Montag, 7. Dezember 2015

Absurd: CDU-Frauen für Gender-Sprache

Quelle: fb-Site der FU
Eine mildere Form der Gendersprache, die vor kurzem Bündnis90/Grüne bei ihrem letzten Parteitag zwangsweise eingeführt haben, wird nun auch in die Frauen-Union eingeführt, so eine Meldung von Spiegel Online vom 4. Dezember 2015.

Die „Frauen Union“ ist die Lobby für Anliegen von Frauen in der CDU.

Bei den Grünen sollen sämtliche Substantive genderisiert werden: Terrorist*innen, Räuber*innen, Verbrecher*innen, Mörder*innen usw.

Die CDU-Frauen wollen die weibliche Form nur für die im Statut genannten Vorstandsämter der Bundespartei einführen: „… auf Vorschlag der oder des Vorsitzenden die oder den Generalsekretär/in usw.“.

Nur ein Dummkopf kann erwarten, dass es dabei bleibt. Auch die Grünen*innen haben so angefangen, doch mit der Zeit breitete sich dieser Unfug wie ein Krebs auf die gesamte Schreibweise aus. Und nun ist es sogar Pflicht, von Terroristen und Terroristinnen zu berichten.

In der Union haben gewisse Kräfte dafür gesorgt (vor allem Ursula von der Leyen war hier federführend, als sie Familienministerin war), dass das unsägliche „Gender-Mainstreaming“ in Ministerien und Behörden eingeführt wurde und von dort in das Schulsystem – ohne dass es je eine demokratische Debatte darüber gegeben hätte.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es wird Zeit, dass die Frauen aufpassen. Bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei ist zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden.
Werden doch bereits bei der EU (NOICHL-Bericht, 2015)die Frauen als "Humankapital" bezeichnet, dessen "umfassende Nutzung" geboten sei.
Wenn die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) [Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen].
Gefahr: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.)
Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen [Moulton, 1977]
Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa
Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

Kirchfahrter Archangelus hat gesagt…

Seit einiger Zeit sehen dafür sensible Menschen Anzeichen, dass die vertrauten Institutionen ihrer Kindheit/Jugend allmählich inhaltlich entkernt und transfirmiert wurden.
Schlag nach bei Lenin: Die „Massenorganisationen“ fungieren als sog. „Transmissionsriemen“ von der Avantgarde zur Masse der fortgeschrittenen Klasse und von dieser zur Masse der Werktätigen. Deren Aufgabe: möglichst umfassende Organisation der unmündigen Masse und Infiltration mit dem Gedankengut der Avangarde. http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/sachteil/t/Transmissionsriemen.html
Klappt wunderbar: Pausenlos mahnen uns ungefragt u.a. CDU/CSU, ZdK, die Öffentlich-Rechtlichen, die DBK, der DFB usw., ja „zeitgemäß“ zu sein. Deren ursprüngliches Gedankengut wird von diesen nicht mehr vertreten und hat stattdessen dem verdeckt vorgetragenem Postulat des umgreifenden, politisch-korrekten Umbaues der Gesellschaft mit dem Ziel der allseits multikulturellen, nichtdiskriminierenden, niemanden ausgrenzenden Inklusionsgesellschaft. Die Bundesrepublik meiner Kindheit und Jugend wird absehbar ein nicht-souveräner Gliedstaat der EU, das Deutsche Volk eine (noch) mehrheitlich deutsch sprechende Wohnbevölkerung. Kritik daran wird zur „Hetze“, politische Gegenvorstellungen als „Hasspropaganda“ etikettiert, wogegen man natürlich „Gesicht zeigen muß“ und alsbald wohl auch gerichtlich vorgehen wird. Aus dem informellen Politikkartell sind alle Parteien frei wählbar, mit Rot/grün wird der beschriebene Transformationsprozess schneller umgesetzt als mit CDU/CSU möglich, da diese auf ihre Fußlahmen des Fortschritts Rücksicht nehmen müssen...