Donnerstag, 9. Juli 2015

Neue CD: Morden für Satan

Ich habe nicht vor, nun täglich über die neuesten Fabrikate der Black-Metal-Szene zu berichten. Doch die Erwähnung der neuen CD von "The Antichrist Imperium" (Das Imperium des Antichrist) schien mir wichtig genug. Eines der Lieder heißt "Kill for Satan" (Morden für Satan). 

Fast unnötig zu sagen, dass mit einem Aufschrei gegen diesen Hass, diese Radikalität und diese Intoleranz kaum zu rechnen ist.

Dabei wäre es notwendig: Solche Fabrikate kommen praktisch täglich auf den Markt. Es sind nicht nur obskure Labels, die solche Musik prodizieren. Nein, hinter manchen dieser Produktionen stehen Multis wie SONY oder Universal.

Folgender Artikel von mir gibt einen Überblick über die antichristliche Hassmusik:

Speerspitze des Christenhasses (erschienen am 19. Februar 2013 als Kolumne der Jungen Freiheit) 

Mathias von Gersdorff
 

Daß die Christenheit in Europa – Deutschland inklusive – einer immerwährenden Hetzkampagne ausgesetzt ist, wird inzwischen nicht nur von kleinen Gruppen behauptet, sondern auch von Persönlichkeiten, Organisationen oder Medien, die zu den etablierten Größen des öffentlichen Panoramas gehören.

Gotteslästerung, Hetze und Verleumdung gehören zum Standardrepertoire derjenigen, die in Medien, Kulturbetrieb und Politik gegen das Christentum Stimmung machen. Vor allem konservative Christen können ein Lied davon singen, was es heute bedeutet, öffentlich für eine strenge Sexualmoral, gegen Abtreibung, für die traditionelle Ehe und für die Familie und gegen die Homo-Agenda einzutreten.

Doch fast unbeachtet blieben erstaunlicherweise bislang die Attacken auf das Christentum aus der sog. Death-Metal und der Black-Metal-Szene, beide Untergattungen des Heavy-Metals, die oft satanische Elemente beinhalten. In ihren Auftritten gehören satanische Symbole zur Bühnenausstattung, satanische Rituale werden zumindest ansatzweise exerziert.

Anerkannte Bands bei anerkannten Plattenfirmen

Wohlgemerkt: Hier ist nicht die Rede von obskuren Bands, die kaum jemand außerhalb der eigenen Szene kennt und in völlig unbekannten Clubs auftreten und dort ihre Aufnahmen verkaufen. Es geht hier um Bands, dessen Platten beispielsweise von SONY vertrieben werden und die bei Amazon, Buecher.de, Weltbild und die sonstigen großen Internethändler erwerben werden können.

Extremer Haß gegen das Christentum, bestialische Gotteslästerung, Sadismus und Gewaltverherrlichung: Das sind die üblichen Elemente von Bands mit Namen wie AEON, Rawage, Satans Wrath, Grand Supreme Blood Court oder Postmortem. Um sich ein Bild darüber zu machen, was Woche für Woche auf den deutschen Musikmarkt kommt, sollen hier einige Beispiele aufgelistet werden:

Reihenweise Christen ans Kreuz genagelt

Eine der extremsten Bands ist AEON aus Schweden, die sich auf besonders hasserfüllte Musik spezialisiert. „Aeon’s Black“ ist ihre letzte CD mit Titeln wie „I Wish You Death“, „Passage To Hell“ oder „Die By My Hands“. Das Heavy-Metal-Portal Metal.de, schrieb: „Wenn man die Schweden AEON als eine der blasphemischsten Bands im Death-Metal-Untergrund bezeichnet, hat das natürlich seine Berechtigung: Wie schon auf den vorangegangenen drei Alben werden auch auf dem neuen Werk ‘Aeons Black’ in den Texten reihenweise Christen ans Kreuz genagelt . . .“

