Mittwoch, 7. September 2016

Bündnis 90/Die Grünen - Phantasie als Ratgeber für die Familienpolitik

„Radikales Familienmodell“, so bezeichnete der „Spiegel“ den jüngsten familienpolitischen Vorstoß der Grünen:

Kinder sollen bis zu vier „Eltern“ haben.

Zwei davon wären die biologischen Eltern, die Weiteren wären „soziale Eltern“.

Diese Vorstellungen zeigen, wie groß die Missachtung der Grünen für die traditionelle Ehe und Familie sind.

Die gesamte Politik der Grünen ist von dieser Missachtung der Ehe und Familie gegenüber geprägt. Einige Beispiele:


•    Die Grüne Jugend will Ehe abschaffen.
•    Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
•    Bündnis/Die Grünen wollen Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen.
•    Sie wollen ebenso das Ehegattensplitting abschaffen und generell die Familien höher besteuern.

Die Feindschaft der Grünen der Familie gegenüber ist hinlänglich bekannt.

Doch über eine weitere Eigenschaft dieser Partei wird in der Öffentlichkeit zu wenig debattiert: Die starke Neigung der Grünen zu einem utopistischen Denken, dass sie zudem auf Biegen und Brechen der Gesellschaft aufzwingen wollen.

Die Grünen funktionieren in der Regel so: In ihrer Phantasie malen sie sich aus, wie sie sich die Welt und die Gesellschaft wünschen. Anschließend postulieren sie eine Politik, um diese Phantasien in die Praxis zu setzen. Ob das mit der Realität, also mit der Natur der Dinge, vereinbar ist, spielt keine Rolle.

Nirgends ist dies so deutlich, wie in der Gender-Politik der Grünen.

Die Bereitschaft, Utopien in die Praxis setzen zu wollen, ist so stark, dass diese Partei sogar die „Zweigeschlechtlichkeit“ überwinden will.

Wohlbemerkt: Das ist ein politisches Ziel. Im Falle der Machtübernahme würden sie also versuchen, diese Utopie Realität werden zu lassen.

Die Realität lässt sich nicht nach den Phantasien der Grünen gestalten.

Aus diesem Grund geht die Neigung zum utopistischen Denken oft mit einer weiteren äußerst negativen Eigenschaft einher und zwar ein Hang zum Totalitarismus.

Kaum eine Partei moralisiert und erhebt ihre eigenen politischen Forderungen zum Absoluten, wie das die Grünen tun.

Wer die Grünen kritisiert, wird deshalb mit äußerster Brutalität angegriffen.

Die Kritiker von Gender können ein Lied davon singen, wie sie von den Grünen verhetzt und herabgewürdigt werden. Wer schon die leiseste Kritik übt wird von den Grünen als der absolute Feind der Menschheit abgestempelt. Der Kritiker von Gender wird von den Grünen völlig disqualifiziert, so dass man sich mit seinen Argumenten gar nicht erst auseinandersetzen muss.

Wer die grüne Weltanschauung kritisiert, wird mit einer geballten Wucht von Totschlagbegriffen belegt, um ihn zum Unmenschen zu machen.

Dass diese Haltung der Grünen für die Aufrechterhaltung eines Rechtsstaates gefährlich ist, liegt nahe.

Leicht würde eine grün-dominierte Regierung Grundrechte durch ihre eigene Ideologie ersetzen wollen und Kritiker zu Feinden der gesamten Gesellschaft abstempeln.

Hierzu sind nicht einmal gesetzliche Änderungen nötig: Mit Hilfe des Staatsapparates lässt sich eine gesellschaftliche Stimmung schaffen, in der Angst vor Ausgrenzung und sonstige berufliche und soziale Benachteiligungen herrschen.

Um eine solche Situation zu verhindern, sind starke Kräfte im vorpolitischen Raum notwendig.

Man darf die Verteidigung von Recht und Freiheit nicht allein dem Staat und noch weniger Parteien jeglicher Couleur überlassen.

Deshalb möchte ich Sie bitte, dass Sie die Aktion „Kinder in Gefahr“ unterstützen.

Sie können die Aktion „Kinder in Gefahr“ bei Freunden und Verwandten, in Facebook, Twitter und den sonstigen sozialen Netzwerken bekannt machen.

