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Montag, 17. Januar 2022

Bundesfamilienministerin führt KAMPF gegen Heilige Christliche EHE


 

Freitag, 14. Januar 2022

Familienrecht: Ampel-Reform richtet sich gegen Ehe, Familie und auch Mehrheit


 

Mittwoch, 7. September 2016

Bündnis 90/Die Grünen - Phantasie als Ratgeber für die Familienpolitik


„Radikales Familienmodell“, so bezeichnete der „Spiegel“ den jüngsten familienpolitischen Vorstoß der Grünen:

Kinder sollen bis zu vier „Eltern“ haben.

Zwei davon wären die biologischen Eltern, die Weiteren wären „soziale Eltern“.

Diese Vorstellungen zeigen, wie groß die Missachtung der Grünen für die traditionelle Ehe und Familie sind.

Die gesamte Politik der Grünen ist von dieser Missachtung der Ehe und Familie gegenüber geprägt. Einige Beispiele:


•    Die Grüne Jugend will Ehe abschaffen.
•    Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
•    Bündnis/Die Grünen wollen Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen.
•    Sie wollen ebenso das Ehegattensplitting abschaffen und generell die Familien höher besteuern.

Die Feindschaft der Grünen der Familie gegenüber ist hinlänglich bekannt.

Doch über eine weitere Eigenschaft dieser Partei wird in der Öffentlichkeit zu wenig debattiert: Die starke Neigung der Grünen zu einem utopistischen Denken, dass sie zudem auf Biegen und Brechen der Gesellschaft aufzwingen wollen.

Die Grünen funktionieren in der Regel so: In ihrer Phantasie malen sie sich aus, wie sie sich die Welt und die Gesellschaft wünschen. Anschließend postulieren sie eine Politik, um diese Phantasien in die Praxis zu setzen. Ob das mit der Realität, also mit der Natur der Dinge, vereinbar ist, spielt keine Rolle.

Nirgends ist dies so deutlich, wie in der Gender-Politik der Grünen.

Die Bereitschaft, Utopien in die Praxis setzen zu wollen, ist so stark, dass diese Partei sogar die „Zweigeschlechtlichkeit“ überwinden will.

Wohlbemerkt: Das ist ein politisches Ziel. Im Falle der Machtübernahme würden sie also versuchen, diese Utopie Realität werden zu lassen.

Die Realität lässt sich nicht nach den Phantasien der Grünen gestalten.

Aus diesem Grund geht die Neigung zum utopistischen Denken oft mit einer weiteren äußerst negativen Eigenschaft einher und zwar ein Hang zum Totalitarismus.

Kaum eine Partei moralisiert und erhebt ihre eigenen politischen Forderungen zum Absoluten, wie das die Grünen tun.

Wer die Grünen kritisiert, wird deshalb mit äußerster Brutalität angegriffen.

Die Kritiker von Gender können ein Lied davon singen, wie sie von den Grünen verhetzt und herabgewürdigt werden. Wer schon die leiseste Kritik übt wird von den Grünen als der absolute Feind der Menschheit abgestempelt. Der Kritiker von Gender wird von den Grünen völlig disqualifiziert, so dass man sich mit seinen Argumenten gar nicht erst auseinandersetzen muss.

Wer die grüne Weltanschauung kritisiert, wird mit einer geballten Wucht von Totschlagbegriffen belegt, um ihn zum Unmenschen zu machen.

Dass diese Haltung der Grünen für die Aufrechterhaltung eines Rechtsstaates gefährlich ist, liegt nahe.

Leicht würde eine grün-dominierte Regierung Grundrechte durch ihre eigene Ideologie ersetzen wollen und Kritiker zu Feinden der gesamten Gesellschaft abstempeln.

Hierzu sind nicht einmal gesetzliche Änderungen nötig: Mit Hilfe des Staatsapparates lässt sich eine gesellschaftliche Stimmung schaffen, in der Angst vor Ausgrenzung und sonstige berufliche und soziale Benachteiligungen herrschen.

Um eine solche Situation zu verhindern, sind starke Kräfte im vorpolitischen Raum notwendig.

Man darf die Verteidigung von Recht und Freiheit nicht allein dem Staat und noch weniger Parteien jeglicher Couleur überlassen.

Deshalb möchte ich Sie bitte, dass Sie die Aktion „Kinder in Gefahr“ unterstützen.