Diese, sowie viele andere Black-Metal-Bands werden von SONY vertrieben. Daß das kein Versehen ist, erkennt man an den Beschreibungen. So schrieb SONY beispielsweise über die Platte „Evangelivm Necromantia“ von „Antropomorphia“: „Textlich dreht sich alles um Nekrophilie, Mord, Geisterbeschwörung und nekrolesbische Lust“. Der Text des Liedes „Fleisch“ in dieser CD schildert mit Details einen sadistischen Mord und die anschließende Vergewaltigung der Leiche. „Mein messer sinkt in deine weiche haut/Mit tränen in die augen schaust du mich an/Des warmes blut tropft auf meinen hand/Es ist deine angst die mir erregt und mich noch verrückter macht/Die körper total entstellt.“ (Rechtschreibfehler wurden beibehalten).

Strafrechtliche Relevanz

Besonders extrem ist die Band Rawage. Auf dem Deckblatt von „Triumph of Sin“ (Triumph der Sünde) ist eine realistische Zeichnung eines Geschlechtsaktes zwischen einem gehörnten Teufel in Ketten und einer nackten maskierten Frau abgebildet. Eines der Lieder ist „Jesus sodomized“ – eine unglaubliche Blasphemie (Eine der Bedeutungen von „sodomized“ ist jemand zum homosexuellen Verkehr zwingen).

Es ist kaum anzunehmen, daß manche dieser „Produktionen nicht strafrechtlich relevant sind. Jedenfalls sind sie jugendgefährdend und dürften nur mit einer Altersfreigabe „Ab 18“ verkauft werden – falls überhaupt.

Wichtig ist zu erkennen, daß diese Musik für die Zuhörer eine Art spirituelle Nahrung ist, etwas was in den Religionen das Beten ist. Durch das Hören verstärken sie ihre Haßgefühle und ihren Sadismus gegen das Christentum. Wie muß es im Inneren der Menschen aussehen, die diese bestialische Musik stundenlang hören und ihr emotionales Leben damit formen? Welche Phantasien voller Haß und Blasphemie werden geweckt?

Speerspitze der antichristlichen Agitation

Diese Musik bzw. ihre Anhänger bilden die Speerspitze der antichristlichen Agitation, die wir in gemäßigteren Varianten Tag für Tag erleben. Wie geht man dagegen vor? Vernunft und Argumente allein helfen hier kaum weiter. Solche irrationalen und exzessiven Impulse können nur aufgehalten werden, wenn die Christen furchtlos und voller Überzeugung auftreten. Eine Auseinandersetzung auf der Basis von Argumenten setzt voraus, daß sich die Gegenseite auf das Denken des anderen einläßt und ein Minimum von Empathie entwickelt. Bei Menschen, die einen dermaßen extremen Haß innerlich kultivieren, kann man in der Regel eine solche Fähigkeit nichtmehr erwarten.

Gewissermaßen wird hier ein Kampf zwischen zwei Menschentypen ausgetragen. Problematisch für die Seite des Christentums ist, daß bei vielen jegliche Kampfbereitschaft abhanden gekommen ist. Viele pflegen ein verbürgerlichtes Christentum, das eine Toleranz bis zur völligen Preisgabe des eigenen Profils praktiziert.

Nicht der weltlichen Macht beugen

Bloß mit Gemütlichkeit und Sanftheit wird man aber nicht die Öffentlichkeit für die Sache Jesu gewinnen können und noch weniger die unverschämten Attacken der satanischen Rockmusiker abwehren.

Wir brauchen dringend Persönlichkeiten mit dem Kaliber eines seligen Paters Rupert Mayer (Widerstand gegen den Nationalsozialismus) oder eines seligen Erzbischofs Alojzije Stepinac von Zagreb (Widerstand gegen den Kommunismus), die sich vor keiner weltlichen Macht beugen ließen, egal, wie machttrunken sie daher kam.


1 Kommentar:

Peter Friedrich hat gesagt…

http://www.queer.de/detail.php?article_id=24184