Montag, 14. März 2016

ZdK übernimmt Führung der sexuellen Revolution in Deutschland

Webbanner des Katholikentages
Die massive Präsenz von Aktivisten homosexueller Gruppen in Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und sogar Gottesdiensten beim diesjährigen Katholikentag in Leipzig zeigt, in welchem Maße das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ kampagnenmäßig das katholische Lehramt zu Ehe, Familie und Sexualität angreifen will.

In den Veranstaltungen beim Katholikentag wird kein „heißes Eisen“ ausgelassen: Transsexualität, Gender, „Ehe für Alle“. Alle Themen mit hoher gesellschaftspolitischer Relevanz werden behandelt.

Dass sich das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ zum Propagandisten und Aktivisten der sexuellen Revolution degradiert hat, ist natürlich nicht ganz neu.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte das ZdK im Hinblick auf die Familiensynode (Oktober 2015 in Rom) ein Positionspapier „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heute“, in dem praktisch alle wichtigen Punkte der Agenda der sexuellen Revolution übernahm.

So wurde etwa „die vorbehaltlose Akzeptanz des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“ gefordert, die Kommunion für „wiederverheiratete Geschiedene“, die Akzeptanz von Verhütungsmittel etc.

Bis heute hat das ZdK dieses Papier nicht zurückgenommen. Es hat immer noch einen offiziellen Charakter.

Das ZdK besaß sogar die Dreistigkeit zu verlangen, dass die Familiensynode in Rom diese Forderung annimmt. Dem ZdK ist offensichtlich nicht nur egal, was das katholische Lehramt sagt, sondern auch, was die Weltkirche denkt. Der Narzissmus des ZdKs geht so weit, dass die dortigen Funktionäre ernsthaft meinen, die Weltkirche müsse sich nach den Vorstellungen der siechenden Kirche in Deutschland richten.

Der deutsche Progressismus nimmt ohne Skrupel eine Spaltung in Kauf, um seine antikatholischen Ansichten durchzusetzen. Dem deutschen Progressismus ist es ebenso egal, wenn er den vielen Bürgerbewegungen und Politikern in den Rücken fällt, die in Deutschland versuchen, die traditionelle Familie und die christliche Gesundheit der Kinder zu retten.

Das ZdK ist eines der wichtigsten Mitglieder dieser Fünften Kolumne der sexuellen Revolution innerhalb der katholischen Kirche.

Auf der Familiensynode haben Deutschlands Progressisten nicht erreicht, was sie wollten.

Nun probiert man auf dem Katholikentag die Konstruktion einer neuen Kirche, in der Gender, Homo-Ehen und sonstiges, was das katholische Lehramt ablehnt, möglich sind.

Was das ZdK da unternimmt, ist nicht nur die Unzucht mit dem revolutionären Zeitgeist, sondern die Öffnung der Kirche für eine im Kern pantheistische Mentalität, nach der nichts richtig oder falsch, gut oder böse ist. Alle Ansichten verschmelzen sich in einem Magma von Meinungen, in der die das utopische Denken regiert.

Es ist absolut notwendig, dass die Katholiken Deutschlands erkennen, nach welch perfidem Plan man dabei ist, hierzulande die Kirche zu zerstören.

1 Kommentar:

Peter M. Bauer hat gesagt…

Konflikt zwischen Wahrheit und Täuschung

WELTORDNUNG, WELTETHOS & DIE GLOBALE TRANSFORMATION
von Nicola Taubert

Mit einem kaum wahrgenommenen Appell an die Verantwortungsträger dieser Welt, fordern führende Denker seit Jahrzehnten ein sogenanntes „Weltethos".
Unter Federführung des katholischen Priesters und Konziltheologen Prof. Hans Küng formulierte das Weltparlament der Religionen 1993 die Erklärung eines Weltethos, das durch religiöse Toleranz die Welt zum Frieden führen solle, so Küng.

„Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen. Kein Friede unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen. Kein Dialog zwischen den Religionen ohne globale ethische Standards ..."

Eine entsprechende Erklärung an die Vereinten Nationen wurde vorgelegt, um die politische Umsetzung auf globaler Ebene voranzutreiben. Im Eiltempo streben seither führende Politiker, Religions- und Kirchenführer, ja selbst Wirtschaftsgrößen eine neue Weltordnung an, die durch allgemein verbindliche Werte einen neuen Verhaltenskodex herausbilden soll - das Weltethos.

Das Ethos einer Gesellschaft sind allgemein die akzeptierten Lebensgewohnheiten und -werte, die sie zu einer sozialen Einheit machen. Doch lehrt und warnt die Geschichte uns nicht eindringlich, vor einer Verhaltensmaxime mit Verbindlichkeitscharakter, die ihren Weg in die Gesetzgebung sucht? Längst spricht man von Menschenpflichten statt von Menschenrechten.
Langsam, doch fortschreitend kann der aufmerksame Beobachter im 3. Jahrtausend n.Chr. eine kontinuierliche Veränderung verbindlicher Normen und Glaubensgrundlagen erkennen.
Worum geht es wirklich bei dieser zunehmenden globalen Verflechtung zwischen Politik, Wirtschaft und auch Religion? Was genau ist das neue Weltbewusstsein und welche Auswirkungen auf dem Weg dorthin, hat eine solche Bewusstseinsveränderung auf unser Denken und unseren Glauben? Was ist das Ziel dieser immer häufiger zitierten „globalen Transformation"?

Erstaunliche Erkenntnisse offenbaren sich dem, der vorurteilsfrei und anhand geschichtlicher und biblischer Kriterien das Zeitgeschehen und die Ereignisse um die stattfindende ethische Globalisierung betrachtet.

Der Theologe Nicola Taubert verschafft in 6 Multimedia-Dokumentationen einen tiefen Einblick hinter das Projekt Weltethos und zeigt auf, warum sich niemand dieser Thematik entziehen kann. Die Ergebnisse seiner Studien offenbaren unmissverständlich den Konflikt zwischen Wahrheit und Täuschung.