Dienstag, 4. August 2015

Frankfurt/M: Stadtverordnete fordern Zulassung von Polygamie

Die sog. „Römer Fraktion“ in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat in einem Antrag gefordert, dass Ehen zwischen einer beliebigen Anzahl von Partnern geschlossen werden dürften.

Die Stadtverordneten Rainer Rahn, Bernhard Ochs und Erhard Römer sind der Auffassung, alles andere sei veraltet. Die FAZ am 4. August 2015: „Die Ehe als Keimzelle der Familie zu verstehen, sei schließlich eine völlig antiquierte Auffassung."

Der Antrag der Römer-Fraktion an das Frankfurter Stadtparlament ist eigentlich als Scherz gemeint. Die Fraktion selbst besteht aus Politikern, die aus anderen Parteien ausgetreten sind und sich vereinigt haben, um die erforderliche Zahl von Stadtverordneten zur Bildung einer Fraktion zu erreichen.

Auch wenn der Antrag als Scherz gemeint ist: Die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare ist nichts anderes als pure Willkür. Der Begriff "Ehe" wird dadurch ausgehöhlt bzw. verfremdet. Es gibt dann eigentlich kaum noch Gründe, wieso eine Ehe nur zwischen zwei Personen geschlossen werden darf.

Noch vor wenigen Jahren hätte man den Vorschlag, Ehen zwischen zwei Männern oder zwischen zwei Frauen zuzulassen, als Scherz begriffen.

Außerdem: Der Sinn und Zweck der Ehe ist vor allem die Fortpflanzung und die Erziehung der Kinder. Sollten Fortpflanzung und Erziehung in der Ehe-Gesetzgebung keine Rolle mehr spielen, gibt es kaum noch Argumente gegen eine weitere Aushöhlung der zivilen Ehe.

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