Montag, 15. Februar 2016

Studie: Exzessives Videospielen verändert das Gehirn


Von Chrischan lizenziert unter CC BY-SA 3.0 Wikimedia Commons
Exzessives Videospielen verändert das Gehirn. Dies haben Wissenschaftler aus den USA und Südkorea herausgefunden. Sie analysierten das Gehirn von Jugendlichen, die exzessiv Videospiele spielen.

Scans von Gehirnen Jugendlicher brachten Erschreckendes hervor: Die Nervenzellen waren anders miteinander verbunden als bei den normalen Jugendlichen, die nicht exzessiv spielten.

Bei den exzessiven Spielern beobachteten die Wissenschaftler in zwei Hirnregionen eine Veränderung, die auch bei Personen mit Schizophrenie, Down-Syndrom oder Autismus auftritt.

Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Addiction Biology“ veröffentlicht.

Seniorautor Jeffrey Anderson, Professor für Neuroradiologie an der University of Utah, erklärte, dass das Netzwerk im Gehirn, das mit der Verarbeitung von Hören und Sehen zusammenhängt, bei den exzessiven Spielern besser koordiniert war. Das Gehirn wird sozusagen konditioniert, um auf die Anforderungen dieser absurden Videospiele reagieren zu können.

Nur ein schwacher Trost. Es wäre wünschenswert, dass Maßnahmen getroffen werden, damit diese Jugendlichen von diesem zwanghaften Spielen befreit werden und vernünftigen und nützlichen Freizeittätigkeiten nachgehen wie etwa Sport oder Fremdsprachen Lernen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hierüber auf eine negative Veränderung des Gehirn zu schließen ist ignorant. De facto haben "exzessive Spieler" eine stark verbesserte Hand-Auge-Koordination und verfügen über schnelleres Entscheidungsvermögen. Hätte man sich mit der Materie weiter beschäftigt, wüsste man, dass auch Chirurgen in bspw. den USA dazu angehalten werden, Videospiele zu spielen, eben aufgrund der zu erwartenden koordinativen Verbesserungen.

Da dieser Kommentar die "Prüfung der Kommentare durch den Blogger" (Zensur) nicht überleben wird, da er eben kritisch ist, verzichte ich an dieser Stelle auf weitere Ausführungen. "Ein schwacher Trost", wäre es doch wünschenswert, dass sich Blog-Autoren mit der Materie, über die sie schreiben beschäftigen.