Sie können die Aktion „Kinder in Gefahr“ bei Freunden und Verwandten, in Facebook, Twitter und den sonstigen sozialen Netzwerken bekannt machen.

Verwenden Sie bitte hierfür diesen Link: http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Dienstag, 26. Juli 2016

Widerstand gegen Schwesigs sozialistisches Familiengeld wächst


Erfreulicherweise reagierte die Union gegen das geplante neue Familiengeld von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (wir berichteten hier). Dieses sieht eine Subventionierung der Ehepaare mit 300 Euro monatlich vor, falls sich beide Partner gemeinsam die Haushaltsarbeit teilen und dementsprechend in gleichen Teilen weniger (auf dem Arbeitsmarkt) arbeiten.

Eine solche steuerliche Maßnahme ist ein unzulässiges Eingreifen des Staates in das Familienleben. Wie die Ehepartner ihr Familienleben organisieren, ist ihre Sache. Sie sollen frei entscheiden, wieviel jeder oder jede arbeitet. Der Staat verletzt grob das Subsidiaritätsprinzip, wenn er in dieser massiven Art und Weise das Leben im ehelichen Haushalt beeinflussen will. Das Projekt Schwesigs erinnert in fataler Weise an die alten Projekte in der  untergegangenen sozialistischen Welt, die den Familien mit allen Mitteln die Kinder entreißen wollten, um sie entsprechend der sozialistischen Staatsdoktrin prägen zu können.

Deshalb ist es erfreulich, dass sich Widerstand gegen Schwesig erhoben hat.

Die CSU lehnt das Projekt komplett ab und fordert mehr finanzielle Freiheit für die Familien über den Weg von Steuererleichterungen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht in Schwesigs Papier ein vorgezogenes Wahlkampfprojekt, das nicht vom Bundesfamilienministerium hätte erarbeitet werden dürfen. Schwesigs Vorstoß ist in keiner Weise durch den Koalitionsvertrag gedeckt.

Auch die Frauenunion, eine der liberalsten Gruppen der Christdemokraten, lehnt das Projekt ab: „Was Ministerin Schwesig plant, ist ein zielloses Ausschütten von Geld“, sagte die Vorsitzende Annette Widmann-Mauz der „Rheinischen Post“. „Ich halte es zudem für problematisch, einen staatlich bestimmten Stundenumfang vorzugeben, wie viel beide Elternteile arbeiten sollen, damit sie vom Familiengeld profitieren.“

Schwesigs Papier hat praktisch keine Chancen, vom Bundestag angenommen zu werden. Möglicherweise kommt es nicht einmal zu einer Debatte.

Dennoch wird man in Alarmbereitschaft versetzt, denn Schwesigs Papier zeigt, wie stark die SPD mittlerweile gewillt ist, die Familie (und die Kinder) zu verstaatlichen.

Dienstag, 19. Juli 2016

Manuela Schwesig will Verstaatlichung der Familie


Am 18. Juli 2016 stellte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ihr neuestes Konzept für ein Familiengeld vor, dass wie kein anderer zuvor den Anspruch besitzt, das Leben der Familien gestalten zu wollen.

Konkret wird ein Familiengeld von 300 Euro monatlich für einen Zeitraum von 24 Monaten vorgesehen, falls sich Vater und Mutter die Arbeitszeit bzw. die Familienzeit gleichmäßig (jeweils auf 80 – 90 Prozent der Vollzeit) aufteilen.

Schwesig will also im bislang ungekannten Maße auf die Lebensgestaltung der Familien Einfluss nehmen.

„Ich möchte die Väter ermutigen, sich mehr Zeit für ihre Kinder zu nehmen, und ich möchte die Mütter ermutigen, im Beruf zu bleiben“, so ein Zitat Schwesigs in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 19. Juli 2016.

Schwesig wählt ihre Worte durchaus geschickt. Welcher Vater will nicht mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wollen.

Der Haken aber ist, dass Manuela Schwesig mit diesem Familiengeld massiv in das Leben der Familien eingreifen will und damit grob das Subsidiaritätsprinzip verletzt. Nicht mehr Vater und Mutter würden dann bestimmen, wie sie sich die Erwerbs- und die Haushaltsarbeit aufteilen, sondern der Staat.

Das steht ihm aber nicht zu. Die Rolle des Staates ist es, Bedingungen zu schaffen, damit die Familien gut leben können. Der Staat darf sich aber nicht anmaßen, das Familienleben in dieser massiven Art und Weise bestimmen zu wollen. Das Ehepaar selbst muss definieren, wie sie ihr Leben organisieren.

