Montag, 19. September 2016

Gender-Partei CDU – Gender-Doktrin nun auch in Hessens Schulen

Der Autor bei einer "Demo für Alle" in Stuttgart
Der Hessische Rundfunk (HR) hat es auf den Punkt gebracht: „Eine Notiz im Amtsblatt, ein Link auf der Seite des Kultusministeriums: So beiläufig ist vergangene Woche der neue Lehrplan zur Sexualerziehung für Hessens Schulen in Kraft getreten.“

Abgeschirmt von der Öffentlichkeit – undemokratisch, denn um Proteste zu verhindern, hat mit Hessen nun ein drittes CDU-regiertes Bundesland Gender in die Schulen gebracht.

Gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern!

Der HR berichtet: „Der Landeselternbeirat lehnte den Lehrplan mehrheitlich ab. "Einer der Knackpunkte war letztendlich das Thema Akzeptanz oder Toleranz", sagte Elternvertreter Reiner Pilz. "Der neue Lehrplan fordert letztlich Akzeptanz, das ging einigen Eltern letztlich zu weit."“

Ausdrückliches Ziel des neuen „Lehrplans Sexualerziehung“ ist die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).“

Um das zu gewährleisten, sollen Informationen über „die Vielfalt sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten“ an die Kinder vermittelt werden.

Die Indoktrination soll mit sechs Jahren beginnen. In der Altersgruppe von 6 - 10 ist unter anderen das Thema „unterschiedliche Familiensituationen (z.B. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften)“ verbindlich vorgeschrieben!

„Unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-Homo- und Transsexualität)“ ist verbindliches Thema für die 10- bis 12-jährigen Schüler.

So wird die Indoktrination wie eine Initiation in die Gender-Ideologie vollzogen.

Für die ältesten Schüler gibt es schließlich die Kurse „Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten - Wandel der Rollenverständnisse in Abhängigkeit von Kultur und Alter“ und in „Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung für Schülerinnen und Schülern beim Coming Out.“

Auf diese Weise wird die Schule zu einer regelrechten Anstalt zur Implementierung der Gender-Doktrin in der Gesellschaft gemacht.

Ein Skandal hoch drei: 1. Von einer CDU-Regierung vollbracht  -  2. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und 3. Gegen den Willen der Eltern!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Überbetonung der Sexualität - der Philosoph HEGEL hat dies einmal ais "geistiges Tierreich" treffend bezeichnet - erfasst im Erziehungsbereich schon die Kleinsten und Jüngsten (Kita, staatliche Schule).
Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

Gallowglas hat gesagt…

Für sich selbst nicht nur ständig Toleranz fordern, aber sie anderen verweigern wollen , so kennt man christliche Aktivisten und ihre Freunde.
Und natürlich dürfen Kinder NUR von Ihnen, nach ihrem Gutdünken, indoktriniert werden.
Etwas, was die Realität widerspiegelt und das friedliche Zusammenlebens unserer Gesellschaft ermöglichen würde, muss um jeden Preis verhindert werden, nicht wahr ?

Und sich dann noch wundern, wenn sie Gegenwind bekommen (dann wird wieder gejammert, weil keine Toleranz und so ...)

Kirchfahrter Archangelus hat gesagt…

Wenn man die Vorgänge in der Hessen-Union länger betrachtet hat, wird man nicht mehr überrascht sein. In zwei Posts habe auf meinem Blog auf die immer weiter abnehmende Unterscheidbarkeit zwischen Grünen und „C“DU in Hessen hingewiesen. Die vom Spiegel infam „Stahlhelm-Fraktion“ genannte konservative CDU ist in Hessen Geschichte, die aktuelle Funktionärsclique ist zuvörderst an lukrativen Pöstchen und Ämtchen interessiert und reicht aber wirklich jedem die Hand, der ihnen zu diesen verhilft.

Übrigens: am 24. September hat das Hessische Kultusministerium von 10:00 bis 19:00 Uhr einen „Tag der offenen Tür“, fragen Sie doch mal die politische Spitze des Hauses, wie sie denn den Genderismus mit dem viel beschworenen „christlichen Menschenbild“ in Übereinstimmung bringt...

Steve hat gesagt…

hier gehts schon lange nicht mehr um Toleranz... vielleicht mal die genau definition nachgoogeln.... was ich toleriere.... muss ich noch lange nicht akzeptieren....