Verwenden Sie bitte hierfür diesen Link: http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Kommentare:

Gallowglas hat gesagt…

Halbwahrheiten (mehr oder weniger) geschickt aneinander gereiht zum Zwecke der Fehlinformation.

Thema 4 Eltern, gab es bisher auch schon, biologische Eltern plus ggf. Stiefeltern, aber das interessiert ja nicht.
Staatliche Ehe abschaffen : dämliche Idee, aber für die Kirchen das beste was passieren kann, würde ihnen evtl. Wieder mehr Kundschaft bringen.(kirchliche Ehen sind zwar rechtlich nicht existent, aber die Symbolik mögen halt manche)
Mehr-Eltern-Adoption ... Gute Idee, schon das Sprichwort weiß: man braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen.
Die Öffnung der Ehe für alle ist die einzig gangbare Lösung, es gibt keinen Grund, irgendwen aufzuschließen.
Ehegattensplitting abschaffen wäre nur konsequent, denn die meisten, welche davon profitieren, haben eben keine Kinder. Im Gegenzug sollen ja Freibeträge & Co für Kinder erhöht werden, so dass NUR Familien gefördert werden. Familien werden als mehr gefördert als bisher, nicht weniger.

Und bitte, Anhänger des "christlichen Glaubens" brauchen sich nun wirklich nicht darüber beschweren, dass jemand "moralisiert und die eigenen politischen Forderungen zum Absoluten erhebt", denn nichts anderes macht die Kirche, allein dieser Text zeigt das nur zu deutlich.

Anonym hat gesagt…

@Gallowglas:

"Die Öffnung der Ehe für alle ist die einzig gangbare Lösung..."

Merkwürdig allerdings, daß die Menschheit -und nicht nur deren christlich geprägter Teil- ohne die "einzig gangbare Lösung" bzw. unter deren schärfster sozialer Ächtung bis jetzt überlebt hat...

Gehen Sie wenigstens mit gutem Beispiel voran! Heiraten Sie am besten Ihren Papagei. Oder sich selbst. Oder, falls Sie Kinder erziehen wollen, Ihr Dorf bzw. Ihre Stadt.

Der Perversion der Sitten folgt mit (psycho-)logischer Notwendigkeit die Perversion des Denkens. Dagegen Stellung zu beziehen, hat zunächst überhaupt nichts mit "politischen Forderungen", geschweige mit deren Verabsolutierung zu tun - aber ist natürlich nur bedingt sinnvoll. Offenkundige Tatsachen kann man wohl in Erinnerung zu bringen versuchen - solange der Gesprächspartner Tatsachen gelten läßt. Wer bestreitet, daß zu einer normalen menschlichen Entwicklung Vater und Mutter gehören -und nicht z.B. ein Kollektiv hirnverbrannter Perverser- hat sich jedenfalls von empirisch nachweisbaren Tatsachen verabschiedet, und zwar gründlichst.

Typen wie Gallowglas sterben anscheinend nicht aus, und aus der Geschichte lernen solche Leute prinzipiell gar nichts - wo käme man da hin? Der gesunde Menschenverstand hat offenbar (wieder einmal) ausgedient, nun gut, man bastle nur ruhig weiter am "neuen Menschen", garantiert moral- und darum in der Konsequenz auch vernunftfrei. Der "citoyen", der "arische Volksgenosse", der "befreite Arbeiter" - und nun eben zur Abwechslung einmal das rot-grüne, genderfluide und nach allen Seiten offene Vollpsychopäthlein. Kennen wir schon, die ewig gleiche dämliche Melodie in noch dämlicheren Variationen. "Politisch" betrachtet erledigt sich das Ganze letztlich ohnehin von selbst.

Der linksextreme Kampf geht gegen die Realität, und nicht gegen "politische Gegner", die lediglich als "Ersatzperson" fungieren. Gegen die Realität kommen die rot-grünen Faschisten aber ebensowenig an wie die braunen. So könnte man eigentlich versucht sein, nichts anderes zu tun, als in aller Gelassenheit abzuwarten. Die rot-grüne Lüge wird an ihren eigenen Prinzipien zugrundegehen... wenn nicht schon vorher der -harmlose und multikulturell bereichernde- Musel das Problem auf seine Weise erledigt haben wird...