Darüber hinaus müsste der Staat kontrollieren, ob Vater und Mutter sich die Arbeitszeit tatsächlich gleichmäßig aufteilen, was ein klarer Eingriff in die Privatsphäre der Familie wäre.

An diesem Projekt wird deutlich, wie stark Manuela Schwesig sich am Kommunismus orientiert. Für den Kommunismus hatte die Familie keine eigentliche Existenzberechtigung. Der Staat konnte und sollte völlig bestimmen, wie die Ehepaare zu leben hatten und wie die Kinder erzogen werden sollten.

Manuela Schwesig bekennt sich zwar nicht öffentlich zum Kommunismus, doch die Skrupellosigkeit, mit der sie staatliche Instrumente verwenden will, um das Familienleben zu modellieren, ist frappierend.

Schwesigs neues Familiengeld wird nicht gedeckt mit den Zielvorgaben des Koalitionsvertrages zwischen Union und SPD und kann schon aus Haushaltsgründen nicht eingeführt werden. Das Projekt ist bestenfalls für die nächste Legislaturperiode relevant. Deshalb warf die CDU/CSU-Bundestagsfraktion der Bundesfamilienministerin vor, sie verwende ihr Ministerium um einen vorgezogenen Wahlkampf für die Bundestagswahl zu führen.

Dienstag, 31. Mai 2016

Bundestagswahl wirft Schatten voraus – Ehe und Gender bleiben Hauptthemen


Man darf sich nicht von der trügerischen Ruhe täuschen lassen, die im Moment um die Themen „Gender“, „Öffnung der Ehe für alle Partnerschaftsformen“ und „Familienpolitik“ herrscht.

Mit Hinblick auf die Bundestagswahl nächstes Jahr beginnen sich die Politiker schon zu positionieren.

Viele wünschen sich einen wahren Durchmarsch linker Gesellschaftspolitik:

•    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat jüngst die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare gefordert.
•    Kaum zu glauben, dass die CDU-Politiker Dieter Althaus, Alois Glück, Friedrich Kronenberg, Hermann Kues, Norbert Lammert, Thomas Sternberg und Bernhard Vogel die sogenannten eingetragenen Partnerschaften (vulgo Homo-Ehe) in das Grundgesetz einbringen wollen. Konkret soll § 6 (besonderer Schutz der Ehe) um die gleichgeschlechtliche Partnerschaft ergänzt werden.
•    Der Bundestagsabgeordnete der Grünen Volker Beck bekräftigte die Forderung seiner Partei, das Ehegesetz homosexuellen Paaren öffnen zu wollen.


Doch auch die Gender-Ideologie erringt immer mehr den Rang eine Staatsdoktrin.

So beflaggt beispielsweise der Stadtstaat Bremen zum „Internationalen Tag gegen Homophobie“ und zum „Christopher Street Day“ Regierungsgebäude mit der Regenbogenfahne, das Symbol der LSBTIQ-Bewegung. Eine solche Beflaggung ist gemäß dem Beflaggungsgesetz verboten, denn im Grunde macht sich der Staat damit zum Lobbyisten einer ausgewählten Zahl von ideologischen Gruppierungen.

Sie sehen selbst, wie die Kräfte, die aus Deutschland ein Land ohne Werte und Prinzipien machen wollen, nicht ruhen. Sie sind fest entschlossen, ihre Ideologie durchzusetzen, obwohl sie keinerlei Legimitation dazu haben.

Die Gender-Lobby hat zwei wichtige Verbündete: Das Unwissen und die Passivität der Menschen guten Willens.

Dagegen müssen wir ankämpfen!

Es ist absolut notwendig, dass die Menschen erfahren, in welcher Art und Weise man versucht, Gender mit staatlicher Unterstützung durchzusetzen.

Nur ein Beispiel: Die letzte Ausgabe von Fluter, die Zeitschrift der „Bundeszentrale für politische Bildung“, ist eine reine Propagandaschrift für Gender. Das Thema ist zwar „Geschlechter“, doch in Wahrheit geht es darum, dass es eigentlich keine Geschlechter gibt. Auf den vielen Fotos der Zeitschrift werden Paare gezeigt, wobei die Männer Frauenkleidung tragen, die Frauen Männerkleidung.

Woher holt sich die „Bundeszentrale für politische Bildung“ die Berechtigung, eine solche Propagandaschrift herauszugeben und massenhaft zu verschenken?

Gibt es irgendeine Entscheidung des Bundestages, eine solche Gender-Indoktrination mit der Bevölkerung durchzuführen?

Natürlich nicht. Der deutsche Staat verhält sich immer mehr wie ein Lobbyist der Genderideologen.

Wir dürfen uns aber damit nicht abfinden, sondern müssen uns organisieren und gemeinsam gegen Gender und gegen die Zerstörung von Ehe und Familie in Deutschland kämpfen.

Nur die Mobilisierung der christlichen Basis der Gesellschaft kann verhindern, dass die Politik ihren Feldzug gegen Ehe, Familie und christliche Werte fortführt.

Nur die Mobilisierung der christlichen Basis der Gesellschaft kann dafür sorgen, dass ein christliches Deutschland von einer christlichen Politik regiert wird.

Dienstag, 12. Januar 2016

Überwiegende Mehrheit unter 30 wünscht sich traditionelle Familie

„FamiliaOjeda“ von Ojedamd - Eigenes Werk. Lizenziert u. CC BY-SA 3.0 über Wikimedia
Die klassische, traditionelle Familie wird nach wie vor von der überwiegenden Mehrheit der Deutschen als Ideal angesehen. Das ergab eine Umfrage von Forsa für die Zeitschrift „Eltern“.

67 Prozent möchten in einer klassischen Familie leben. Etwa 25 Prozent in einer Großfamilie mit drei Generationen. 86 Prozent der noch kinderlosen jungen Frauen und 88 Prozent der Männer wünschen sich Kinder.

Andere Partnerschaftsformen, wie etwa Patchwork, werden kaum als wünschenswert erachtet.

Sicherheit und eine stabile Ehe erachten die meisten der Befragten als sehr wichtig. Zudem erwarten sie, dass sie mehr Freiräume seitens der Wirtschaft erhalten, um besser das Familienleben organisieren zu können.

Die Wünsche der Menschen stehen in Kontrast mit der Familienpolitik der letzten Jahre. Diese förderte systematisch außerfamiliäre Partnerschaftsformen. Die meisten Privilegien erhielten Partnerschaften von gleichgeschlechtlichen Personen.

Dienstag, 21. Juli 2015

Betreuungsgeld: Falsches Signal aus Karlsruhe





Mathias von Gersdorff

Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Entscheidung vom 21. Juli 2015 das vor etwa zwei Jahren eingeführte Betreuungsgeld gekippt.

Diese Leistung erhielten Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte schicken wollten. Weil dadurch der Staat im Grunde Geld spart, sollten diese Familien eine finanzielle Unterstützung bekommen, wenn sie ihre Kinder selber betreuten.

Vor allem die CSU hat sich ins Zeug geworfen, um das Betreuungsgeld einzuführen. Das Hauptargument war „Entscheidungsfreiheit“: Die Eltern sollten frei entscheiden, wie sie ihre Kinder erziehen. Der Staat sollte nicht über den Weg finanzieller Anreize die Kinder in die Kitas locken.

Doch genau das wollten die linken Politiker von SPD bis Linke. Sie verleumdeten das Betreuungsgeld wo sie nur konnten und sprachen von einer „Herdprämie“ und dass man die Kinder von der Erziehung fernhalten würde.

In der Debatte vor der Einführung verheimlichten die Gegner des Betreuungsgeldes, dass für sie nur der Staat Kinder angemessen erziehen kann.

Nun jubeln diese Politiker, Manuela Schwesig, eigentlich Bundesfamilienministerin, am meisten.

Die Debatte wird aber weiter gehen. Das Bundesverfassungsgericht hat nämlich lediglich gesagt, dass nicht der Bundestag über das Betreuungsgeld entscheiden könne, sondern die Bundesländer. 


Bayern hat schon angekündigt, weiterhin das Betreuungsgeld auszuzahlen. Es könnte nun zu einem Wettbewerb zwischen den Bundesländern kommen, wer die Familien am besten „behandelt“. So könnte selbst in SPD-regierten Bundesländern ein Druck auf die Landesregierungen entstehen, das Betreuungsgeld einzuführen, denn das Gegenteil könnte als asozial empfunden werden.

Betreuungsgeld: Manuela Schwesig jubelt über Urteil und fordert mehr Kitas


O-Ton Schwesig in der FAZ: „Das Betreuungsgeld ist der falsche Weg und hat keine Zukunft“