Samstag, 28. Januar 2017

Wie deutsche Medien den „March for Life“ in Washington kleinreden / Mind. 500.000 Teilnehmer

March for Life. Foto: America needs Fatima
Am 27. Januar 2017 fand erneut der „March for Life“ statt. Man konnte ihn auch in Deutschland über das Internetfernsehen von EWTN „life“ miterleben.

Ein paar Minuten reichten, um festzustellen, welche Menschenmassen sich in Washington versammelt hatten. Vorsichtige Schätzungen geben ca. 500.000 Teilnehmer an, was gar nicht ein Rekord wäre. Im Jahr 2013 kamen 650.000.

Wie berichten deutsche Medien über dieses gigantische Zeugnis für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder?

Die „Zeit“: „Mehrere tausend Menschen haben sich in der Hauptstadt Washington versammelt, um gegen ein Urteil des Obersten Gerichts von 1973 zu demonstrieren, das den Schwangerschaftsabbruch legalisierte.“

Die Überschrift des „Donaukuriers“: „Tausende demonstrieren in Washington gegen Abtreibungen“.

Die ARD berichtete immerhin von „Zehntausenden“ und schrieb „Wie viele Demonstranten genau zusammenkamen, ist noch nicht klar“.

Diese Medien dürfen sich nicht wundern, wenn die Bürger immer kritischer über sie urteilen. Jeder kann im Internet Fotos finden, die eine unüberschaubare Menschenmenge zeigen.

Generell war dieses Jahr das Interesse der Medien für den March for Life erheblich größer als in den Vorjahren. Praktisch alle wichtigen US-Medien berichteten. Grund dafür sind die Ankündigungen Donald Trumps, den Schutz der ungeborenen Kinder in seinem Land zu verbessern. Zudem sprach zum ersten Mal seit Bestehen des Marsches der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, zurzeit Mike Pence. Außerdem sprachen zahlreiche Senatoren und Abgeordnete.

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