Mittwoch, 16. September 2015

Entfesselt: Noch ein katholischer Prof. für Ende der Sexualmoral

Als ob sie in einem Rauschzustand wären, scheinen die linkskatholischen Theologen und Professoren sämtliche lehramtlichen Aussagen der katholischen Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualität widersprechen zu wollen. Haben sie eine Wette abgeschlossen um festzustellen, wer am ärgsten in der Lage ist, der katholischen Lehre zu widersprechen?

Nun meldet sich der Kirchenhistoriker Arnold Angenendt aus Münster zu Wort und fordert von der Kirche ein Umdenken in der Sexuallehre.

Die Kernthese Angenendts: Die katholische Sexualmoral sei eine kulturelle Erfindung, die sich entsprechend der umgebenden Kultur gebildet hätte.

„Die katholische Kirche folgt immer noch der mittelalterlichen Auffassung, nach der der männliche Samen bereits den fertigen "Homunkulus", also ein kleines Menschlein, enthalte und die Frau sozusagen nur die Ackerfurche für den Samen bilde. Dies war der Grund für die Verdammung jedweder Form von "Samenvergeudung““, so Angenendt.

Da die Wissenschaft schon längst diese mittelalterliche Vorstellung widerlegt hat, sollte die Kirche ihre Sexualmoral anpassen.

Überhaupt müsse man die Bibel aufgrund der „modernen Wissenschaft“ völlig neu interpretieren: „Die Theologie hat auch gelernt, dass die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis nicht die naturwissenschaftliche Realität beschreibt. Spätestens seit Darwin muss man das Buch Genesis als einen Mythos bezeichnen, der eine Glaubensaussage formuliert.“

Zum Modethema „Homosexualität“ meint der Professor aus Münster: „Die moderne Wissenschaft hat aber klar herausgearbeitet, dass die homosexuelle Orientierung als eine eigene anthropologisch gegebene Grundposition menschlicher Sexualität betrachtet werden muss, genau so wie Heterosexualität. ... Es spricht also nichts dagegen, auch die Homosexualität neu zu bewerten.“

Es wird wohl nicht lange dauern, bis ein weiterer Progressist versucht, Angenendt links zu überholen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dieser "katholische" Prof. kann kein Katholik sein, da er sich gegen die katholische Lehre ausspricht.

Anonym hat gesagt…

Die Teufelshörigen versuchen systematisch die Familien abzuschaffen. Schlussendlich würden sie am liebsten Familien verbieten und alle Männer als Arbeitssklaven halten und die Weiber und Kinder als Sexsklaven. Die Ehe ist heute juristisch verboten bis man bei ihnen um Genehmigung bettelt, ihnen eine Lösesumme bezahlt und bis sie gutheissen...Wie betört sind denn die Menschen heutzutage, dass sie das alles einfach so akzeptieren, ohne Widerstand!!! Es kann doch nicht sein, dass fremde Menschen über eine Ehe entscheiden und sich in Familien einmischen! Die faulen Lustmolche wollen doch nur an unser Land, unsere Güter und unsere Weiber und Kinder. Sie wollen nicht Geld. Sie wollen unsere Familien zersetzen und alles verschlingen...

jos.m. betle hat gesagt…

Angenendt ist natürlich nicht katholisch, obgleich er und die Katholische Kirche so tun. Er gehört zu denen, die für die Liturgiezerfledderung mitverantwortlich sind. Nun benötigt er scheinbar ein neues Schaffensfeld und arbeitet mit an der Zerstörung der katholischen Lehre der Moral.
Wer katholisch bleiben will, der höre solchen Teufelsboten nicht zu, noch folge man ihnen.

Anonym hat gesagt…

Ist ja eine erstaunlich sachkundige Diskussion hier...