Dienstag, 28. Juli 2015

Kulturrevolution: VW im Dienste Gramscis und Marcuses

Für das neue Modell „Sharan“ hat Volkswagen einen Werbespot drehen lassen, in welchem vorne zwei Männer und hinten ein 15- bis- 16jähriges Mädchen sitzen. Das Mädchen chattet über das Smartphone mit ihrem Schwarm. Der Fahrer bietet ihr ein Gespräch über erste Liebe an, was sie angeekelt ablehnt. Darüber entsteht Streit zwischen den beiden. Auch von den Vermittlungsversuchen des männlichen Beifahrers will das verliebte Gör nichts wissen.

Die entscheidende Kleinigkeit: Beide Männer werden vom verliebten Mädchen mit „Papa“ angeredet.

„Männer“, ein Magazin für Homosexuelle, ist begeistert von dieser Werbung: „Uns soll es recht sein, so lange die Werbung […] Werbung für uns macht, nicht nur mit uns.“ Das Magazin behauptet, dahinter stünden nur wirtschaftliche Interessen: „Die Strategie ist einfach: Schwule gelten als wohlhabender und konsumfreudiger als Heteros, sind daher eine attraktive Zielgruppe.“

Das stimmt aber nicht: Seit Jahrzehnten erleben wir einen wahren Propagandafeldzug, um die Idee zu propagieren, Ehe und Familie seien beliebige Konstellationen von Personen und das Geschlecht sei mehr oder weniger unerheblich.

Die Verbreitung dieser Ideologie wird mit massiven finanziellen Mitteln vorangetrieben. Die immer wieder genannten „neuen gesellschaftlichen Realitäten“ sind Frucht dieser Werbekampagnen und der Lobbyarbeit bestimmter Organisationen.

Auf diese Weise werden die Ansichten der Menschen und die gesamte Kultur verändert. 


Anders ausgedrückt: Stückweise werden so die noch existierenden Reste einer christlichen Gesellschaftsordnung, deren Grundlage die Ehe zwischen Mann und Frau ist, zerstört

Antonio Gramsci, der große Theoretiker einer marxistischen Kulturrevolution, und Herbert Marcuse, der Hauptdenker der 1968er-Bewegung, wären über VWs Werbespot begeistert.


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