Mittwoch, 9. August 2017

Postkommunistische „Junge Welt“ berichtet über Nazi-Sympathien für Homo-Bewegung

Screenshot des Berichtes in der "Jungen Welt"
Das ehemalige "Zentralorgan der Freien deutschen Jugend", die Tageszeitung „Junge Welt“, die sich selbst als marxistisch bezeichnet, berichtet in ihrer Ausgabe vom 9. August 2017 über die Sympathien von Nazis für die Homo-Bewegung.

So schreiben sie, dass die „Vorbilder und einstigen Anführer“ der NPD „sich einst exponiert für die Akzeptanz von Homosexualität aussprachen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den wohl prominentesten schwulen Nazi, den langjährigen Chef der »Sturmabteilung« (SA) Ernst Julius Röhm. Dieser war der »Nacht der langen Messer« 1934 – einer Säuberungswelle der Nazis im eigenen Lager – zum Opfer gefallen und erschossen worden. Hitler nutzte maßgeblich die Homosexualität Röhms, um die Liquidierung seines einstigen »Kameraden« zu rechtfertigen. Schon in einer 1928 veröffentlichten Schrift hatte Röhm »bürgerlichen Moralvorstellungen« den Kampf angesagt. »Nichts ist verlogener als die sogenannte Moral der Gesellschaft. Ich stelle vorweg fest, dass ich nicht zu den Braven gehöre und nicht den Ehrgeiz habe, ihnen zugesellt zu werden«, schrieb der SA-Chef, dessen eigene sexuelle Vorlieben später in diversen Presseveröffentlichungen thematisiert wurden.“

Der Artikel trägt die Überschrift „Kühnens scheinheilige Erben“. Damit meint die „Junge Welt“ den Neonazi Michael Kühnen, der 1991 an den Folgen einer AIDS-Infektion starb.

Über ihn berichtet die „Junge Welt“: „Auch der am 25. April 1991 an den Folgen einer HIV-Infektion verstorbene Neonazi Michael Kühnen hatte sich 1986 in einer 70-seitigen Propagandaschrift zum Thema »Nationalsozialismus und Homosexualität« geäußert. In dem gleichnamigen Pamphlet bezeichnete Kühnen, der zu den engsten Weggefährten des späteren Gründers der Partei »Die Rechte«, Christian Worch, gehörte, Homosexualität als »natürliche, biologische Veranlagung«. Diese sei von der Natur dazu bestimmt, »einer kleinen Anzahl von Männern zu ermöglichen, sich völlig unbeeinflusst von persönlichen Interessen ganz der kulturellen Entwicklung und dem Dienst an der Gemeinschaft zu widmen«, schlussfolgerte er – ganz dem faschistischen Leitsatz »Du bist nichts, Dein Volk ist alles!« verpflichtet. Kühnen verwies zudem auf homosexuelle Handlungen im Tierreich und kritisierte Schwulenhass als »blödsinnig«.“

Auch der neonazistische „Kampfbund Deutscher Sozialisten« (KDS)“ sprach sich für Homosexualität aus, so die „Junge Welt“. Die Zeitung zitiert aus einem »Revolutionären Manifest« vom 30. Januar 2005: "»Dem Gebot der Rasseerhaltung« widerspreche Homosexualität »schon mal nicht, denn Bastarde werden nun mal keine gezeugt, wie es bei heterosexuellen Beziehungen und unter Berücksichtigung des großen Ausländeranteils in Deutschland, leider immer wieder zwangsläufig der Fall ist und auf unabsehbare Zeit noch sein wird«, schwadronierte er. Zudem sei die Forderung nach »›Ausmerzung‹ oder ›Vernichtung‹ der Homosexuellen die dämlichste überhaupt«
.“


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