Samstag, 6. Juni 2015

Deutsches Christentum: Kirchen im Homo-Rausch

Homosexualität scheint auf kirchliche Medienleute, Theologen und sogar manche Kardinäle und Bischöfe eine schier unüberwindliche Faszination auszuüben. Anders kann man sich die Ballung an Nachrichten und Stellungnahmen aus dem kirchlichen Bereich nicht erklären.

In der „Evangelischen Kirche Deutschlands“ ist diese Faszination schon seit langem ausgeprägt. Johannes Rogalla von Bieberstein schildert in seinem neuen Buch „Schwulenkult und feministischer Geschlechterkampf: Wie der „sex-positive" Geschlechterkrieg Kirche und Gesellschaft verändert“ detailliert, wie es dazu kam. Liest man dieses Buch, bekommt man den Eindruck, dass die EKD von der Homo-Lobby geradezu unterwandert wurde. 

Nun haben Heinrich Bedford-Strohm, EKD-Ratsvorsitzender, und Margot Käßmann, Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017, sogar verlangt, das Eherecht für homosexuelle Paare zu öffnen. Diese Forderung stellten sie nach dem Sieg der Befürworter der Homo-Ehe in Irland: Was hat sich dadurch im Evangelium geändert, dass die Homo-Ehe nun für die EKD erstrebenswert erscheint?

Dem Homo-Rausch verfallen aber inzwischen auch immer mehr Persönlichkeiten in der katholischen Kirche.

Kardinäle: Kardinal Walter Kasper hat wenige Tage nach dem unsäglichen Referendum in Irland behauptet, der Staat müsse für Homosexuellen gesetzliche geregelt Partnerschaften fabrizieren, falls die Bürger das so wollten. Überhaupt müsse Homosexualität zu einem wichtigen Thema in der nächsten Familiensynode im Oktober 2015 werden, obwohl das Thema nichts mit Ehe und Familie zu tun hat. Offensichtlich hat der Revoluzzer mit Kardinalshut nur auf eine Gelegenheit gewartet, um ein weiteres Mal die katholische Sexualmoral anzugreifen.

Kardinal Reinhard Marx ist schon lange dabei, für eine Neubewertung von Homosexualität zu werben. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sein Interview mit der US-Amerikanischen Jesuitenzeitschrift „America“. Neuere Auslassungen in dieser Hinsicht geschahen in seiner Pfingstpredigt und auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart.

Der prominenteste Homo-Sympathisant unter den Bischöfen ist Stephan Ackermann von Trier

Die Liste der deutschen Theologen, die die Homo-Werbetrommel rühren ist ziemlich lang: Eberhard Schockenhoff, Stephan Goertz, Konrad Hilpert, Bernhard Laux, Hermann Häring u.v.a. Sie sind auch die radikalsten Verfechter einer totalen Abschaffung der katholischen Sexualmoral. Ihrer Meinung nach sollte sich die katholische Kirche hinsichtlich des 6. Gebots komplett der sexuellen Revolution anpassen.

Die kirchensteuerfinanzierten Medien, wie etwa das Internetportal katholisch.de oder die „Katholische Nachrichtenagentur KNA“ berichten massiv und völlig unkritisch über die Debatten um die Homo-Ehe und nicht selten mit Sympathie. Kritische Stimmen oder Hinweise auf die Lehre der Kirche sucht man vergeblich. Offensichtlich fühlen sich die Verantwortlichen nicht im Geringsten der Ausbreitung des katholischen Glaubens verpflichtet.

Das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“ forderte in seinem Positionspapier für die Familiensynode 2015 die Segnung homosexueller Partnerschaften. Laut Medienberichten geschah dies auf Druck des „Bundes der katholischen Jugend Deutschlands (BDKJ)“. 

All dies geschieht just zu einem Zeitpunkt, in welchem die Homo-Lobby eine neue Attacke auf die Ehe unternimmt. Die katholische Kirche in Deutschland, anstatt Widerstand zu leisten und den Menschen die Wahrheit des Evangeliums zu verkündigen, macht Homosexualität salonfähig – ein grauenhafter Verrat am Missionsauftrag.

Diese desolate Lage ist deprimierend. Wird es in 10, 20, 30 Jahren noch katholischen Glauben hierzulande geben? 

Es muss dazugesagt werden, dass hier die geistige Verfassung von Kirchenfunktionären geschildert wird. Beim normalen Kirchenvolk, bei den einfachen Menschen, die den Glauben praktizieren, spielt dieses Thema keine Rolle

Die Faszination für die Homosexualität bei den Funktionären ist vor allem Symptom der Dekadenz des linken deutschen Räte- und Verbandskatholizismus.

1 Kommentar:

Johannes von Bieberstein hat gesagt…

Zu dem eben im Grazer ARES-Verlag veröffentlichten Taschenbuch des Sozialwis-senschaftlers Johannes R. von Bieberstein über den unsäglichen und bizarren "SCHWULENKULT und feministischer Geschlechterkampf" ist anzumerken, daß es dokumentiert , daß wir in einer sexbesessenen, wie die Linken sagen "sexistischen" Kultur leben.
Sie zeichnet sich dadurch aus, daß es dabei meist um Sex ohne Liebe geht, was in dem schauerlichen feministischen Wort "Fick-Ethik" treffend zum Ausdruck kommt.
Das sich nun die "bekennenden" politischen Lesben für etwas Besseres halten als die normalen (Hetero-)Frauen und bei ihnen der Sex pur im Vordergrund steht, spielt er sich vielfach als Gruppensex "im Rudel" ab. Auch S(ado)M(aso) gehören dazu, etwa an einem "Marterpfahl", an den eine Lesbe gebunden und dann mit einer Nietzsche-Peitsche auf den "nackten Arsch" bearbeitet wird.
Zu den Unsäglichkeitern zählt, daß die normale (Hetero-)Frau als von einem Phallo-kraten/Unterdrücker im Ehegefängnis versklavt und als minderwertige "Heteroschnalle diffamiert wird.
Solche, die sich von der fälschlich als traute Idylle dargestellten Homo-Ehe blend-en lassen haben von den einschlägigen Fakten Null Ahnung und handeln fahrlässig oder aber täuschen bewußt.Es geht auch darum, daß aus dem marxistischen Klassenkampf in raffinierter Weise ein "Geschlechter(klassen)kampf" gemacht wurde,