehr Menschen von diesem Skandal erfahren: https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts