Sonntag, 4. Dezember 2016

Gender-Lehrplan Hessen: Kultusminister bleibt hartnäckig und streut Nebelkerzen

Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz (CDU), Hessischer Kultusminister © HKM / Majit Jari
CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz beabsichtigt nicht, seinen umstrittenen Gender-Lehrplan für Hessens Schulen zu überarbeiten. Allerdings will er in einer Handreichung auf die Kritikpunkte eingehen. So berichtet IDEA am 3. Dezember 2016.

Seine Absichten verkündete der Kultusminister in einer Informationsveranstaltung der CDU-Fulda am vergangenen 2. Dezember. Laut Presseinformationen wurde der neue „Lehrplan zur Sexualerziehung“ von vielen Teilnehmern massiv kritisiert. Vor dem Kongresszentrum demonstrierte eine Gruppe mit Plakaten gegen Lorz´ Erlass. 

In Hessen tobt seit diesem Spätsommer eine heftige Debatte aufgrund des neuen CDU-Schulplanes, der verbindlich und fächerübergreifend die Akzeptanz sexueller Vielfalt für Kinder ab sechs Jahren vorsieht.

Die Ankündigung von CDU-Kultusminister Lorz, den Lehrplan nicht zu überarbeiten, der aber anhand einer „Handreichung“ die Gemüter zu besänftigen versucht, kommt nicht überraschend.

Von Vornherein war nämlich klar, dass die Lehrer in irgendeiner Art und Weise instruiert werden mussten, wie sie den neuen Lehrplan im Unterricht umsetzen sollten. Diesen Zweck soll wohl nun die am 2. Dezember angekündigte „Handreichung“ erfüllen – eigentlich eine Banalität.

Eine Überarbeitung des Lehrplanes würde die Grünen, den Koalitionspartner der CDU in Hessen, irritieren. Ministerpräsident Volker Bouffier ist stets bemüht, die schwarz-grüne Koalition in Hessen als ein Musterfall an Harmonie darzustellen und als Modell für den Bund zu preisen.

Selbst wenn die „Handreichung“ die umstrittensten Punkte (vor allem die Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt) etwas entschärfen sollte, gibt es keinen Grund zur Entwarnung: Der jetzige Lehrplan hat die Tür für die Gender-Indoktrination in den Schulen weit aufgemacht.

Wie intensiv diese Indoktrination am Ende in den Schulen tatsächlich erfolgen würde, hängt von der Bereitschaft der Eltern ab, diese Manipulation hinzunehmen. 

Mit anderen Wörtern: Das Kultusministerium hat einen radikalen Gender-Lehrplan erlassen. Die Lehrer sollten nun vor Ort sehen, wieviel davon überhaupt umsetzbar ist. Im Grunde wird die politische Auseinandersetzung in die Schulen verlagert. Der Kultusminister treibt bewusst eine Politisierung des Schulalltags voran. Im Grunde fordert er von den Eltern, dauerhaft in Alarmbereitschaft sein zu müssen – eine regelrechte Unverschämtheit.

Die Tatsache, dass der Lehrplan nicht überarbeitet wird, folgt durchaus ideologischen Gründen. 

Kultusminister Lorz hat selbst am 16. November 2016 auf einer Veranstaltung in Frankfurt am Main erklärt, jeder Lehrplan baue auf seinen Vorgänger auf. Jeder Lehrplan tradiert sozusagen die Inhalte des Vorgängers weiter. 

Was das für die „Lehrpläne zur Sexualerziehung“ bedeutet, ist somit klar: Ist erstmal die Gender-Ideologie (in der Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt) enthalten, so kann man davon ausgehen, dass diese immer größere Bedeutung in künftigen Lehrplänen erhalten wird.

Kultusminister Lorz hat in Fulda gesagt, dass Lehrpläne normalerweise alle fünf Jahre novelliert werden. 

Der jetzige Lehrplan ist somit eine Einladung an die nächste Landesregierung (nach heutigen Umfragen hätte Rot-Rot-Grün durchaus Aussichten auf Erfolg), Gender noch mehr zum Kernbestand der schulischen Sexualerziehung zu machen. 

Die alarmierenden Aussagen von Ralph Alexander Lorz können deshalb nur eines bedeuten: Der Kampf gegen seinen Gender-Lehrplan muss weitergehen. 

Dieser Kampf muss aber langfristige Ziele verfolgen, denn heute werden die Weichen für die Erziehung in der Zukunft gelegt. Wenn wir heute nicht die Gefahr der Gender-Indoktrination bannen, so werden wir es in einigen Jahren höchstwahrscheinlich mit einem noch stärkeren Gegner zu tun haben.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Frauen Union Meck-Pomm: Ehe-Begriff im Grundgesetz auf alle Partnerschaftsformen ausdehnen

Die CDU wird von einem Geist der Selbstzerstörung durchzogen. Foto: Frauen Union (Bildmaterial)
Die Frauen-Union Mecklenburg-Vorpommerns ist der Auffassung, dass der heute gültige Begriff von Ehe antiquiert sei und man ihn auf alle Partnerschaftsformen ausdehnen sollte.

Wörtlich: „Der im Grundgesetz formulierte besondere Schutz von Ehe und Familie trägt alle Familien- und Lebensmodelle: die tradierten ebenso wie neue, partnerschaftliche Modelle.“

Für die CDU-Frauen aus dem Nordosten Deutschlands bedeutet das konkret: „Sich wandelnde Rollenbilder, die nicht unbedingt allein den Mann als Familienernährer sehen, gehören ebenso dazu wie Partnerschaften mit Kindern und ohne Trauschein, Ehen ohne Kinder oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften.“

Damit übernimmt ein weiterer CDU-Verband die familienpolitischen Vorstellungen der Grünen – völlig ohne Not und ohne Druck von außen.

Über die Begründung für diesen Schritt muss man fast lachen. Karina Jens, FU-Landesvorsitzende, erklärt nämlich: „Der im Grundgesetz formulierte besondere Schutz von Ehe und Familie ist dabei die feste Klammer.“

Die „feste Klammer“ müsse eben so weit erweitert werden, dass alle Formen von Partnerschaften da hinein passen. Wäre es dann nicht besser, man würde diese Klammer gleich ganz abschaffen?

Aus mysteriösen Gründen entschließen sich immer mehr CDU-Verbände, ihre traditionellen Positionen, die im christlichen Menschenbild verankert waren, preiszugeben. Kürzlich sprach sich die „Junge Union Schleswig-Holstein“ für ein Adoptionsrecht für Paare von Homosexuellen.

Stattdessen übernehmen sie Positionen der Grünen, die Ehe und Familie stets als ein Ort der Unterdrückung und der Ungerechtigkeit angesehen haben.

Zunehmende Radikalisierung bei Gender-Aktivistengruppen

Der Gender-Aktivismus radikalisiert sich zunehmend
Am 28. November 2016 durfte Birgit Kelle, Autorin des Buches „Gender Gaga“, in Bremen zum x-ten Mal erfahren, was es bedeutet, negativ über die Gender-Ideologie zu referieren: Eine Meute von linksradikalen Chaoten ließen nichts unversucht, um die Veranstaltung zu sprengen.

Birgit Kelle berichtet auf ihrem Profil in Facebook, dass sechs Mannschaftswagen Polizei vonnöten waren, um die Chaoten - angestachelt von der Bremer Linkspartei - nicht in den Versammlungsraum (Organisator des Vortrages war die CDU) eindringen zu lassen. Auch innerhalb des Raumes mussten sechs Polizisten in voller Kampfmontur für die Sicherheit sorgen.

Wer an öffentlichen genderkritischen Veranstaltungen wie „Demo für alle“ oder einfache Vorträge teilgenommen hat, der weiß: Der Hass vieler Gender-Aktivisten und ihre Bereitschaft, essentielle Grundrechte wie die Meinungsfreiheit oder das Versammlungsrecht zu verletzen, ist in den letzten Jahren systematisch gewachsen.

Derselbe Hass kommt einem im Internet entgegen. Kürzlich erschienen in einem Internetportal, das sich selber als „Das Zentralorgan der Homo-Lobby“ bezeichnet, ein langer Artikel über die Aktion „Kinder in Gefahr“ und seinen Leiter, also mich. Der gesamte Text war redigiert, um beim Leser feindliche Vorurteile zu wecken. So gut wie keine Beschreibung war neutral. An fast keiner Stelle ging man auf die Argumente der Aktion „Kinder in Gefahr“ ein. Systematisch wurde ich als Feind der Menschheit dargestellt.

Das Ergebnis dieser Hetze erlebt man auf den Protesten gegen die Bildungspläne oder auf Vortragsveranstaltungen, wie jene am vergangenen Montag von Birgit Kelle.

Das Ausmaß der Intoleranz und des Hasses hat dermaßen erschreckende Ausmaße erreicht, dass selbst Journalisten, die man keineswegs als christlich-konservativ bezeichnen kann, erschrocken sind. So Jürgen Theiner vom Weser-Kurier. Er schrieb dort am 30. November: „Sie beanspruchen für sich, verbindlich zu definieren, welche Positionen in der gesellschaftspolitischen Debatte noch zulässig sind. Kelles Ansichten jedenfalls nicht, so viel weiß man jetzt. In der Logik der selbst ernannten Diskurswächter ist das Niederbrüllen Andersdenkender, das Sprengen ihrer Veranstaltungen legitim.“

Die linksradikalen Gender-Aktivisten wollen ein Klima der Angst erzeugen, der de facto zu einer Einschränkung der Meinungsfreiheit führt. Es wäre seitens der politischen Parteien angebracht, dass sie auf den Tisch hauen und entschieden gegen diese Terrorisierung vorgehen. Ansonsten machen sie sich zu Mittätern und nähren den Verdacht, dass sie sich über die Schützenhilfe der Chaoten sogar freuen.

Dienstag, 29. November 2016

Bistum Fulda bekräftigt Ablehnung des neuen „Lehrplanes zur Sexualerziehung“

Bischof Heinz Josef Algermissen. Foto: Bistum Fulda
Erneut hat das Bistum Fulda, welches fast sein gesamtes Gebiet im Bundesland Hessen hat, seine Ablehnung des neuen „Lehrplanes zur Sexualerziehung“, der im Spätsommer 2016 in Kraft trat, bekräftigt:

Das Bistum Fulda hält den neuen Lehrplan und seine Änderungen für zu weitreichend in das Erziehungsrecht der Eltern hineingreifend. Die katholische Kirche tritt dafür ein, dass die Sexualerziehung der Kinder verantwortlich gestaltet wird. Insbesondere lässt sich „Akzeptanz“ von Homo-, Bi- und Transsexualität nicht erzwingen.“

Anlass für die neue Erklärung aus der Pressestelle des Bistums war die Kritik des „Bundes der Deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ“ an dem Grußwort von Bischof Heinz Josef Algermissen an die Teilnehmer seines Bistums an der „Demo für alle“ am 30. Oktober 2016 in Wiesbaden. Im Grußwort gab der Fuldaer Bischof den Teilnehmer seinen Segen.

Der BDKJ, der seit Jahren die Gender-Ideologie gutheißt, kritisierte die Unterstützung von Bischof Algermissen für die „Demo für alle“.

Scharf kritisierte das Bistum den Jugendverband: „Der Vorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Fulda hätte besser daran getan, statt einer inhaltlich banalen, dem Zeitgeist hinterherlaufenden Mitteilung an die Presse das Gespräch mit dem Bischof selber zu suchen.“

Zudem wurde die Wichtigkeit des Protestes gegen den „Lehrplan zur Sexualerziehung“ bekräftigt: „Es geht um das Anliegen der katholischen Kirche, die Familie aus Vater, Mutter und Kindern zu schützen. Das vom BDKJ kritisierte Grußwort von Bischof Algermissen an katholische Teilnehmer an der „Demo für alle“ vom 30. Oktober in Wiesbaden war eine Ermutigung für Katholiken, sich für ihr Elternrecht stark zu machen und sich gegen den neugefassten Lehrplan zur Sexualerziehung in Hessen auf demokratische Weise zu äußern.“

Der äußerst umstrittene BDKJ kommt regelmäßig aufgrund seiner antikatholischen Positionen in die Schlagzeilen. Dass dieser Verband von Kirchensteuergeldern finanziert wird, ist unbegreiflich. 


                                                                    * * *

CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz muss gestoppt werden!

Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion "Kinder in Gefahr" teil.  Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen.html

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Montag, 28. November 2016

Entlarvende Zitate aus dem hessischen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ / Argumentationshilfe II

Gegen Hessens Gender-Lehrplan protestieren seit Monaten Eltern und Familienorganisationen. Wann wird die CDU endlich einsehen, dass sie den Lehrplan von Kultusminister Lorz einstampfen muss?
In seiner Stellungnahme zum neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ hat der Philologenverband Hessen festgestellt: „Im neuen Lehrplan Sexualkunde für allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen ist die Schwerpunktsetzung auffallend ethisch und gesellschaftswissenschaftlich ausgerichtet. . . .  Gesellschaftliche Problemfelder und Widersprüche sollen mit Hilfe des Sexualkunde-Unterrichts thematisiert, Konflikte womöglich gelöst werden.“

In diesem Satz ist gewissermaßen das Problematischste des Lehrplans zusammengefasst: Der Lehrplan verfolgt klar gesellschaftspolitische – und damit ideologische – Ziele. (Im alten Lehrplan hieß es in Kurzform, dass Sexualerziehung das Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre und für ein respektvolles, gewaltfreies Verhalten entwickeln und fördern sowie die grundlegende Bedeutung von Ehe und Familie vermitteln solle).

Dieser gesellschaftspolitischen Zielvorstellung liegt die Gender-Ideologie zugrunde. Gender ist im Begriff „sexuelle Vielfalt“ enthalten.

Dieser Begriff ist nicht nur umstritten, sondern auch in der Fachliteratur keineswegs eindeutig festgelegt: Manche sind der Auffassung, es gäbe die „sexuellen Orientierungen“ Hetero-, Homo,- Bi-, und Transsexuell. Doch die meisten Autoren sprechen von einer großen Zahl von Orientierungen, die bis zu Tausenden gehen kann. Einige behaupten sogar, die sexuelle Orientierung sei niemals eindeutig festgelegt. Der Mensch lebe entsprechend dieser Vorstellung vielmehr in einem Fluidum sexueller Orientierung. Das heißt, seine Geschlechtlichkeit sei in konstantem Wandel, ohne dass sie sich auf eine eindeutige Ausprägung festlegen lässt.

In den beiden unten zitierten Abschnitten aus der Einführung des Lehrplans sind diese Gedanken zusammengefasst. In diesen Sätzen wird klar, dass die Schulbildung entsprechend dem neuen Lehrplan primär gesellschaftspolitische Ziele verfolgen soll. Leitmotiv ist hierbei die Vermittlung und die Forderung nach einer wertschätzenden Akzeptanz der Vorstellung, es gäbe viele sexuelle Orientierungen, also „Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

In anderen Passagen aus dem Lehrplan wird die Verlagerung auf nicht-eheliche Partnerschaften deutlich. Es ist bezeichnend, dass die eigentliche „Ehe“ nur in der Einleitung im Zusammenhang mit dem Grundgesetz erläutert wird. Wenn es konkret wird, verschwindet das Wort Ehe, außer an einer Stelle. Im Vordergrund stehen dort Begriffe wie „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, außereheliche Partnerschaften etc.

Die anfangs zitierte Stellungnahme des Philologenverbandes erklärt dazu: „Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie „Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ gegeben wird.“

Zitate aus dem neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“:

Aus der Einleitung

Ziel der Sexualerziehung ist, Schülerinnen und Schülern ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehungen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten in unserer Gesellschaft zu vermitteln.

Die Sexualerziehung soll überdies die gesellschaftlichen Realitäten berücksichtigen und wertegebunden sein. Gegenstand der Sexualerziehung in Schulen soll die Vermittlung von Wissen über die Existenz unterschiedlicher Partnerschaftsformen und Verständnisse von Familie, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten und deren Akzeptanz sein.


Aus den Zielen der Sexualerziehung

[Es gibt] eine Reihe sozialer Entwicklungen, die die gesellschaftliche Lebensrealität beeinflussen und Akzente im Themenfeld Sexualität setzen, darunter:

Familie und familiäre Lebensweisen
Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).


Aufgaben und Informationen über

Aufklärung und Information über die Vielfalt sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten


Konkrete Themen und Inhalte

Altersgruppe der 6- bis 10-Jährigen

kindliches Sexualverhalten – ich mag mich, ich mag dich.
Unterschiedliche Familiensituationen (z.B. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften)

10- bis 12-Jährigen

Unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-Homo- und Transsexualität)

13- bis 16-Jährigen

Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung für Schülerinnen und Schülern beim Coming Out.

Altersgruppe der 16- bis 19-Jährigen

Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten - Wandel der Rollenverständnisse in Abhängigkeit von Kultur und Alter
Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung für Schülerinnen und Schülern beim Coming Out


Schulpflicht/Teilnahme am Unterricht

Sexualerziehung ist für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich und nicht an die Zustimmung der Eltern gebunden. Die verpflichtende Teilnahme am Unterricht gilt ebenfalls für ältere Schülerinnen und Schüler und ist nicht an deren Zustimmung gebunden.


Durchführung der Sexualerziehung


Zum Schuljahresbeginn sind im Rahmen einer Klassenkonferenz die zu behandelnden Themen festzulegen und die möglichen Beiträge der verschiedenen Unterrichtsfächer zu benennen, um dann zu fächerübergreifenden Unterrichtsinhalten zu gelangen.

CDU-Spitzenpolitiker lechzen nach Schwarz-Grün/Kommt der totale Gender-Staat?

Ministerpräsident Volker Bouffier. Durch die schwarz-grüne Koalition wurde die CDU grün-ideologisch okkupiert. Foto CDU Hessen Pressedienst
Es ist fast komisch: Während die Grünen auf ihrem letzten Bundesparteitag klar die Zeichen für eine rot-rot-grüne Koalition gesetzt haben, werben CDU-Politiker der ersten Reihe immer lauter für eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene.

So neuerdings Volker Bouffier, Ministerpräsident Hessens und stellvertretender CDU-Vorsitzender.

Im Deutschlandfunk verwies er auf die harmonischen Beziehungen mit den Grünen in seinem Bundesland Hessen. Voraussetzung einer solchen Allianz sei es, dass die Union den entsprechenden Wähleranteil erreicht, damit sie mit einem kleinen Partner eine Mehrheit bilden könne, so Bouffier.

In dieser Haltung wird Bouffier von Thomas Strobl (CDU), stellvertretender Ministerpräsident in Baden-Württemberg, sekundiert.

Diese eindeutige Positionierung von Ministerpräsident Bouffier ist alarmierend, weil Hessen vor wenigen Wochen für alle Schulen den radikalsten Gender-Lehrplan Deutschlands  eingeführt hat.

Manche in der CDU sind offenbar bereit, alles für die schwarz-grüne Option zu opfern. Auch die Gender-Indoktrination der Kinder gehört dazu.

Doch die Gender-Revolution beschränkt sich nicht auf die Schulpläne. Seit Jahren betreibt der deutsche Staat eine systematische Durchdringung des Staatsapparats mit der Gender-Ideologie. Bald dürfte es kaum noch möglich sein, eine Arbeitsstelle im Staat zu erhalten, wenn man dem Gender-Credo nicht zustimmt.

Diese Revolution geschieht ohne große öffentliche Debatte und fernab der Parlamente. Es ist eine regelrechte Oktroyierung einer antichristlichen und unvernünftigen Ideologie.

Die Tatsache, dass diese Revolution mit Verve von der CDU betrieben wird, kann nicht anders als ein Verrat historischen Ausmaßes bewertet werden: Durch das Einknicken der CDU gibt es keine Partei mehr im Bundestag, die ernsthaft gegen diese Revolution „von oben nach unten“ opponiert, zumal die CSU allmählich liberaler wird.

Die CDU missbraucht wissentlich das Vertrauen, das noch viele in diese Partei haben im Glauben, dass sich die C-Politiker am christlichen Menschenbild bei der Gestaltung ihrer Politik orientieren.

Es ist höchste Zeit, dass die CDU-Basis Mut fasst und gegen diese Entwicklung revoltiert.

Freitag, 25. November 2016

Gender-Lehrplan mit den Argumenten der Genderisten bekämpfen/Argumentationshilfe

Man muss sich auf einen langen Kampf gegen den Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz einstellen. 
In diversen Briefen an die Aktion „Kinder in Gefahr“ wurde um eine Liste knapper Sätze mit Argumenten GEGEN den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ für Hessens Schulen gebeten.

Hintergrund ist folgender: Werden CDU-Politiker mit diesem Sachverhalt konfrontiert, gehen sie in der Regel gar nicht auf die Argumente ein, sondern versuchen lediglich, die Gemüter zu beruhigen nach dem Motto: „Man soll sich keine Sorgen machen, alles ist schon in Ordnung.“

Vor allem relativieren CDU-Politiker die besonders umstrittene Forderung nach „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ und die Tatsache, dass die Kinder schon ab sechs Jahren in diesem Sinne indoktriniert werden sollen.

Wenn auf die Argumente der Gegner des Bildungsplanes verwiesen wird, so erwidern CDU-Politiker: „Das ist alles übertrieben, der Lehrplan ist ausgewogen. Die Entwicklung des Kindes wird berücksichtigt“.

In diesem Blog wurde der Lehrplan schon mehrmals umfassend kommentiert. Ebenso diverse Briefe (Brief Eins und Brief Zwei) von Generalssekretär Manfred Pentz oder Kultusminister Ralph Alexander Lorz. Allerdings sind diese Texte zu lang, um sie in öffentlichen Diskussionen zu verwenden.

Deshalb sollen in den nächsten Tagen einige Argumentationshilfen mit knappen Sätzen hier veröffentlicht werden. Ziel dieser Argumentationshilfe ist es, die Beschwichtigungsversuche von CDU-Politikern abzuwehren.

Zunächst sollen hier Zitate von BEFÜRWORTERN des Lehrplanes veröffentlicht werden, die beschwichtigende Argumente der CDU widersprechen sollen:


Ungeeignete Inhalte für Kinder ab sechs (!) Jahren:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: In Hessen, wo B‘90/ Grüne als kleiner Koalitionspartner der CDU regieren, gilt nun ein Lehrplan zur Sexualerziehung, wonach schon Sechs- bis Zehnjährige verpflichtend über gleichgeschlechtliche Partnerschaften informiert werden.

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Schüler in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen werden in Hessen beispielsweise nun verbindlich mit dem Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften konfrontiert.


Forderung von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Sinne von Wertschätzung:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Erklärtes Unterrichtsziel: die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“. Für den Begriff Akzeptanz habe man sich bewusst entschieden, nicht bloß für Toleranz oder Respekt.

Prof. Karla Etschenberg in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 23. September 2016: Akzeptanz bedeutet Billigung und Einverstandensein. Das kann bezüglich nicht heterosexueller Orientierungen von gläubigen Katholiken nicht erwartet werden. Sie sind nur zur Toleranz bereit.

Mathias Wagner, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen: Die Koalitionspartner CDU und GRÜNE setzen auch im Lebensumfeld Schule das um, was sie im Koalitionsvertrag vereinbart haben: Jeder Mensch, ungeachtet seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität, soll gesellschaftliche Akzeptanz erfahren und sein Leben ohne Benachteiligungen und Diskriminierungen gestalten können. . . . Kinder und Jugendliche sollen in ihrer ganzen Persönlichkeit Wertschätzung und Anerkennung erfahren und in unseren Schulen diskriminierungsfrei aufwachsen können.

Christoph Degen, (homosexueller) Hessischer Landtagsabgeordneter und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag: Ich sage Ihnen selbst persönlich: Ich möchte nicht geduldet werden, ich möchte akzeptiert werden.

Kultusminister Ralph Alexander Lorz in einem Brief vom 26. Oktober 2016: Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, dass Vielfalt nicht nur erduldet oder ertragen wird, wie es der Begriff „Toleranz“ meint, sondern dass Vielfalt akzeptiert wird in dem Sinne „Du bist okay, so wie du bist“.

CDU-Generalsekretär Manfred Pentz am 30 September 2016: Und daher ist es von Bedeutung, dass die Vielfalt eben nicht nur „erduldet“ oder „ertragen“ wird, wie es der Begriff „Toleranz“ meint, sondern dass Vielfalt „akzeptiert“ wird in dem Sinne „Du bist okay, so wie du bist“.

Philologenverband am 1. November 2016: Der Lehrplan verlangt hier eine Erziehung zur „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).“ Ganz abgesehen davon, dass hier psychologische und biologische Kategorien miteinander vermischt werden, lässt der Lehrplan weder Eltern und Schülern noch Lehrkräften die Freiheit, zumindest in Teilen zu anderen Bewertungen der verschiedenen Aspekte von Sexualität zu kommen. Die als Bildungsziel ausgewiesene „Akzeptanz“ (im Sinne von Anerkennen, Hinnehmen, Gutheißen) geht über die „Toleranz“ (das Gelten- und Gewährenlassen) hinaus.

Philologenverband am 1. November 2016: Im neuen Lehrplan Sexualkunde für allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen ist aber die Schwerpunktsetzung auffallend ethisch und gesellschaftswissenschaftlich ausgerichtet. Persönlichkeitsaspekte, die zutiefst privat sind und primär in den elterlichen Erziehungsbereich gehören, werden in das unterrichtliche Geschehen einbezogen.

Bündnis „Warmes Wiesbaden“, Organisator der Gegendemonstration gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden am 30. Oktober 2016: Das Land Hessen hat im September endlich einen Lehrplan beschlossen, der die Verschiedenheit und Vielfalt sexueller Orientierungen anerkennt und diesen Unterschieden mit Wertschätzung zu begegnen versucht.

Grüne Jugend Hessen: Wir begrüßen besonders, dass der Lehrplan nicht nur Toleranz oder Respekt, sondern die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“ (LSBTI) festschreibt. Denn Toleranz und Respekt sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch LSBTI müssen nicht nur ertragen und hingenommen, sondern anerkannt werden und dazugehören. Schätzungsweise ein*e Schüler*in pro Klasse ist nicht heterosexuell. LSBTI sind Mitschüler*innen, Lehrer*innen und ganz normale Menschen. Das macht das Lernziel der Akzeptanz für LSBTI umso wichtiger und die Entscheidung des Landeselternbeirats, den Lehrplan deshalb zu abzulehnen, umso unverständlicher.


Fächerübergreifend und verbindlich:

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Zudem ist vorgesehen, dass das Thema menschliche Vielfalt (gemeint ist sexuelle Vielfalt) nicht nur in Biologie behandelt wird, sondern fächerübergreifend – beispielsweise auch in Mathematik.

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Schüler in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen werden in Hessen beispielsweise nun verbindlich mit dem Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften konfrontiert.


Einfluss von „Bündnis 90/Die Grünen“ bei der Redaktion des Lehrplanes:

Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Der neue Lehrplan wurde maßgeblich von den Grünen vorangetrieben.

Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Der neue Lehrplan sei behutsam und gemeinsam unter Beteiligung von GRÜNEN und CDU diskutiert und erarbeitet worden.

Philologenverband am 1. November 2016: Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie „Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ gegeben wird.


CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz muss gestoppt werden! 

Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion "Kinder in Gefahr" teil.  Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

PS. Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion "Kinder in Gefahr" geworden.
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Mittwoch, 23. November 2016

Absurde Polemik der Grünen gegen das Ehegattensplitting

Jamila Schäfer auf dem letzten Bundesparteitag. Foto: Screenshot aus Youtube
Auf die Grüne Jugend ist stets Verlass, wenn es um Attacken auf Ehe und Familie – und auch auf den Verstand – geht.

So verbreitet die Jugendorganisation von „Bündnis 90/Die Grünen“ nun die groteske These, das Ehegattensplitting sei für die Altersarmut vieler Frauen verantwortlich.

Zur Ermittlung der Steuerlast wird nach dem Verfahren des Ehegattensplittings das Einkommen der beiden Gatten addiert, sodann in gleiche Beträge aufgeteilt, also halbiert. Diese gleichen Beträge werden dann besteuert. Aufgrund der Steuerprogression ist der steuerliche Vorteil umso größer, desto größer der Unterschied zwischen den beiden Einkommen ist. Am größten ist der Steuervorteil, wenn nur einer der Ehegatten verdient.

Diese Vorgehensweise wird damit begründet, dass eine Ehe im Steuerrecht vernünftigerweise als eine Einheit behandelt wird. Dies ist schon aufgrund des Subsidiaritätsprinzips geboten, nach welchem die kleinste gesellschaftliche Einheit Ehe und Familie sind.

Das Ehegattensplitting ist also nicht nur wirtschaftlich vernünftig, sondern auch philosophisch. Es geht davon aus, dass der Staat sich nicht in das Leben der Ehepaare einmischt, auch nicht wirtschaftlich oder fiskalisch, und eine Ehe als das behandelt, was sie in Wahrheit ist: eine Einheit und keine Summe von zwei Individuen.

Es ist klar, dass die Grünen gegen eine solche Konstellation poltern, denn für sie sollte es überhaupt keine Ehen geben, zumindest keine Ehen im eigentlichen Sinne.

Um ihre Antifamilien-Ideologie zu verteidigen, greifen sie zu den abenteuerlichsten Argumenten, egal, wie idiotisch sie sind. Den Grünen geht es nämlich um Polemik, Hetze und Agitation, nicht um Vernunft.

Jedenfalls würde eine Abschaffung des Ehegattensplittings zu MEHR Steuern zulasten der Ehen führen.

Trotzdem behauptete tatsächlich Jamila Schäfer, Sprecherin der Grünen Jugend, auf dem Bundesparteitag der Grünen vor wenigen Wochen, dass das Ehegattensplitting Frauen in den Niedriglohnsektor drängt, sie von einer echten Teilhabe am Arbeitsmarkt fernhält und weil es kurzfristige Anreize schafft, Frauen schlecht bezahlte Arbeitsstellen übernehmen.

Die Sprecherin der Grünen Jugend ist sich wohl gar nicht bewusst, dass sie im Grunde behauptet, Frauen seien so schwach und stupide, dass sie nur der Vorteile des Ehegattensplittings wegen schlechte Jobs annehmen. Der Staat müsse sie höher besteuern (was ein Ende des Ehegattensplittings bedeuten würde), um sie regelrecht zu zwingen, bessere Arbeitsplätze anzustreben.

Aus eigenem Antrieb sind Frauen dazu nicht imstande, so die Logik Jamila Schäfers.

Die Sprecherin der Grünen Jugend zählt natürlich weitere Gründe auf – allesamt aus dem Gender-Katalog.

So würde das Ehegattensplitting „verstaubte Rollenklischees der Geschlechter“ begünstigen. Das Ehegattensplitting schafft angeblich Anreize für eine „klassische Rollenverteilung“.

Auch mit dieser Argumentation offenbart diese grüne Nachwuchspolitikerin ein geradezu sozialistisches Denken: Frauen wüssten eben nicht, was für sie gut sei, weshalb der Staat sie dazu zwingen müsse.

Es ist klar, wieso diese Partei stets höhere Steuern fordert: Sie glaubt nicht, dass die Menschen frei von staatlicher Einmischung die richtigen Entscheidungen treffen können. Die Grünen sind überzeugt, dass nur durch Anwendung der Machtinstrumente eines grünen Staates die Menschheit zu einem besseren Leben geführt werden kann.

Einmal wieder wird jedem klar denkenden Menschen deutlich: Die Partei der Bündnisgrünen ist radikal, enthält Keime von Totalitarismus und ist deshalb gefährlich.

Dienstag, 22. November 2016

Fernsehkonsum bei Kindern bleibt hoch/Riesiger Werbemarkt

Kinder verbringen nach wie vor viel Zeit vor dem Fernseher. Foto: Wikimendia Commons, @noisytoy, Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Seit einigen Jahren beobachtet die Wirtschaft und die interessierte Öffentlichkeit besonders intensiv, wieviel Zeit Kinder mit Smartphones und anderen internettauglichen Geräten verbringen. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass Fernsehen weiterhin ein sehr wichtiges Medium für die Jüngsten ist – vor allem in Deutschland.

Kinder zwischen drei und dreizehn Jahren verbringen täglich 82 Minuten vor der Glotze.

„Super RTL“ stellt in Deutschland damit einen geringen Rückgang in der Nutzung des Fernsehens fest. In anderen europäischen Ländern ist der Fernsehkonsum bis zu 20 Prozent zurückgegangen.

Das betrifft allerdings das „klassische“ Fernsehen. Dieses bekommt zunehmend Wettbewerb von Anbietern wie „Netflix“ von Amazon. Man kann also nicht behaupten, dass fernsehähnliche Formate unbedeutender geworden sind.

Deshalb rückt die Industrie mit völlig neuen Produktionen heran, um das Interesse der Kinder an sich zu reißen: „Super Toy Clubs“, Trollhunters“ und das Internetangebot „Kividoo“.

Kinder sind ein wichtiges Ziel für die Werbeindustrie. Super RTL verdiente dieses Jahr allein an Kindersendungen 300 Millionen Euro an Bruttowerbeeinnahmen – ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In der Fernsehindustrie sind eigene Kinderkanäle nicht nur wegen Werbeeinnahmen sehr beliebt, sondern auch aufgrund des erfolgversprechenden Verkaufs der Produkte, die zu den Sendungen (Merchandising: Puppen der Fernsehfiguren, Spiele und Bilderbücher über die Fernsehsendungen etc.) gehören.

In der Zielgruppe der 3-13-Jährigen hält „Super RTL“ einen Markanteil von 19,1 Prozent. Es folgen Kika mit 19,1, „Disney Channel“ mit 9,6 und Nickelodeon mit 8.

Fazit: Diese Zahlen zeigen deutlich, dass es hinsichtlich TV und Jugendmedienschutz keine Entwarnung geben kann. Das Fernsehen ist und bleibt eine der wichtigsten Gefahren für die gesunde Entwicklung der Kinder.

Montag, 21. November 2016

Linksradikalismus breitet sich in sozialen Netzwerken ungehindert aus

Kann ungehindert verbreitet werden: linksradikale Propaganda und Veranstaltungen. Ulrike Meinhof genießt bei manchen online Gruppen Heiligenstatus. Foto: Screenshot von Red Side
Der Linksextremismus breitet sich ungehindert in den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter aus. Die Sicherheitsbehörden oder der Jugendmedienschutz scheinen diesem Treiben keine größeren Hindernisse zu stellen. Auch von Bundesjugendministerin Manuela Schwesig hat man bislang kaum besorgte Worte zu dieser gefährlichen digitalen Enthemmung und gehört.

Diese Situation sollte auch den Jugendschutz in Alarmbereitschaft versetzen, denn eine neue Studie zeigt, dass Kinder Online-Hass hilflos ausgesetzt sind.

Nicht nur verfassungsfeindliche Ideen werden verbreitet, sondern auch Hass, illegale Handlungen, bis hin zu offener Gewalt. Es wimmelt in Twitter beispielsweise von Konten von Antifa-Gruppen. Die Mitteilungen lassen eindeutig auf eine verfassungsfeindliche Gesinnung schließen.

Hier sollen nur einige Beispiele aufgeführt werden:

So verbreitete „Das Antifa Netzwerk“ am 17. November über Twitter Werbung eines Vortragabends mit dem Namen „Ulrike Meinhof – ein Leben im Kampf für Befreiung“. In der Beschreibung der Veranstaltung heißt es: „In dieser Vortags- und Diskussionsveranstaltung ist es für uns wichtig, Ulrike als kämpferische Linke zu begreifen, die keinen „Selbstmord“ begangen hat und die RAF nicht als „Terrorgruppe“ darzustellen. Ulrike hat ihr ganzes Leben aktiv gegen die herrschenden Verhältnisse gekämpft, sei es die Ausbeutung und die Kriege im Trikont, die Repression im Inneren, oder die Verschärfung in der Arbeitswelt. All diese Bedingungen haben sich nicht verbessert, sondern in den letzten Jahren eher noch verschärft und warten auf revolutionäre Veränderungen!“

Der RAF-Terrorismus wird verharmlost und sogar verherrlicht. Der letzte Satz des Zitates oben kann als historische Rechtfertigung der RAF interpretiert werden.

„Antifa United Frankfurt“ postete in Facebook ein Video von „Kritik & Praxis - radikale Linke Frankfurts“, in welchem vermummte Linksradikale gezeigt werden, während eine Stimme sagt: „Kommt am 30. 10. mit uns nach Wiesbaden, und macht die „Demo für Alle“ zum Desaster. Unser Antinationalismus ist schwul, pervers und kriminell“.

In dem  Video wird zu einer Verletzung des Versammlungsrechts aufgerufen, sowie zur Missachtung des Vermummungsverbots. Nicht umsonst sagen die Urheber, dass sie kriminell sind.

Die „Antifaschistische Aktion“ macht in Facebook Werbung für eine Demo am 26. November. Der Banner zeigt einen Vermummten mit einem Stein in der rechten Hand, den er dabei ist, zu schleudern.

Das Logo von „Antifa Kampfausbildung“ in Facebook zeigt eine Schleuder. In einem der Banner steht: „Nazis aufs Maul“ – ein offensichtlicher Aufruf zu Gewalt. Das Video der Gruppe zeigt auch Vermummte Einbrecher, die in ein Haus einbrechen und die Toiletten und die Innengarnitur verwüsten. Die Organisation bezeichnete diese Zerstörung als „Umdekoration“. Zu diesem Beitrag wurden unzählige Kommentare geschrieben. Viele zeigten ungeniert Sympathie für diese Gewalt.

Unsere Behörden müssen schnell gegen diese Gefahr für den Rechtsstaat und für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen Maßnahmen treffen.

Sonntag, 20. November 2016

Trojanisches Pferd „Kinderrechte“ soll Staatsmacht stärken und Familien schwächen

Manuela Schwesig, eigentlich Bundesfamilienministerin. Doch von Anfang hat sie sich bemüht, Ehe und Familie zu schwächen. Foto: Bundesregierung/Denzel
Von Zeit zu Zeit wird das Thema „Kinderrechte in die Verfassung“ hervorgeholt, ohne damit bislang Erfolg gehabt zu haben. Nun macht sich die amtierende Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erneut daran. Die SPD-Bundestagsfraktion sowie die Fraktionen von Linkspartei und Grünen unterstützten sie, die Union (noch) nicht.

Die Begründung für die Notwendigkeit gesonderter Rechte für die Kinder wird stets nach folgendem Muster gestrickt: Immer mehr Kinder werden vernachlässigt, misshandelt und missbraucht. Werden Kinder aus diesen Gründen der Obhut der leiblichen Eltern entzogen, kommen sie zu Pflegeeltern. Doch auch dann erlischt das Erziehungsrecht der leiblichen Eltern nicht, so dass das Kind eventuell nach einer gewissen Zeit zu ihnen zurückkehren muss, auch dann, wenn es sich bei den Pflegeeltern wohlfühlt.

Manuela Schwesigs O-Ton: „Wir müssen deutlich machen, die Rechte von Kindern stehen in unserer Verfassung, dem wichtigsten Wertebuch unserer Gesellschaft. Und zweitens, jetzt steht oft das Elternrecht über dem Kinderrecht.“

Die gegenwärtige Demarche der Bundesfamilienministerin hat genau diese Situation im Auge. Geht es nach ihr, soll es Jugendämtern und Gerichten – also dem Staat – leichter gemacht werden, Kinder bei den Pflegeeltern zu belassen. Dies käme einer (weiteren) Einschränkung der Erziehungsrechte der leiblichen Eltern gleich.

Bei Schwesigs Konzept wird eines sehr deutlich: „Kinderrechte in die Verfassung“ bedeutet „weniger Elternrechte“. Beide stehen nach Auffassung von Schwesig und anderer linker Politiker in Konkurrenz.

Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft

Selten erwähnen diese Politiker, dass im Grunde die Rechte des Staates über das Kind in Konkurrenz mit den Elternrechten stehen, denn „Kinderrechte“ in die Verfassung aufzunehmen bedeutet automatisch eine größere Einflussnahme des Staates auf die Belange der Kinder.

Man könnte nun einwenden, hier würde der Teufel an die Wand gemalt, denn Schwesig hätte bloß die Kinder im Blick, die misshandelt und vernachlässigt werden. Dieser Einwand ignoriert aber die Tatsache, dass Schwesigs Aussagen und Politik systematisch gegen die traditionelle Familie gerichtet sind. In diesem Blog wurde schon mehrmals analysiert, was Manuela Schwesig von der traditionellen Ehe und Familie hält. An Schwesigs eigenen Aussagen wird überdeutlich, dass die Familienministerin den klassischen Begriff von Ehe und Familie von Herzen ablehnt. Der Gedanke, die traditionelle Familie könnte einen Vorteil gegenüber anderen Partnerschaftsformen aufweisen, ist ihr zuwider.

Das Grundgesetz fokussiert auf die Elternrechte und auf die Ehe, weil es noch davon ausgeht, dass sich die Gesellschaft aus Familien und nicht aus Individuen zusammensetzt. Die Familie ist die Keimzelle der Nation und nicht der einzelne. Aus diesem Grund darf der Staat in das Familienleben nur in Notfällen eingreifen, wie eben im Fall von Misshandlung und Vernachlässigung.

Kommunistische Anklänge

Mit solchen Gedanken kann Manuela Schwesig offenbar nichts anfangen. Für sie ist Familie eine per Zufall zusammengewürfelte Gruppe von Menschen. Wäre das tatsächlich so, dann könnten nur einzelne Individuen Träger von Rechten und Rechtssubjekte gegenüber dem Staat sein. Nach ihrer Auffassung von „Kinderrechten“ stünden dann Eltern und Kinder äquidistant zum Staat. Ob sie eine Familie bilden oder nicht, wäre unerheblich.

Spätestens hier wird deutlich, wie stark Manuela Schwesig vom Kommunismus der DDR geprägt wurde. Im Kommunismus gibt es nur den einzelnen Menschen, der wie ein isoliertes Atom in der Gesellschaft lebt. Zwischen dem einzelnen und dem Staat gibt es keine intermediäre Organisation, vor allem keine Familie, die in irgendeiner Weise vom Staat unabhängig ist.

Mit dieser Monopolfunktion ausgestattet, ist nur der Staat für den Schutz und die Erziehung zuständig. Politiker à la Manuela Schwesig haben deshalb auch keinerlei Verständnis für die Sorgen der Eltern, die ihre Elternrechte noch ernst nehmen und gegen groteske Projekte wie die Gender-Lehrpläne für die Schulen protestieren. Für diese Politiker sind dies Homophobe, die fast am Rande der Legalität agieren. Für solche Politiker ist der Staat auf jeden Fall berechtigt, den einzelnen – auch die Kinder – entsprechend ihrer Staatsideologie zu formen. Gegenwärtig ist das die Gender-Theorie und das Gender-Mainstreaming.

Für Ehe und Familie eintreten ist der beste Weg

Erschütternd, dass eine Person, die offenbar überhaupt keine emotionale Beziehung zur Institution Familie empfindet, Bundesfamilienministerin sein kann. Das ist so widersinnig, wie ein Bundeswirtschaftsminister, der keinen Sinn im Recht auf Privateigentum oder ein Bundesjustizminister, der keinen Sinn in den Grundrechten sieht.

Hier sollen die Verbrechen an Kindern nicht verharmlost werden. Doch die bestehenden Gesetze sind ausreichend, um Kinder vor Misshandlungen und Verwahrlosung zu schützen. Das Augenmerk muss ein anderes sein: Die steigende Zahl von misshandelten Kindern ist ein Symptom der Dekadenz der Familie in Deutschland. Schwesig will dieser Dekadenz mit einer weiteren Schwächung der Eltern entgegentreten, doch genau das Gegenteil ist notwendig: Nur durch eine Stärkung der traditionellen Familie wird die Zahl der Verbrechen an Kindern sinken.

Was Deutschland wirklich braucht, sind keine linkslastig definierten „Kinderrechte“, sondern eine Stärkung der Familienkultur. Sämtliche Studien beweisen, dass Kinder am besten bei ihren Eltern aufwachsen. Studien beweisen, dass Kinder am besten in stabilen Vater-Mutter-Familien aufgehoben sind. Die Bundesregierung sollte hier ansetzen und Programme entwickeln, die das Ansehen der klassischen Ehe und Familie in der Gesellschaft erhöhen und die Bedingungen, eine traditionelle Familie zu gründen, verbessern.

Freitag, 18. November 2016

Rot-Rot-Grün will Berlin zur totalen Gender-Stadt machen/LSBTIQ-Szene erhält viele Wahlgeschenke

Das bankrotte Berlin kann sich offenbar großzügige Wahlgeschenke leisten. Foto: Zairon, Wikimedia Commons, gemeinfrei Lizennz CCO 1.0
Lobbyismus scheint ein gutes Geschäft zu sein. Insbesondere für das LSBTIQ-Wählersegment erweist sich die neue Machtkonstellation in Berlin als durchaus lukrativ.

Der Berliner Tagespiegel listet in einem Bericht vom 17. November die politischen und ökonomischen Privilegien auf, die die LSBTIQ-Szene vom neuen Senat erhalten soll. Ganze vier Seiten des Koalitionsvertrages sind den Geschenken für diese treuen Wähler gewidmet:

•    Berlin soll ausdrücklich „Regenbogenhauptstadt“ werden.

•    Rot-Rot-Grün will eine neue Bundesratsinitiative starten, um die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.

•    Queere Projekte in der Stadt sollen gestärkt werden.

•    Das Etat für die “Initiative Sexuelle Vielfalt“ soll verdoppelt werden. Dieses Projekt umfasst zahlreiche Vorhaben wie Fortbildungen von Lehrkräften zu dem Thema oder Aktionen wie etwa gegen Homophobie im Fußball.

•    Ein queeres Jugendzentrum für LGBT-Flüchtlinge, soll eingerichtet werden.

•    Geplant sind auch besondere Wohnhäuser und Wohngemeinschaften für queere Menschen.

•    Lesbische Projekte sollen die „lesbische Sichtbarkeit“ erhöhen, damit das lesbische Leben „nicht im Hintergrund bleibe“.

•    Für junge muslimische Lesben und Schwule, die von Zwangsverheiratung bedroht sind, sollen Krisenwohnungen eingerichtet werden.

•    Im Gesundheitswesen soll das Personal für die Belange trans- und intergeschlechtlicher Menschen sensibilisiert werden.

•    Das Magnus-Hirschfeld-Institut (eine Art Think-Tank für Themen über Homosexualität) soll wieder errichtet werden.

•    Die Koalition will das bereits geplante Elberskirchen-Hirschfeld-Haus unterstützen, in dem verschiedene Einrichtungen queerer Forschung, Kultur und Bildung zusammengeführt werden.

•    Rot-Rot-Grün will den Unterhalt für das Magnus-Hirschfeld-Denkmal sichern (Magnus Hirschfeld war ein aktiver Homosexueller)

•    Auf Bundesebene will sich die neue Berliner Koalition für eine Reform des Transsexuellen-Gesetzes einsetzen.

•    Queere Menschen sollen in Gremien „sichtbarer“ werden.

•    Der Berliner Senat wird zwei homosexuelle Mitglieder haben: Kultursenator Klaus Lederer von den Linken und Justizsenator Dirk Behrendt von den Grünen.

Was der neue Berliner rot-rot-grüne Senat betreibt, ist nichts anderes  schamlose Klientelpolitik und ein weiterer Schritt, in Deutschland die Gender-Ideologie zur Staatsdoktrin zu erheben.

Donnerstag, 17. November 2016

Grüne „Pädagogik“: Transvestiten sollen Kindern im Kita-Alter Homosexualität erklären

Olivia Jones als Grünes pädagogisches Mittel. Foto (bearbeitet, Ausschnitt): Wikimedia Commons Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de
„Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen - und das davon die Welt nicht untergeht“.

Das ist das erklärte Ziel einer Veranstaltung der Grünen im Landtag Sachsen-Anhalts, bei welcher der Transvestit Olivia Jones (sein richtiger Name ist Oliver Knöbel) aus seinem Buch „Keine Angst in Andersrum“ vorlas.

Dieses Buch steht laut Focus-Online auf einer Liste des Ministeriums für Gleichstellung mit Buchempfehlungen zur „Geschlechter- und Familienvielfalt“ für Kitas und Grundschulen (!).

Was die Grünen (und das Ministerium für Gleichstellung) hier betreibt, ist mitnichten Pädagogik, sondern Durchsetzung radikaler Gender-Ideologie, und zwar mit der Brechstange.

Solche Strategien zur Gender-Indoktrination werden gegenwärtig in allen Bundesländern möglich gemacht, auch in Hessen durch den neuen "Lehrplan zur Sexualerziehung" von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz.


Kindern, die wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung haben, was Geschlechtsverkehr überhaupt ist, soll in einer schrillen Art und Weise vermittelt werden, was eine geschlechtliche Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen ist.

Man muss nur ein paar Fotos von „Olivia Jones“ in Google-Bilder oder in Wikipedia anschauen, um festzustellen, dass die Grünen mit dieser Aktion mit Gewalt die von ihnen so verhassten „Rollenbilder“ zerstören möchten.

Dieser gewaltige Eingriff in die kindliche Weltanschauung und in das kindliche Auffassungsvermögen raubt einem dem Atem.

Maxima debetur puero reverentia“ („Man schuldet dem Knaben die größte Ehrfurcht“, Juvenal): Eines der Grundprinzipien der Erziehung ist, mit allerhöchstem Respekt für die kindliche Seele und Unschuld an seine Erziehung heranzugehen.

Was die Grünen hier veranstalten, ist Zeugnis einer bodenlosen Verachtung der kindlichen Bedürfnisse. Die Grünen sind offensichtlich dermaßen in ihren ideologischen Schubladen gefangen, dass sie jedes Maß und Verantwortungsbewusstsein verloren haben.

Mit solchen Aktionen zeigt „Bündnis 90/Die Grünen“, dass sie eine wahrhaft radikale Partei ist, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.