Gallowglas hat gesagt…

@Anonym

Ach, bis vor gar nicht so langer Zeit haben Ewiggestrige, ihren "gesunden Menschenverstand" folgende, auch gedacht, dass Angehörige verschiedener Ethnien nicht heiraten dürfen.
War weit verbreitet, Hat funktioniert und die Menschheit hat es überlebt.
Trotzdem ist das kein Argument.

Ansonsten rate ich, sich mit der Realität in Verbindung zu setzen.
Seltsamerweise hat sich nach dem WW2 nahezu eine gesamte Generation ohne Vater und Mutter, sondern nur mit einem Elternteil und der Gemeinschaft ohne Probleme entwickelt.
Und auch weit vorher war die heute so idealisierte Familie eher selten, auch dort wurden Kinder oftmals mehr von Großeltern, Nachbarn & Co erzogen, weil die Eltern für den Lebensunterhalt sorgen mussten.
Vater-Mutter-Kind Familien sind ein Ideal, aber keine zwingende Notwendigkeit. Jeder alleinerziehende Elternteil, jede Regenbogenfamilie zeigen das deutlich.

Aber natürlich muss man, wenn man einer verstaubten, realitätsfremden und menschenfeindlichen Religion angehört, alles tun, um seinen Mitmenschen das Leben zur Hölle machen.
Aber es gibt halt immer noch Menschen, welche aus der Geschichte nichts gelernt haben.

Anonym hat gesagt…

"Kinder sollen bis zu vier „Eltern“ haben.

Zwei davon wären die biologischen Eltern, die Weiteren wären „soziale Eltern“."

Also in etwa so, wie bei den insgesamt acht Kindern von Petry und Pretzell?

"Wer die Grünen kritisiert, wird deshalb mit äußerster Brutalität angegriffen."

Nette Täter-Opfer-Umkehr. Fällt allerdings nur eine bestimmte Klientel drauf rein.

"Der Kritiker von Gender wird von den Grünen völlig disqualifiziert, so dass man sich mit seinen Argumenten gar nicht erst auseinandersetzen muss."

Auf die meisten "Argumente" braucht man auch nicht eingehen. Besonders auf "Argumente" von denjenigen, die trotz totaler Fachunkenntnis meinen, Bücher schreiben, und diese "Fachliteratur" nennen zu müssen.

"Um eine solche Situation zu verhindern, sind starke Kräfte im vorpolitischen Raum notwendig."

Und die repräsentiert diese lächerliche Aktion KiG? Oder die besorgniserregenden Eltern? Die AfD? Oder die Gesamtheit Ihrer Desinformationskampagne?

"Sie können die Aktion „Kinder in Gefahr“ bei Freunden und Verwandten, in Facebook, Twitter und den sonstigen sozialen Netzwerken bekannt machen."

Mache ich immer wieder gerne, weil die Ergüsse generell für Kopfschütteln und Gelächter sorgen.

Anonym hat gesagt…

Ich vermisse besonders vom smarten, sonst sich doch sehr katholisch/rechtgläubig gebenden Bischof Oster, eine eindeutige Haltung bezüglich der wissenschaftfeindlichen Genderideologie. Leider hat auch er nicht genug Mut, in der Öffentlichkeit eindeutig und klar die unverfälschte kath. Lehre zu vertreten. Das gilt für die Genderideologie, aber ebenso müsste er sich klar gegen die Propagierung der Akzeptanz von "katholischen" Homopartnerschaften durch die kath. Hierachie, bis zu Papst Franziskus hinauf, einsetzen.
Was hier in unserer kath.Kirche stattfindet, ist nichts anderes, als eine subtile Verführung der Gläubigen durch ihre "Hirten"!
Gläubige, rettet euch wer kann, vor diesen Wölfen im Hirtenpelz....Es etabiliert sich unter diesem Papst Franziskus immer mehr eine Kirche, die nur noch die religiösen und humanistischen G e f ü h l e der Menschen befriedigt. Das gilt auch durch die Art und Weise wie die Sakramente heute schon "verkauft" werden... Dabei spielt Gott dann letztlich keine wirkliche Rolle mehr. Die Art wie Papst Franziskus agiert, deutet darauf hin, daß er alle Religionen gleichwertig sieht und womöglich das Oberhaupt einer humanistischen Weltreligion werden möchte...Das würde erklären, warum bei ihm die kath. L e h r e so wenig Bedeutung hat...Beten wir um mutige Priester!