Mittwoch, 6. Januar 2016

Experten, die vor Transgender-Behandlung von Kindern warnen, fürchten Hetze

Foto: Jorge Saidl
In Großbritannien vervierfachte sich in den letzten fünf Jahren die Zahl von Kindern unter zehn Jahren, die eine Transgender-Behandlung suchen. So schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 6. Januar 2016 sich auf den britischen Gesundheitsdienst berufend.

Viele Fachleute mahnen zur Vorsicht und weisen darauf hin, dass „Gender-Verwirrung“ bei Kindern vorübergehend und vor allem Symptom ganz anders gelagerter Störungen sein kann.

Dennoch sind die Warnungen sehr vorsichtig, denn Experten fürchten, als „reaktionär abgestempelt“ zu werden, so die FAZ.

In Großbritannien ist das Thema Transgender in den letzten Jahren zu einem wichtigen Politikum geworden. Zurzeit wird ein Gesetzesprojekt debattiert, welches das Ende der "Gender-Stereotypisierungen“ anstrebt. Kritiker meinen, das Gesetz führe zu Diskriminierung von Personen, die der Meinung seien, es gäbe nur Männer und Frauen.

Obwohl Großbritannien im Allgemeinen konservativer ist als beispielsweise Deutschland, konnte sich dort die Gender-Ideologie viel weiter ausbreiten. Anhand der Einführung sogenannter „Hassgesetze“ werden christliche Positionen zunehmend an den Rand gedrängt und ihre Vertreter müssen juristische Repressalien befürchten.

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