Mittwoch, 23. März 2016

CDU darf keine Koalition mit den Grünen eingehen!

Foto: Martin Dürrschnabel, gemeinfrei, Wikimedia Commons
Nach den letzten Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz werden innerhalb der CDU die Stimmen lauter, die für Bündnisse mit den Grünen werben.

Dabei wird völlig ignoriert, was die Grünen über manche Themen denken, die zum Kernbereich der CDU gehören müssten.

Die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ unternimmt seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen die Ehe, die Familie und die christlichen Werte in Deutschland

Einige Beispiele:

·         In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
·         Bündnis90/Die Grüne“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo-und Transsexualität – konfrontiert werden.
·         Die Grüne Jugend will die Ehe abschaffen.
·         "Bündnis/Die Grünen" wollen das Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen.

Trotz dieses Wahnsinns mehren sich die Stellungnahmen von C-Politikern, und so auch - nach verlorener Wahl - von Guido Wolf, MdL in Baden-Württemberg, die für eine schwarz-grüne Koalition auf Bundes- und Landesebene werben.

Thomas Strobl, Landesvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg, hat noch weniger Bedenken als Wolf, eine Koalition mit den Grünen  einzugehen. Strobl gehört zum liberalen Flügel der Partei. Mehrmals hat er sich für die komplette Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe ausgesprochen. Auch in puncto "Gender" und "Gender Mainstreaming" hat er wenige Bedenken. Aus persönlichem Antrieb wird er nichts gegen Gender in den Schulen unternehmen.

Auf Bundesebene ist einer der wichtigsten C-Politiker, der für eine schwarz-grüne Koalition wirbt, der Generalsekretär Peter Tauber. Offenbar passt diese Machtkonstellation zu seiner Vorstellung, wie die CDU in Zukunft aussehen soll. Sie soll „jünger, bunter, weiblicher“ werden – und sich dabei den Grünen nähern.

Was das konkret bedeuten könnte, ist klar:

•    Akzeptanz der Gender-Ideologie durch die CDU
•    Gleichstellung homosexueller und sonstiger Partnerschaften mit der traditionellen Ehe
•    Akzeptanz der Sexualisierung der Kinder durch Programme im Stile des baden-württembergischen „Bildungsplanes 2015“ durch die CDU

Eine solche Politik wäre ein eklatanter Verrat an den christlichen Wurzeln der CDU und Deutschlands. Zudem würden die Christdemokraten noch mehr ihre christlich-konservativen Wähler abschrecken.

CDU und CSU dürfen deshalb nicht der Versuchung erliegen, ihr christliches Erbe preiszugeben, um auf diese Weise an der Macht zu bleiben. Ganz im Gegenteil: CDU und CSU müssen ihr christliches Profil schärfen. Die Union muss nicht „jünger, bunter, weiblicher“ werden, wie das Peter Tauber anstrebt.

Nein, die Union muss christlicher werden, so wie unser Land auch christlich geprägt ist. Das bedeutet:

* Die CDU muss sich aktiv für den Schutz und die finanzielle Besserstellung der christlichen Ehe und Familie einsetzen. Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen zieht diese Lebensform allen anderen vor – Politik für die traditionelle Ehe und Familie ist Politik der Mitte!
* Christliche Eltern haben zunehmend die Sorge, dass ihre Kinder in den Schulen mit anti-christlichen Ideologien wie etwa dem Gender-Mainstreaming, der Gender-Ideologie, der „Sexuellen Vielfalt“ usw. indoktriniert werden.

Das sind nur einige Bereiche, in denen Ehe, Familie und christliche Werte von den Grünen unbarmherzig angegriffen werden.

Die CDU muss sich schützend vor die Eltern stellen und gewährleisten, dass die Grünen die Schulen nicht zu einem Hort linksideologischer Indoktrination machen.

Denn: Ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik. Ansonsten hat Deutschland keine Zukunft und die CDU noch viel weniger.

Kommentare:

Elli H. hat gesagt…

Ich lese zur Zeit die Broschüre "Will das Kretschmann? - Sex mit Sechs?", von Peter Helmes, herausgegeben von: Die deutschen Konservativen e.V. Die Broschüre ist kostenlos und kann via Internet auf der Webseite http://www.konservative.de oder per E-Mail info@konservative.de bestellt werden. Beim Lesen der Broschüre wird einem regelrecht schwindelig zu Mute, was die Pädiphilenpartei DIE GRÜNEN alles planen und durchsetzen wollen. Es ist ein Verrat an unseren christlichen Werten, eine bewusste Zerstörung der Familie, eine bewusste Zerstörung der Seelen unserer Kinder. Wenn dem Genderismus-Mainstream nicht Einhalt geboten wird, wird Deutschland im moralischen Sumpf versinken!

Kirchfahrter Archangelus hat gesagt…

Respektable Gründe, guter Artikel, aber: wohl vergebene Liebesmüh'.
Offen gesagt: Über (m)eine Partei, bei der es ein Herr Doktor Tauber mit seinem Umgangston in die erste Garnitur geschafft hat, mach' ich mir schon seit längerem keine Illusionen mehr. Ebensowenig über das „C“ im Parteikürzel, bedeutet soviel wie das „S“ bei den andern – gar nichts. Die CDU hat - realistisch betrachtet - überhaupt keinen „Markenkern“ mehr (weder christlich noch sonst irgendwie), sondern hat lediglich die Aufgabe, Frau Merkel das Kanzleramt (mit wessen Hilfe auch immer) und einer zunehmend mediokrer werdenden Funktionärsschicht Mandate und Ministersessel zu sichern. Dazu koaliert sie bei Lichte besehen in (Alfred Dreggers!) Hessen mit Grünen, im Bund mit Roten und im Schwabenländle halt notfalls als Juniorpartner – Hauptsache die Anzahl der Kabinettssessel stimmt. Dem blöden Wählervolk wird mit staatstragendem Timbre in der Stimme versichert, man mache dies ja nur „aus staatspolitischer Verantwortung“ - dreimal kurz gelacht...